Zwei Feuerwehrleute stehen mit Atemschutz um einen teilweise ausgebrannten, qualmenden Pkw auf der Autobahn
Ausgebrannter Pkw auf der A17 Bildrechte: Marko Förster

Aus den Polizeimeldungen Ausgebrannter Pkw auf A17 und Zusammenstoß auf dem Sachsenring

Weitere Themen u.a.: Polizei sucht Zeugen nach Hakenkreuzschmierereien in Weißwasser +++ Videoüberwachung hilft bei schneller Aufklärung in Chemnitz +++ Mehrere Unfälle mit Fahrerflucht +++ Zoff im Hüttenzauber

Zwei Feuerwehrleute stehen mit Atemschutz um einen teilweise ausgebrannten, qualmenden Pkw auf der Autobahn
Ausgebrannter Pkw auf der A17 Bildrechte: Marko Förster

Wegen eines technischen Defektes im Motorraum ist am Sonnabend gegen 18:30 Uhr auf der A17 ein Pkw in Brand geraten. Laut Polizei konnte der tschechische Fahrer das Auto unverletzt verlassen. Während der Löscharbeiten der Feuerwehr und der Bergung des Fahrzeuges kam es zu Staus in Fahrtrichtung Prag. Der Verkehr wurde in dieser Zeit zwischen den Anschlussstellen Bahretal und Bad Gottleuba über den Standstreifen geführt. Gegen 23 Uhr war die Autobahn wieder frei.

Autofahrer stirbt nach unerlaubtem Überholversuch

Bei einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße bei Bergen im Vogtland ist am Freitagnachmittag ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 48 Jahre alte Autofahrer versucht, bei durchgezogener Linie in einer Linkskurve einen Lkw zu überholen. Beim Ausscheren kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. Dessen 42 Jahre alter Fahrer wurde schwer verletzt. Der Unfallverursacher verstarb noch vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die Staatsstraße 309 musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Aus Übung wird Ernstfall

Auf dem Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal hat sich am Sonnabendnachmittag ein Unfall ereignet. Laut Polizei krachten zwei Pkw bei einem Fahrsicherheitstraining frontal zusammen. Dabei wurden die beiden Fahrer (69 und 37 Jahre) schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von 50.000 Euro.

Zeugenaufruf nach Hakenkreuzschmierereien

In Weißwasser im Landkreis Görlitz sind an mehreren Tagen Gebäude mit Graffitis beschmiert worden. Laut Polizei handelt es sich unter anderem um Garagentore von Doppelhäusern, Baustellencontainer und Gartenlauben. An den Lauben von fünf Gärten konnten die Beamten neben unkenntlichen Zeichen auch Hakenkreuzsymbole erkennen. Der Sachschaden allein in der Gartensparte "Feldschlösschen" wird auf etwa 700 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Als Tatzeitraum wird der 10.12., 11:30 Uhr bis 13.12., 14:30 Uhr angegeben. Hinweise nimmt die Polizei im Revier Weißwasser oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

Ergänzend teilte die Polizei am Sonntag mit, dass auch am Sonnabendnachmittag Graffitis festgestellt wurden. So haben Unbekannte an der Fassade eines Marktes in der Bautzener Straße auf etwa 100 Quadratmetern gelbe und grüne Farbe gesprüht. Der Sachschaden wird auf 15.000 Euro beziffert.

Messerstecherei unter Jugendlichen

In Meerane ist am Sonnabendmorgen ein 15-Jähriger schwer verletzt worden. Laut Polizei ist er mit einem 16 Jahre alten Jugendlichen in einer Wohnung in Streit geraten. Der 16-Jährige habe dabei sein Gegenüber mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper schwer verletzt, so ein Polizeisprecher. Der Verletzte musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der andere Jugendliche wurde vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Zoff im Hüttenzauber

Am Rande des Hüttenzaubers auf dem Postplatz in Dresden sind in der Nacht zu Sonnabend zwei Personengruppen in Streit geraten. Nach Polizeiangaben schoss dabei ein 27-Jähriger einem 29 Jahre alten Mann zweimal mit einer Pfefferspraypistole ins Gesicht. Der 29-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der mutmaßliche Angreifer wurde vom Sicherheitsdienst überwältigt und an die Polizei übergeben. Bei ihm wurde ein Alkoholwert von 1,44 Promille festgestellt. Gegen den 27-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Nach Unfall: Geflüchteter stellt sich der Polizei

Weitere Unfälle mit Fahrerflucht

Die Polizei sucht Zeugen zu einem Unfall, der sich bereits vor zwei Wochen in Penig ereignete. Am Abend des 1. Dezembers war in der Chemnitzer Straße auf Höhe Jahnstraße ein blauer Pkw mit einem Simson Moped zusammengestoßen. Der 17 Jahre alte Mopedfahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Der unbekannte Pkw, bei dem es sich um einen Skoda handeln soll, setzte seine Fahrt in der Jahnstraße fort. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Fahrer lässt Unfall-Pkw auf Autobahn stehen

Auf der A17 an der Überleitung zur A4, Richtung Dreieck Nossen, hat ein Fahrer am Sonntag kurz nach Mitternacht die Kontrolle über seinen Pkw verloren. Laut Polizei kollidierte der Mercedes mit litauischem Kennzeichen mindestens dreimal mit der rechten Schutzplanke. Der Fahrer ließ das Fahrzeug in einer Kurve auf dem linken Fahrstreifen stehen, abgeschlossen, ohne Licht und Absicherung. Die Fahndung nach dem Unfallflüchtigen blieb trotz Einsatz eines Fährtenhundes erfolglos. Wegen der Unfallaufnahme und der Bergung des Pkw musste die Autobahn in der Nacht dreieinhalb Stunden voll gesperrt werden.

Auf frischer Tat ertappt

In Hainichen haben Polizisten in der Nacht zu Sonnabend sechs junge Männer unmittelbar nach ihrer Tat stellen können. Laut Polizei bemerkten die Beamten während der Streifenfahrt im Bereich eines Einkaufsmarktes mehrere Personen, die plötzlich losrannten. Sie stellen insgesamt sechs Männer im Alter von 17 bis 22 Jahren. Diese führten Spraydosen mit blauer Farbe bei sich, auch an der Kleidung befanden sich Farbreste. In der Nähe an einer Gasstation fanden die Polizisten dann Schmierereien mit dieser Farbe. Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um zwei Hakenkreuze und Buchstaben- und Zahlenkombinationen. Gegen die sechs Tatverdächtigen wird nunmehr wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung ermittelt.

Videoüberwachung hilft bei rascher Aufklärung

An der Zentralhaltestelle in Chemnitz haben Jugendliche Sonnabendnachmittag eine andere Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit Böllern beworfen. Außerdem versprühten sie Pfefferspray und flüchteten anschließend. Ein zwölfjähriges Kind musste wegen leichter Verletzungen von Rettungskräften versorgt werden. Aufgrund der raschen Auswertung der Aufzeichnungen aus der Videoüberwachung haben Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes knapp zwei Stunden später die mutmaßliche Angreifergruppe in der Inneren Klosterstraße wiedererkannt und gestellt. Bei den fünf Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren wurden Böller und Pfefferspray gefunden. Die Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt. Gegen die Gruppe wird nun ermittelt.

Kabeldiebe auf frischer Tat ertappt

Im Chemnitzer Ortsteil Hilbersdorf hat der Sicherheitsdienst eines Firmengeländes am Sonnabendmorgen die Polizei gerufen. Vor Ort stellten die Beamten zwei Männer fest, die offenbar ein zehn Meter langes Starkstromkabel stehlen wollten. Die Männer versuchten zu flüchten. Einer von ihnen, 39 Jahre alt, konnte rasch gestellt werden. Den anderen, 31 Jahre alt, stöberte ein Diensthund in einem Gestrüpp in der Nähe auf. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen, später aber wieder freigelassen. Gegen sie wird ermittelt.

Quelle: MDR/nk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.12.2018 | 08:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.12.2018 | 09:00 Uhr und 11:00 Uhr in den Nachrichten

AKTUELLES AUS SACHSEN

Zuletzt aktualisiert: 16. Dezember 2018, 17:12 Uhr

Mehr aus Sachsen

Sachsen

Halde 38neu und Halden Schacht 382 in Schlema, 1992
Bildrechte: Wismut GmbH