Drei Pokerkarten "Ass"
Bildrechte: Colourbox

Einsatz des LKA Sachsen Großrazzia wegen Poker-Betrugs

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Wegen eines groß angelegten Betrugs bei Pokerspielen hat die Polizei bundesweit mindestens sechs Tatverdächtige festgenommen. Wie das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) mitteilte, durchsuchten rund 300 Einsatzkräfte Wohnungen unter anderem in Dresden, Markleeberg und Zwickau. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt derzeit gegen 15 Beschuldigte unter anderem wegen bandenmäßigen Betrugs. Die Verdächtigen sollen bei Pokerrunden manipulierte Technik eingesetzt und den Gewinn von mindestens 660.000 Euro untereinander aufgeteilt haben.

Bundesweite Großrazzia

Die Durchsuchungsmaßnahmen fanden nicht nur in Sachsen statt, sondern außerdem in sechs weiteren Bundesländern. Den Angaben zufolge wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Zudem beschlagnahmten die Beamten eine Schusswaffe und Betäubungsmittel.

Hells Angels im Visier der Ermittler

Das LKA Sachsen ermittelt seit Oktober 2017 gegen die 15 Beschuldigten. Bei mehreren Tatverdächtigen handelt es sich laut LKA um Mitglieder der Rocker-Gruppierung Hells Angels aus Berlin. Diese sollen seit mindestens April 2014 regelmäßig Pokerrunden mit liquiden, teils auch prominenten Spielern organisiert haben.

Quelle: MDR/nj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 15.05.2018 | 17:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2018, 17:26 Uhr

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