Religion Reformationsfeiern in Sachsen mit Einschränkungen

Mit Festgottesdiensten, Konzerten und Vorträgen feiern evangelische Kirchgemeinden in Sachsen heute das Reformationsfest. Allerdings gibt es wegen der Corona-Pandemie nur begrenzte Teilnehmerzahlen.

Statue von Reformator Martin Luther.
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Kollekte kommt dem Leipziger Gustav-Adolf-Werk zu

Die Meißner Domgemeinde kann das Reformationsfest coronabedingt nur eingeschränkt feiern. Traditionell predigt an diesem Tag der Landesbischof im Dom. Die ursprünglich katholische Bischofskirche ist seit 1539 evangelisch, ebenso das Hochstift, welches heute zu seinen Kapiteltag zusammenkommt. Reformationsgottesdienste gibt es auch im Bautzner Dom St. Petri, in der Chemnitzer St. Jakobikirche, in der Leipziger Peterskirche oder in der George-Bahl-Kirche Forchheim im Erzgebirge.

Ebenso lädt die Dresdner Frauenkirche zu einem Festgottesdienst ein. Der Gottesdienst zum Reformationsfest in der Stadtkirche St. Marien Roßwein wird live von MDR Kultur übertragen. In der Stiftskirche St.Peter und Paul Göda bei Bautzen wird heute Christoph Rummel als neuer sorbischer Superintendent eingeführt. Die gesammelte landeskirchliche Kollekte soll dem Leipziger Gustav-Adolf-Werk zukommen, das ein evangelisches Rehazentrum in Litauen unterstützt.

Die Reformation geht zurück auf die mutmaßliche Veröffentlichung der Thesen von Martin Luther 1517 in Wittenberg. Zum 150-jährigen Jubiläum wurde der 31. Oktober unter anderem durch den sächsischen Kurfürst Johann Georg II. als Gedächtnistermin festgelegt.

Quelle: MDR/dk/wn

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 31.10.2020 | ab 06:00 Uhr in den Nachrichten
MDR SACHSENSPIEGEL | 31.10.2020 | 19:00 Uhr

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