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Rückblick So sah es in Sachsen 1990 aus

In drei Jahrzehnten haben sich Sachsens Städte und Dörfer sehr verändert. Das fällt beim Blick auf Fotos aus dem Jahr 1990 auf.

Der Rote Turm und das Rathaus von Karl-Marx-Stadt im Frühjahr 1990
Als dieses Bild im Frühjahr 1990 vom Roten Turm und Rathaus entsteht, heißt Chemnitz noch Karl-Marx-Stadt. Aber die Debatte über eine Rückbenennung läuft bereits. Im April 1990 entscheiden sich 76 Prozent der Wähler bei einer Volksabstimmung für die Rückbenennung ihrer Heimatstadt. Bildrechte: dpa
Der Rote Turm und das Rathaus von Karl-Marx-Stadt im Frühjahr 1990
Als dieses Bild im Frühjahr 1990 vom Roten Turm und Rathaus entsteht, heißt Chemnitz noch Karl-Marx-Stadt. Aber die Debatte über eine Rückbenennung läuft bereits. Im April 1990 entscheiden sich 76 Prozent der Wähler bei einer Volksabstimmung für die Rückbenennung ihrer Heimatstadt. Bildrechte: dpa
Sonnenaufgang am Braunkohlen-Kombinat Espenhain bei Leipzig, 1990
Sonnenaufgang am Braunkohlen-Kombinat Espenhain bei Leipzig im März 1990: Die Chemie-Anlagen auf Braunkohlen-Basis gelten als größte Dreckschleuder der DDR. Ende August 1990 wird der letzte Schwefelofen abgefahren. Tausende Arbeiter stehen auf der Straße. Bildrechte: dpa
Die Ruine der barocken Frauenkirche in Dresden, 1990
Die Ruine der im Krieg zerstörten barocken Frauenkirche liegt 1990 in der Altstadt Dresden als Mahnmal. 1993 beginnt ihr Wiederaufbau. Bildrechte: dpa
Zelt eines Sexshops in Dresden (1990)
Auch das bewegt 1990 die Dresdner: Der erste Sexshop öffnet, Eintritt ab 18 Jahren erlaubt... Bildrechte: IMAGO
Passanten und eine Straßenbahn 1990 in der Hauptgeschäftsstraße in Plauen.
Blick in die Innenstadt von Plauen: Die ersten westdeutschen Autofabrikate sind 1990 im Stadtbild präsent. Bildrechte: dpa
Zum Transport bereite Trabants auf einem Autozug auf dem Gelände des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau, 1990
Apropos Autofabrikate: Auf einem Autozug stehen zum Transport bereite Trabants auf dem Gelände des VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau 1990. Ein Jahr später schließen im April das Karosseriewerk Meerane und das Zwickauer Werk. Bildrechte: dpa
Blick in eine schmale, gepflasterte Straße in der Altstadt von Meißen, im Hintergrund der Burgberg der Albrechtsburg und die Türme des gotischen Doms, 1990
Schmale Pflasterstraßen prägen die Altstadt von Meißen. Im Hintergrund ist der Burgberg mit Albrechtsburg und den Türmen des Doms zu sehen. Ende der 1980er Jahre gelten weite Teile der historischen Altsadt als verfallen. Bildrechte: dpa
Blick aus dem Gewandhaus auf den Karl-Marx-Platz in Leipzig, 1990
Blick aus dem Leipziger Gewandhaus auf den Augustusplatz, der damals noch Karl-Marx-Platz heißt. Wenige Wochen zuvor hatten dort jeden Montag zehntausende Menschen für Freiheit und Veränderungen demonstriert. Bildrechte: dpa
Die Kombo zeigt qualmende Schornsteine der Kokerei 'August Bebel', 1990 und ein Gewerbegebiet mit Einkaufszentrum an gleicher Stelle, 2005
Die Collage zeigt oben qualmende Schornsteine der Kokerei "August Bebel" Zwickau im Jahr 1990 - und 15 Jahre später ein Gewerbegebiet mit Einkaufszentrum an gleicher Stelle. 1989 hatten 30.000 Bürger die Stilllegung des Werks verlangt. Bildrechte: dpa
Eingang eines HO-Textilgeschäftes
Im April 1990 gehören HO-Geschäfte wie dieses zum normalen Stadtbild. Bis zum Ende der DDR gibt es viele kleine HO-Läden, meist spezialisiert auf eine bestimmte Warengruppe, etwa Wurst und Fleisch, Obst- und Gemüse, Spielwaren oder Schuhe. Nach 1989 wird die HO durch die Treuhand verkauft. Die "Centrum"-Warenhäuser in den Bezirksstädten gehen an westdeutsche Kaufhaus-Ketten. Die Kaufhallen werden von Supermarktketten übernommen. Bildrechte: IMAGO
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