Frauen gehen in einem Supermarkt am Wurstregal vorbei. Im Vordergrund ist ein Schild mit der Aufschrift TK-Fisch zu sehen
(Symbolbild) Bildrechte: imago/Becker & Bredel

18.10.2019 | 06:55 Uhr Chlorat und Reinigungsmittel in Pangasiusfilet

Frauen gehen in einem Supermarkt am Wurstregal vorbei. Im Vordergrund ist ein Schild mit der Aufschrift TK-Fisch zu sehen
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Edeka und Marktkauf haben Pangasiusfilets der Marke "Gut&Günstig" wegen einer möglichen Chlorat-Verunreinigung aus dem Regal genommen. Betroffen sind 475-Gramm-Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 15. oder 16. September 2020. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung könne nicht ausgeschlossen werden. Die betroffene Charge wurde in sieben Bundesländern verkauft, darunter in Sachsen.

Woher kommt Chlorat in Lebensmitteln? Natrium- und Kaliumchlorat wurden nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in der Vergangenheit zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. In der EU ist die Anwendung chlorathaltiger Pflanzenschutzmittel mittlerweile verboten.

Chlorat kann jedoch bei der Verwendung von chlorhaltigen Substanzen zur Reinigung oder Desinfektion als Nebenprodukt entstehen. Häufig wird Chlorat in tiefgefrorenem Gemüse, Obstsäften und Salaten/Kräutern nachgewiesen. Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung

Bereits am Dienstag hatten Rewe und Penny ihre Pangasiusfiletprodukte zurückgerufen, weil sie Rückstände von Reinigungsmitteln enthalten könnten. Auch diese Produkte wurden unter anderem in Sachsen verkauft.

Quelle: MDR/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.10.2019 | 06:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2019, 06:56 Uhr

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