14.10.2019 | 13:43 Uhr Sachsen schrumpft - aber Großstädte und Speckgürtel wachsen

Eine Wiege in einem fast leeren Zimmer während eines Umzugs
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Die Bevölkerung in Sachsen geht weiter zurück. Ende des ersten Halbjahres waren genau 4.072.660 Menschen in Sachsen gemeldet. Das waren 5.277 Einwohner weniger als Ende 2018, teilte das Statistische Landesamt mit. Die Bevölkerungsentwicklung im Bundesland verlief regional unterschiedlich. Den größten Rückgang haben die Landkreise Erzgebirge, Mittelsachsen, Görlitz und Zwickau zu verzeichnen.

Leipzig und Dresden hatten den größten Zuwachs, aber auch die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Leipzig und Nordsachsen konnten zulegen. Der Ausländeranteil lag bei fünf Prozent. Die höchste Quote hat dabei Leipzig mit 9,5 Prozent. Am geringsten ist der Anteil Nichtdeutscher im Erzgebirgskreis mit 2,0 Prozent.

Bevölkerungsentwicklung Sachsens im 1. Halbjahr 2019
Stadt/Landkreis Anzahl Bevölkerung mit Zu- oder Abnahme  
Chemnitz 246.563 ( - 0,3 Prozent)  
Erzgebirgskreis 336.304 ( - 0,4 Prozent)  
Mittelsachsen 305.027 ( - 0,4 Prozent)  
Vogtlandkreis 227.090 ( - 0,3 Prozent)  
Zwickau 316.304 ( - 0,4 Prozent)  
Dresden 554.734 ( 0,0 Prozent)  
Bautzen 300.324 ( - 0,2 Prozent)  
Görlitz 253.806 (- 0,4 Prozent)  
Meißen 242.052 ( 0,0 Prozent)  
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 245.800 ( + 0,1 Prozent)  
Leipzig, Stadt 588.848 ( + 0,2 Prozent)  
Leipzig, Landkreis 257.982 ( + 0,1 Prozent)  
Nordsachsen 197.826 ( + 0,1 Prozent)  

Quelle: MDR/kk/Landesamt für Statistik Kamenz

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.10.2019 | 14:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2019, 13:45 Uhr

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