Spätsommer im September Sachsen deutschlandweit das sonnenreichste Bundesland

Thermometer in der Sonne
Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt bekamen die Sächsinnen und Sachsen im September 19 Stunden mehr Sonne ab als Menschen aus anderen Bundesländern. Bildrechte: imago images/Michael Weber

In Sachsen hat im September so häufig die Sonne geschienen wie in keinem anderen Bundesland. Laut einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigte sich die Sonne im Freistaat 225 Stunden lang. Das seien 19 Stunden mehr als im bundesweiten Durchschnitt. Im Vergleich zum Mittelwert in der Referenzperiode von 1961 bis 1990 schien die Sonne 77 Stunden mehr. Auch die durchschnittliche Temperatur lag in Sachsen mit 15 Grad rund 1,6 Grad über dem langjährigen Mittel, so der DWD.

Trockenheit wird zum Problem

Trockenheit, Spätfröste und vereinzelt Starkregen machten den Landwirten zu schaffen. Sachsens Landwirtschaftsminister Wolfram Günther (Grüne) sagte unlängst mit Blick auf den dritten trockenen Sommer in Folge, Landwirte sollten systematisch umsteuern und sich auf Wetterextreme einstellen, auch in den kommenden Jahren.

September geprägt von viel Sonne und Trockenheit

Bundesweit prägten laut DWD Trockenheit und viel Sonne das Wetter im September. Mit im Schnitt nur knapp 50 Litern pro Quadratmeter blieb der Monat bei den Niederschlägen etwa ein Fünftel unter dem vieljährigen Durchschnitt. Mit durchschnittlich 14,8 Grad war es 1,5 Grad wärmer als in der Referenzperiode von 1961 bis 1990. Im Vergleich zur wärmeren Periode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung 1,3 Grad.

Quelle: MDR/kh

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.09.2020 | ab 21:00 Uhr in den Nachrichten

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