Wetter Auch am Sonntag Neuschnee - Straßensperrungen wegen Schneebruch

Feuerwehrmänner stehen um einen schneebedeckten umgekippten Baumstamm im Wald
Neuschnee gab es in Sachsen am Sonntag vor allem im Erzgebirge und im Lausitzer Bergland. Straßen mussten wegen Schneebruch gesperrt werden, so wie hier in Thum im Erzgebirgskreis. Bildrechte: extremwetter.tv

Auch am Sonntag gibt es wieder Neuschnee in Sachsen - vor allem im Erzgebirge und im Lausitzer Bergland. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes werden im Erzgebirge bis zu zehn Zentimeter Neuschnee erwartet, im Lausitzer Bergland bis zu sieben Zentimeter. Im restlichen Freistaat kann es bis zu fünf Zentimeter Neuschnee geben.

Und es wird windig am Sonntag: Im Erzgebirge, im Vogtland und im Erzgebirgsvorland können Windböen mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde auftreten, auf dem Fichtelberg Sturmböen mit bis 75 Kilometern pro Stunde. Oberhalb von 600 Metern kann es zu Schneeverwehungen kommen.

Unfälle und Straßensperrungen

Auf Sachsens Straßen gab es am Sonntag auch Unfälle wegen Schnee und Glätte. So war auf der A4 ein Tanklaster umgekippt, auf er B107 überschlug sich ein Pkw, in beiden Fällen gab es keine Verletzten. Im Teilen des Landkreises Mittelsachsen und des Erzgebirgskreises mussten imemr wieder Straßen wegen Schneebruch gesperrt werden.

Behinderungen im Straßenverkehr am Sonnabend

Bereits am Sonnabend hatten in Sachsen Schneefälle für Probleme auf den Straßen gesorgt. Besonders betroffen war unter anderem das Erzgebirge. So blockierten auf der B174 zwischen Zschopau und Hohndorf querstehende Lkw an einem Anstieg die Straße. Auch auf der B180 bei Stollberg waren die Steigungen zu viel für manchen Laster.

Am Sonnabendmorgen hatte es in Chemnitz beispielsweise zehn Zentimeter Neuschnee gegeben, in Dresden sieben und in Leipzig vier, sagte Meteorologe Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Auf dem Fichtelberg seien es sogar fast 30 Zentimeter gewesen.

Behinderungen auf Autobahnen und im Zugverkehr

Auch auf den Autobahnen kam es zu vielen Behinderungen. Besonders betroffen waren die A4 und die A72. Lkw-Fahrern wurde empfohlen, die nächste Haltemöglichkeit anzufahren.

Der öffentliche Personennahverkehr war zeitweise ebenfalls beeinträchtigt. Auf die Gleise der Citybahn zwischen Chemnitz und Hainichen war ein Baum gestürzt. Die Züge verkehrten mehrere Stunden nur zwischen Chemnitz und Niederwiesa und zwischen Hainichen und Frankenberg. Laut Angaben der Citybahn war mittags der Normalverkehr wieder hergestellt.

Quelle: MDR/dk/al/cnj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.01.2021 | 10:00 Uhr in den Nachrichten

14 Kommentare

Anita L. vor 5 Wochen

@Frank 1:
"@ Anita L.: Wenn Sie Ihr Fahrzeug in kritischen Situationen nicht beherrschen, empfehle ich Ihnen ein Fahrsicherheitstraining, denn dann sitzt das Problem in der Tat am Lenkrad und nicht die Fahrbahnverhältnisse sind schuld."

Waren Sie denn schon einmal bei einem Fahrsicherheitstraining? Dort lernt man nämlich nicht nur, Unfälle möglichst zu vermeiden, sondern vor allem und viel wichtiger, im Fall eines unvermeidlichen Unfalls die Situation mit dem kleinstmöglichen Schaden zu meistern. Dass Sie noch nie im Straßengraben gelandet sind, ist prima! Aber Ihre Unfallfreiheit gibt Ihnen deshalb noch lange nicht das Recht, über die anderen, denen das Glück nicht so hold war, zu richten. Fortes fortuna adiuvat, sagt der Lateiner. Und bestimmt kommen bei Ihnen Können und Glück zusammen. Aber Fortuna ist tückisch und wankelmütig und nicht umsonst warnt in anderes Sprichwort, dieses Mal aus der Bibel, den Menschen davor, arrogant zu werden, denn Hochmut, Frank 1, kommt vor dem Fall.

Anita L. vor 5 Wochen

"Darf ich noch andere kritisieren ohne Sie zu fragen?"

Sie dürfen ziemlich viel und mich müssen Sie überhaupt wegen nichts fragen. Dasselbe gilt aber auch für mich. Und ich sage zu diesem Beitrag von Frank 1 Folgendes:
Gegen Kritik ist nichts einzuwenden. Warnungen vor Wetterunbillen und Nachrichten über wetterbedingte Unfälle als angebliche und unnötige Deklaration "gewisser Kreise" abzuwerten und süffisant dazu aufzurufen, "also" einfach auf die richtige Ausrüstung zu achten (ohne zu wissen, in welchem Zustand sich die verunfallten Fahrzeuge befanden und ob zum Zeitpunkt ihres Unfalls der Winterdienst bereits im Einsatz gewesen war), ist aber keine Kritik. Und das, KalterBrunnen, werde ich kritisieren dürfen, ohne Sie zu fragen.

KalterBrunnen vor 5 Wochen

"um auf "gewissen Kreisen" rumzuhacken und nebenbei den Mitmenschen mal eben pauschal Unfähigkeit zu unterstellen. " Darf ich noch andere kritisieren ohne Sie zu fragen?

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