Gespräche mit Konzernvorständen Kretschmer trifft sich heute mit Siemens-Chefs

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer will am Mittag mit Siemens-Chef Joe Kaeser über die Abbaupläne des Konzerns in Görlitz und Leipzig sprechen. Das kurzfristig anberaumte Treffen findet in München statt. Via Twitter sagte Kretschmer: „Jetzt sind wir auf dem Weg nach München. Wir wollen mit Joe Kaeser sprechen über die Arbeitsplätze in Leipzig und Görlitz. Und dann auch noch mal mit dem Vorstandsvorsitzenden von Vodafone Deutschland über die weißen Flecke, was wir tun können, damit der Mobilfunk in Sachsen besser wird“.

Gestern hatte Kaeser der Belegschaft in Görlitz bei einem überraschenden Besuch eine Perspektive versprochen. Kretschmer will sich in München zudem mit dem Vorstandsvorsitzenden von Vodafone, Hannes Ametsreiter, treffen. Beide wollen laut Kretschmer über die Verbesserung des Mobilfunknetzes in Sachsen sprechen.

Weitere Informationen folgen.

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Radio: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 20.12.2017 | 10:00 Uhr in den Nachrichten

Quelle: MDR/kk

Zuletzt aktualisiert: 20. Dezember 2017, 10:25 Uhr

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9 Kommentare

20.12.2017 16:59 Werner 9

MDR Aktuell 19.12.2017 - 22:15 Siemens-Chef Kaeser wortwörtllich nach Mediathek: "Es ist NICHT NUR ein Thema von Siemens ALLEIN, hier für diese Region, wir müssen jetzt sehr zeitnah, auch mit dem MP von Sachsen sprechen. Und wenn es auch in Berlin eine Bundesregierung gibt, auch glaub ich DORT NOCH EINMAL ÜBERLEGEN, was kann man FÜR DIE REGION tun. Es wäre echt schade, wenn dieser Standort verloren ginge, NUR WEIL dort NICHTS GUTES GEMEINSAM einfällt."

20.12.2017 15:59 Tillichs Rache 8

jetzt kommt sicher der ganze große Wurf eines Wahlverlierers...viel große Worte mit vielen Luftblasen zum wir wissen nicht was wir falsch gemacht haben also weiter so mit neuen engen Freunden

20.12.2017 15:24 Werner 7

MDR Aktuell 19.12.2017 - 22:15 Siemens-Chef Kaeser wortwörtllich: "Es ist NICHT NUR ein Thema von Siemens ALLEIN, hier für diese Region, wir müssen jetzt sehr zeitnah, auch mit dem MP von Sachsen sprechen. Und wenn es auch in Berlin eine Bundesregierung gibt, auch glaub ich DORT NOCH EINMAL ÜBERLEGEN, was kann man FÜR DIE REGION tun. Es wäre echt schade, wenn dieser Standort verloren ginge, NUR WEIL dort NICHTS GUTES GEMEINSAM einfällt."
Beim genauen Hinhören sollte es normal als klare Ansage reichen, dass dort etwas oberfaul ist, was niemand genau benennen will. Über was wird man sich nicht einig? Auffanggesellschaft? Ersatz-Arbeitsplätze? Es gibt nach meinem Verständnis, und nach dieser Aussage, keinen Grund, den MA unnötig Hoffnung zu machen und Strohhalme zu reichen. Zumal offensichtlich mit der Sprache nicht rausgerückt wird. Die Entscheidung von Siemens scheint so gut wie fest zu stehen: weg.

20.12.2017 13:54 jochen 6

5# Quatsch ? Das ist ein "junger Politiker", den bei der letzten Wahl niemand haben wollte.
Einer, der im Schnellverfahren den einzigen fähigen Minister (Haubitz) gegen einen Parteifreund ausgetauscht hat, der von der geforderten Materie keine Ahnung hat. Das soll also Quatsch sein ?

20.12.2017 13:27 Sächsin 5

Was für einen Quatsch ich hier lese. Da übernimmt ein junger Ministerpräsident Verantwortung und kämpft um den Erhalt der Arbeitsplätze, und alles was ich lese, der will nach 2019 schon mal abstecken, wie er in die Wirtschaft wechseln kann...

20.12.2017 12:03 Chemnitzer Bub 4

@11:06 Na so was: Genau, deswegen hat er (Herr Kaeser) ja auch eine Zwischenstopp beim berühmten, roten Bodo in Thüringen gemacht. Da Sie sich innerlich bei SIEMENS sagen, was für ein alter und großartiger Thüringer. Frohe Weihnachten!

20.12.2017 11:24 Altgymnasialer 3

Kretschmer sondiert schon mal das Terrain, ab 2019 braucht er einen neuen Posten, da ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, sich dem Kapital anzudienen.

20.12.2017 11:06 Na so was 2

Wenn Siemens, konkret der Siemes-Vorstand Herr Kaeser, den neuen sächs. Ministerpräsidenten Herrn Kretschmer, als Partner ernst nehmen würde, hätte er auf dem Weg nach Görlitz in Dresden eine Zwischenstation gemacht. Es wird sicherlich dann als Ergebnis in der Zeitung stehen, "die Gespräche sind positiv verlaufen und machen uns hoffnungsvoll, wir bleiben weiterhin in Kontakt, aber konkretes ist noch nicht herausgekommen". Innerlich werden sie bei Siemens sich sagen, was will der Neue aus Sachsen von uns ?

20.12.2017 10:35 jochen 1

Ich gehe jede Wette ein das Kretschmer die kommende Wahl nicht übersteht.
Die Sachsen wurde genug verarscht.