Spargelstangen sind in eine Kiste für den Verkauf einsortiert.
Bildrechte: MDR/Reinhard Stremmler

22.05.2019 | 09:45 Uhr In Sachsen spargelt es dieses Jahr kräftig

Spargelstangen sind in eine Kiste für den Verkauf einsortiert.
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Die sächsischen Spargelbauern sind mit der diesjährigen Saison bisher sehr zufrieden. Nach Angaben von Jürgen Kopf, sächsischer Vertreter im Verband der ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer, ist die Ernte wegen des Regens besser als im vorigen, sehr trockenen Jahr. Zudem konnte wegen des warmen Wetters im Februar schon Ende März mit der Ernte begonnen werden - zwei Wochen früher als geplant. Zudem wachse der Spargel sehr gleichmäßig, sagte Bio-Sparglebauer Andreas Schertenleib aus Ostrau (Landkreis Meißen). Im vergangenen Jahr habe es dagegen nach einem großen Wachstumsschub nur bis Ende Mai Spargel gegeben. Damals wurden landesweit knapp 800 Tonnen geerntet.

Sachsen zählt bundesweit zu den kleineren Anbaugebieten. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums gibt es im Freistaat rund 20 Betriebe, die auf 265 Hektar Spargel ziehen und ernten. Der Preis für deutschen Spargel liegt derzeit je nach Qualität bei vier bis zehn Euro pro Kilogramm. Das Dunkelheit liebende Gemüse beginnt in der Regel ab 12 Grad Bodentemperatur zu wachsen, 18 Grad sind optimal für eine qualitativ hochwertige Ernte. Diese endet traditionell am 24. Juni, dem Johannistag.

Quelle: MDR/stt/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR | 01.01.2019 | 00:01 Uhr

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1 Kommentar

22.05.2019 14:07 Zeitgeist 1

Stimmt, stand beim Markt um die Ecke !
" Frischer Deutscher Spargel aus Griechenland"...
noch Fragen, ich Keine!

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