Ein Drohnenbild zeigt ein Waldstück.
Bildrechte: xcitepress/Christian Essler

Viele Behinderungen Schnee-Ticker für Sachsen: Rettungskräfte und Winterdienste im Dauereinsatz

THW nach Altenberg ausgerückt ++ Schneepflug räumt Bahnstrecke ++ Freie Fahrt auf A72 ++ Feuerwehr warnt Autofahrer vor Wäldern ++ Annaberg-Buchholz rügt Falschparker ++ Oberwiesenthal rüstet sich für Touristenansturm ++ Beisetzungen abgesagt ++ Schulen geschlossen ++ Kein Bikertreffen auf Schloss Augustusburg - aktuelle Informationen zur Lage in Sachsen gibt es in unserem Ticker.

Ein Drohnenbild zeigt ein Waldstück.
Bildrechte: xcitepress/Christian Essler

Bildergalerie Schnee soweit das Auge reicht

Ein heftiger Wintereinbruch hatte rund um das zweite Januarwochenende Sachsen erreicht. Zahlreiche Straßen und Wälder waren gesperrt. Es gab aber auch viele schöne Momente, wie die Schneeimpressionen zeigen.

Mehrere Bäume und Äste liegen auf einer durch einen Wald führenden Straße.
Vier von fünf Straßen nach Grumbach, einem Ortsteil von Jöstadt im Erzgebirge, sind wegen Schneebruch gesperrt. Bildrechte: promovie
Im Vordergrund ist dünnes Geäst eines über einer Straße liegenden Baumes zu sehen, im Hintergrund steht ein rotes Feuerwehrauto.
Am Sonntag musste die Feuerwehr eine Notärztin auf dem Weg zu einem Einsatz nach Kühnhaide begleiten. Die Rettungsfahrzeuge bahnten sich den Weg über die für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straßen. Bildrechte: promovie
Schneebruch Erzgebirge
Feuerwehrkameraden und Mitarbeiter von Sachsenforst sind ununterbrochen im Einsatz, um die Lage in den Wäldern zu überprüfen. Bildrechte: Bernd März
Scchneemassen in Carlsfeld
Die Kammloipe von Johanngeorgenstadt über Carlsfeld nach Klingenthal wird am Sonnabend wieder gespurt. Im Vogtland ist die "Waldautobahn" nicht befahrbar, weil dort alle Waldgebiete gesperrt wurden. Bildrechte: MDR/Sven Böttger
Schnee in Oberwiesenthal
Was für ein Morgen in Oberwiesenthal: Im schönsten Magenta schob sich am Freitag die Sonne über den Berg. Bildrechte: Oliver Kaufmann
Ein Esel steht im Tierpark Chemnitz an einer Tür und guckt in den Schnee.
Traurig schaut dieser Esel aus seinem Stall im Tierpark Chemnitz. Ob es wohl daran liegt, dass auch am Freitag der Tierpark noch geschlossen bleibt? Die Stadt Chemnitz hat mitgeteilt, dass wegen der großen Gefahr von Schneebruch der Tierpark zumindest am Freitag noch zu ist. Das Wildgatter bleibt auch am Wochenende noch geschlossen. Bildrechte: Harry Härtel
Büffel Chemnitz
Wegen des anhaltenden Schneefalls und der Gefahr von Schneebruch haben mehrere Tierparks geschlossen. Betroffen sind der Tierpark Chemnitz (Foto) und der "Zoo der Minis" in Aue. Sollte es weiterschneien, muss der Tiergarten auch morgen geschlossen bleiben. Der Wildpark Geising bei Altenberg ist noch geöffnet. Auf Facebook heißt es dort: "Verschneite Grüße aus dem Wildpark. Wir hoffen, dass diesmal alles gut geht und wir die Winterromantik genießen können." Bildrechte: Tierpark Chemnitz
Schnee Oberwiesenthal
Da müssen die Schneeschieber hoch hinaus. Bildrechte: Ronny Küttner
Schnee Oberwiesenthal
"Wann wird´s mal wieder richtig Winter?" Diese Frage stellt sich hier nicht. Bildrechte: Ronny Küttner
Zwei Feuerwehrmänner tragen abgeschnittene Äste eines Baumes.
Auf Grund der massiven Schneefälle können viele Bäume auch im Stadtgebiet Chemnitz die große Schneelast nichr mehr tragen und knicken um wie Streichhölzer. Auf der Heinrich-Beck-Straße stürzte ein etwa zehn Meter langer Ast herunter und begrub ein Auto unter sich. Die Feuerwehr kam zum Einsatz, um den grossen Ast zu entfernen. Bildrechte: Harry Härtel
Ein Triebwagen ist in einen Baum gefahren.
Am Donnerstagmorgen ist ein Zug der Ostdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft bei Seitschen in einen Baum gefahren. Nach Auskunft der Feuerwehr ist die Beräumung der Strecke nach Görlitz schwierig, da das Befahren des Waldes lebensgefährlich sei. Bildrechte: Rocci Klein
Mehrere Bäume und Äste liegen auf einer durch einen Wald führenden Straße.
Vier von fünf Straßen nach Grumbach, einem Ortsteil von Jöstadt im Erzgebirge, sind wegen Schneebruch gesperrt. Bildrechte: promovie
Schnee im Glas
Kreative Ideen zur Beseitigung des "Schneeproblems" erreichten uns aus Schönbach in der Oberlausitz. Bildrechte: Sonja Haase
Schneebruch Erzgebirge
Nach den Schneefällen haben Erzgebirge, Vogtland und Osterzgebirge bereitet den Einsatzkräften nun der Schneebruch große Probleme. Bildrechte: Bernd März
Schneebruch Erzgebirge
Bäume krachen auf Straßen oder in Freileitungen. Das hat auch Folgen für die Skifahrer. Nicht nur Straßen, sondern auch große Waldgebiete sind gesperrt. Bildrechte: Bernd März
Schneebruch Erzgebirge
Die Straße zwischen Kretscham-Rothensehma und Oberwiesenthal wurde ebenfalls gesperrt. Autofahrer ignorierten die Gefahr und begaben sich mit ihrem Fahrzeug regelrecht in Lebensgefahr. Bildrechte: Bernd März
Scchneemassen in Carlsfeld
Der Weg nach Carlsfeld führt durch eine weiße Winterlandschaft. Am Straßenrand türmt sich der Schnee. Bildrechte: MDR/Sven Böttger
Alle (50) Bilder anzeigen

20:00 Uhr | Ticker-Ende

Mit der Tageszusammenfassung des MDR SACHSENSPIEGEL beenden wir für heute den Ticker zu den massiven Schneefällen im sächsischen Bergland.

19:40 Uhr | Augustusburger Bürgermeister verordnet Einsatzkräften Pause

Der Augustusburger Bürgermeister Dirk Neubauer hat seinen Einsatzkräften eine Pause verordnet. "Die Altstadt ist halb geräumt", schreibt er auf seiner Facebook-Seite. Die Sperrung auf der B180 müsse zunächst bestehen bleiben, weil es zu gefährlich wäre, dort Feuerwehrleute hinzuschicken, um die Bäume zu beseitigen. "Wir haben unseren Leuten erstmal eine Pause verordnet, denn morgen soll nochmal Schnee kommen", so Neubauer weiter. Er dankte allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Bauhof, aus der Landwirtschaft und des Energieversorgers Mitnetz für ihre Arbeit in den vergangen zwei Tagen.

Dirk Neubauer, Bürgermeister Augustusburg
Bildrechte: Dirk Neubauer

In diesem Zusammenhang sei gestattet darauf zu verweisen, dass wir uns in einer Sondersituation befinden. Es sind eben nicht die 'drei Flocken hochkant', die mancher hier bemüht. Schneemenge, umgefallene Bäume und jede Menge Zwischenfälle wie umgefallene Ampeln etc., gerne zeitgleich, haben uns an unsere Grenzen geführt.

Dirk Neubauer Bürgermeister Augustusburg per Facebook

19:20 Uhr | Ärger mit Winterdienst? Bürgermeister weist Vorwürfe zurück

Der Bürgermeister von Johanngeorgenstadt, Holger Haschek, hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach der Winterdienst nur unzureichend arbeite. Entsprechende Zuschriften hatten MDR SACHSEN erreicht. Haschek sagte am Nachmittag im Sachsenradio: "Wir haben also zirka einen Meter Schnee. Wir haben fast 48 Stunden mit den Schneemassen zu kämpfen gehabt. Wegen der Schneeverwehungen hatten wir große Probleme. Die Definition für Chaos ist ja unterschiedlich. Wir unternehmen alles, was machbar ist. Das Verständnis der Leute nimmt geradlinig ab. Sie kommen sich schon beschweren, wenn am Auto Schnee liegt." Haschek sagte weiter, er würde sich wünschen, dass mehr Menschen auch einmal selbst die Schneeschaufel in die Hand nehmen, statt sich gleich zu beschweren.

18:50 Uhr | Aktuelle Lage auf den Straßen

Auf den Autobahnen gibt es derzeit keine Behinderungen. Allerdings sind noch mehrere Bundesstraßen gesperrt:

  • B6 zwischen dem Abzweig Fischbach und Rossendorf
  • B92 Schöneck - Plauen zwischen Tirschendorf und Oelsnitz
  • B180 zwischen Flöha und Erdmannsdorf, zwischen Erdmannsdorf und Kunnersdorf und zwischen Thalheim und Stollberg

B6 bei Fischbach gesperrt
Die Bundesstraße 6 ist derzeit zwischen dem Fischbacher Kreuz und Rossendorf voll gesperrt. Grund dafür ist fortlaufender Schneebruch der Straßenbäume. Als Umleitung werden die Staatsstraßen 159 und 177 empfohlen. Der auf der Umleitungsstrecke zwischen Arnsdorf und Wallroda liegende Bahnübergang, an dem die Sicherungsanlage havariert war, konnte zwischenzeitlich wieder für den Verkehr freigegeben werden. Aktuell finden die Beräumungsarbeiten statt. Teilabschnitte der Strecke werden im Laufe des Abends freigegeben. Bildrechte: xcitePRESS

18:45 Uhr | Rund 170 Lastwagen blockieren B174

Rund 170 Lastwagen haben von Mittwoch auf Donnerstag die Bundesstraße 174 bei Chemnitz blockiert. Wie die Polizei mitteilte, mussten Dutzende Fernfahrer über Nacht wegen des Winterwetters auf der Straße in ihren Fahrzeugen ausharren. Inzwischen habe sich die Situation auf dem Teilstück der sächsischen Bundesstraße entspannt, teilte die Polizei mit. Insgesamt registrierte die Polizeidirektion Chemnitz in dem Zeitraum bis Donnerstagvormittag mehr als 275 Unfälle mit insgesamt 22 Verletzten. Zu kilometerlangen Staus kam es auf den Autobahnen 4 und 72. Dort waren Laster liegengeblieben oder in Straßengräben gerutscht. Im Erzgebirge waren auch am Donnerstag noch viele Bundes- und Kreisstraßen wegen Schneeglätte und -verwehungen sowie umgestürzter Bäume gesperrt.

18:40 Uhr | Zwei Schwerverletzte bei Busunfall auf schneebedeckter Straße

In Mülsen im Landkreis Zwickau sind am Donnerstag bei einem Busunfall auf schneebedeckter Straße zwei Menschen schwer sowie einer leicht verletzt worden. Laut Polizei war der Bus am Donnerstag in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Lkw zusammengestoßen. Der 60 Jahre alte Busfahrer und ein 47-jähriger Passagier erlitten schwere Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der 41 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde nur leicht verletzt. Die Straße war wegen der Bergung der Fahrzeuge bis 14.00 Uhr gesperrt. Insgesamt ereigneten sich am Donnerstag im Vogtlandkreis und im Landkreis Zwickau aufgrund der Witterung 46 Unfälle mit zwei schwer und zwei leicht Verletzten.

18:30 Uhr | THW nach Altenberg ausgerückt

Das Technische Hilfswerk ist nach Altenberg ausgerückt. Dort liegen auf dem Dach der Tankstelle - die einzige weit und breit und deshalb ein wichtiger Punkt in der Infrastruktur - 50 Zentimeter Schnee. Ab 60 Zentimeter müsste die Tankstelle gesperrt werden. Um das zu verhindern, werden die Einsatzkräfte in den kommenden Stunden die Schneelast runterschaufeln. Die Dresdner Straße muss nicht gesperrt werden. Allerdings kann derzeit nicht getankt werden.

Tankstelle Altenberg
Bildrechte: Tino Plunert

18:00 Uhr | Enso-Kunden haben wieder Strom

Wie der Stromversorger Enso mitteilt, sind derzeit alle Stromstörungen behoben. Seit den frühen Morgenstunden hatte es vor allem im Osterzgebirge und in der Sächsischen Schweiz Probleme gegeben. Ursache seien durch Schneelast umgestürzte Bäume gewesen. "In der Spitze waren rund 5.000 Kunden betroffen." Ein Großteil konnte durch Umschaltungen wieder versorgt werden. Bei zerrissenen Freileitungen liefen die Reparaturarbeiten seit Sonnenaufgang. "Die Arbeiten wurden erschwert und verzögert, weil die Einsatztrupps teilweise nur zu Fuß zu den Schadensstellen z.B. in Hirschbach bei Glashütte und Goßdorf bei Hohnstein gelangen konnten. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnte Enso auch diese Schäden beheben und wieder mit Strom versorgen."

17:25 Uhr | Schneepflug räumt Bahnstrecke

Seit den Mittagsstunden ist der Zugverkehr der Erzgebirgsbahn zwischen Zwickau und Johanngeorgenstadt eingestellt. Ein Schneepflug der Deutschen Bahn ist deshalb auf der Strecke im Einsatz, um die Schneemassen von den Schienen zu fegen. Am Freitagmorgen ab etwa 10 Uhr sollen die Züge dann wieder planmäßig fahren.

Ein Zug mit einem Schneepflug.
Der Schneepflug der Deutschen Bahn schiebt den Schnee von den Gleisen. Bildrechte: Daniel Unger

16:52 Uhr | Bahnstrecken nach Zittau und Görlitz wieder freigegeben

Seit etwa 16 Uhr läuft der Zugverkehr von Bischofswerda in Richtung Görlitz und Zittau allmählich wieder an. Nach Angaben der Länderbahn GmbH kann es jedoch noch bis in die Nachtstunden zu Verspätungen und Unregelmäßigkeiten beim Trilex kommen. Die Züge müssten zunächst wieder in ihre normale Taktung gebracht werden. Auf einigen Verbindungen laufe der Busverkehr zunächst noch parallel. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation zu informieren.

Die Strecke nach Zittau wurde heute 12:30 Uhr nach der Beräumung wieder freigegeben, musste aber kurz nach dem Start des ersten Zuges in Zittau wieder gesperrt werden. Der Triebwagen ist bei Neukirch mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Bereits in den frühen Morgenstunden hatte es bei der ODEG einen ähnlichen Unfall gegeben (siehe Foto).

Ein Triebwagen ist in einen Baum gefahren.
Bildrechte: Rocci Klein

16:45 Uhr | Feuerwehr warnt Autofahrer vor Fahrten durch Wälder

Erst sorgte der Schnee für Probleme auf den Straßen, dann vor allem in den Wäldern. Denn der schwere, nasse Schnee ist eine so große Last für die Bäume, dass deren Äste abbrechen können. Die Feuerwehren in Sachsen sind bereits zu dutzenden Einsätzen ausgerückt, um Straßen von umgekippten Bäumen zu befreien. So auch im Rödertal im Kreis Bautzen. Bei einem dieser Einsätze war die Freiwillige Feuerwehr Ohorn beteiligt. Einsatzleiter Rico Hähle warnt jetzt sogar davor, überhaupt Wälder zu betreten. Außerdem sollten sich Autofahrer vor Antritt einer Fahrt genau überlegen, ob diese unbedingt nötig sei. Umstürzende Bäume könnten auch Autos treffen und schnell zu einem Unglück führen.

16:31 Uhr | Wieder freie Fahrt auf A72

Der Stau auf der A72 in Richtung Hof hat sich nach Angaben der Polizei inzwischen vollständig aufgelöst. Auf der Strecke kam es seit gestern aufgrund von Schnee und Glätte zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen. Zwischen der Auffahrt Plauen Ost und der sächsisch-bayrischen Landesgrenze staute sich der Verkehr zwischenzeitlich auf bis zu 25 Kilometern Länge. Polizei, Winterdienst und Rettungskräfte waren im Einsatz, um den wartenden Autofahrern zu helfen.

16:24 Uhr | Friedhof in Chemnitz gesperrt - Beisetzungen abgesagt

Der städtische Friedhof in Chemnitz ist aus Sicherheitsgründen geschlossen worden. Wie die Stadt mitteilte, darf das Gelände wegen der hohen Schneebruchgefahr bis zum 14. Januar nicht betreten werden. Geplante Beisetzungen seien vorerst abgesagt worden.

16:20 Uhr | Sporthallen in Chemnitzer Stadtteilen gesperrt

Die Stadt Chemnitz hat Sporthallen in den Stadtteilen Kleinolbersdorf und Röhrsdorf gesperrt. Wie das Sportamt mitteilte, bleiben die Hallen aus Sicherheitsgründen vorsorglich bis zum 13. Januar geschlossen. Im Sportforum seien hingegen die Spielhalle sowie die Große Kunstturnhalle vom Schnee beräumt worden, sodass eine Nutzung weiterhin möglich sei.

16:06 | Annaberg-Buchholz rügt Falschparker

Der Schnee hat Annaberg-Buchholz fest im Griff. Die Stadt ist deshalb nach eigenen Angaben mit allen verfügbaren Kräften des Bauhofes im Einsatz, um Straßen und Gehwege wieder passierbar zu machen. Auch viele Bürger beteiligen sich. "Das ist gut und lobenswert", so die Stadt in einer Mitteilung. Doch offenbar haben nicht alle Einwohner so viel Gemeinsinn, denn es heißt weiter: "Leider gibt es nach wie vor unbelehrbare Zeitgenossen, die an Engstellen, in engen Straßen oder Gassen, an Bushaltestellen oder an Kreuzungen und Einmündungen parken und damit den Winterdienst zum Teil massiv behindern." In den nächsten Tagen will die Stadt deshalb verstärkt auf Kontrollen setzen, damit insbesondere die Durchfahrten für den öffentlichen Personennahverkehr gewährleistet werden.

15:54 Uhr | Oberwiesenthal rüstet sich für Touristenansturm

Der Wintersportort Oberwiesenthal rechnet am Wochenende mit vielen Besuchern. Deshalb sollen die Schneemassen ab morgen aus dem Stadtzentrum abtransportiert werden. Mario Graupner vom städtischen Bauhof erklärte, dass vier Lkw und zwei Fräsen im Einsatz seien, um insbesondere die Durchfahrtsstraßen vom Schnee zu befreien. Außerdem werden spezielle Parkplätze für Skifahrer eingerichtet, damit die Touristen "theoretisch gar nicht in die Innenstadt" müssten. "Klar machen wir jetzt 12- bis 14-Stundenschichten. Aber, wenn der Schnee nicht noch in Größenordnungen kommt, sollte alles soweit vorbereitet sein, dass einem ungetrübten Skitag nichts mehr entgegensteht", so Graupner.

15:34 Uhr | Schnee macht Schulweg vielerorts zu gefährlich

15:22 Uhr | THW hilft Tankstellenbetreiber in Altenberg

Einsatzkräfte des Technischen Hiflswerks in Dippoldiswalde und Pirna rücken zur Stunde zu einem Hilfseinsatz nach Altenberg aus. Wie ein Sprecher MDR SACHSEN sagte, muss das Dach der dortigen Tankstelle von den Schneemassen befreit werden. Demnach liegen etwa 50 Zentimeter Schnee auf dem Dach. Ab einer Höhe von 60 Zentimeter müsste die Tankstelle gesperrt werden. Die Tankstelle sei für Einsatzkräfte in der Region ein wichtiger Infrastrukturpunkt. Ihr Betrieb müsse insbesondere bei diesen Witterungsbedingungen gewährleistet werden, so der Sprecher. Zum Einsatz kommt auch ein Ladekran aus Pirna, der die Einsatzkräfte auf dem Dach sichert.

15:15 Uhr | Alpencup in Klingenthal muss abgesagt werden

Der für das Wochenende in Klingenthal geplante OPA-Alpencup muss witterungsbedingt abgesagt werden. Wie der ausrichtende Verein VSC Klingenthal mitteilte, beträgt die Höhe des Neuschnees in der Sparkasse Vogtland Arena bereits 70 Zentimeter. Da es weiter schneie, sei es unmöglich, die Schanze für einen sicheren Wettkampf zu präparieren. Der OPA-Alpencup ist eine internationale Wettkampfserie für Nachwuchssportler aus den Sportarten Skisprung und Nordische Kombination.

14:35 Uhr | Bikertreffen auf Schloss Augustusburg fällt aus

Harte Jungs müssen ganz stark sein: Das für das Wochenende geplante Motorrad-Wintertreffen auf Schloss Augustusburg fällt aus. Die 48. Auflage der Traditionsveranstaltung musste wegen der Schneemassen auf dem Veranstaltungsgelände abgesagt werden. In den vergangenen 24 Stunden seien zwischen 50 Zentimeter und einem Meter Neuschnee gefallen, so Thomas Staudt vom Schloss Augustusburg. "Wir kriegen kaum den Schlosshof geräumt. Die Schlossauffahrt ist bis auf weiteres gesperrt. Vor allen Dingen droht Lawinengefahr von den Dächern des Schlosses." Das sei für die Camper, die rund um das Schloss übernachten, lebensbedrohlich, so Staudt weiter. Für alle, die sich bereits auf den Weg gemacht haben, gebe es eine Notvariante im Steinbruch. Außerdem seien die Schlossgaststätte sowie die Jugendherberge geöffnet.

Es ist nach 2011 erst das zweite Mal, dass das Traditionstreffen ausfällt.

14:06 Uhr | Chemnitz warnt vor Betreten der Grünanlagen

Die Stadtverwaltung in Chemnitz warnt auf Twitter erneut ausdrücklich vor dem Betreten der städtischen Grünanlagen.

14:03 Uhr | Dach von Lagerhalle in Deutschneudorf eingestürzt

In Deutschneudorf ist gestern Abend das Dach einer Lagerhalle unter den Schneemassen zusammengebrochen. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Wie Bürgermeisterin Claudia Kluge, mitteilte, ist das Gebäude vorsorglich abgesperrt worden.

Die Feuerwehr hat mich gleich informiert, die waren vor Ort und haben sich das angeguckt. Das ist eine alte Fabrik, die als Lagerhalle genutzt wird. Das Dach ist eingestürzt, die Mauern stehen alle noch und der Wehrleiter hat mir gesagt, dass jetzt keine akute Einsturzgefahr besteht. Also unsere Bewohner sind schon wintererprobt. Es hat eben die letzten Jahre bloß nicht so viel Schnee auf einmal gegeben. Aber die wissen schon, was sie hier zu machen haben. Das sind Erzgebirger die sind hart im Nehmen und wissen sich in der Not zu helfen.

Claudia Kluge Bürgermeisterin von Deutschneudorf

13:50 Uhr | Einschränkungen im regionalen Busverkehr

Reisende und Pendler müssen auch im regionalen Busverkehr mit Einschränkungen rechnen. Im Gebiet der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH kommt es auf zahlreichen Linien zu Einschränkungen, die das Unternehmen auf seiner Internetseite auflistet.

13:30 Uhr | Winterwetter verhindert Turnhallen-Einweihung in Aue

Der Wintereinbruch im Erzgebirge macht der Stadt Aue einen Strich durch die Rechnung bei der Inbetriebnahme eines Millionenprojektes. Wie das Landratsamt für den Erzgebirgskreis am Donnerstag mitteilte, wurde die für diesen Freitag geplante Einweihung einer neuen Sporthalle witterungsbedingt abgesagt. Man werde zeitnah über einen neuen Termin informieren, hieß es.

13:20 Uhr | Wie ist die Situation im Osterzgebirge?

Im Osterzgebirge sind in den vergangenen beiden Tagen mehr als 50 Zentimeter Schnee gefallen. An Orten mit Verwehungen liege der Schnee teilweise bis 1,20 Meter hoch, sagte der Bürgermeister von Altenberg, Thomas Kirsten im Gespräch mit MDR SACHSEN. Derzeit seien in den Ortsteilen insgesamt 22 Winterdienstfahrzeuge im Einsatz. Momentan sei man dabei, die Straßen zu beräumen. Das habe man auch zu 80 Prozent im Griff, so Thomas Kirsten. Aber in den Höhenlagen, wie in Zinnwald, müsse man mit der Fräse arbeiten, weil man mit dem Schneepflug gar nicht mehr durchkomme. Viele Straßen seien daher noch gesperrt, wie die Straße zwischen Altenberg und Rehefeld.

12:50 Uhr | Schneeberge türmen sich auf dem Fichtelberg

Auf dem Dach Sachsens, dem Fichtelberg, liegen aktuell 1,50 Meter Schnee. Das haben inoffizielle Messungen von Gerd Franze ergeben, der bis zum Ende des vergangenen Jahres auf der Wetterwarte gearbeitet hat. Die Wetterwarte arbeitet seit dem 1. Januar dieses Jahres vollautomatisiert. Allerdings werden dadurch keine Niederschlagsmengen mehr gemessen. Meterologe Franze ist heute noch mal die 16 Schneepegel abgelaufen und hat eine Schneehöhe von 1,50 Meter ermittelt.

Schnee Oberwiesenthal
Bildrechte: Ronny Küttner

12:45 Uhr | Service-Tweet: Mit diesen Bußgeldern müssen Autofahrer rechnen

12:38 Uhr | Unwetterwarnung aufgehoben

Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung für Sachsen aufgehoben. Die amtliche Warnung vor starkem Schneefall war am Dienstag für weite Teile Sachsen ausgegeben worden.

12:27 Uhr | Sporthallen in Zwickau werden gesperrt

12:13 Uhr | Katastrophenschutz auf A72 im Einsatz

Auf der A72 im Vogtland stauen sich weiter die Fahrzeuge. Die Staulänge beträgt mittlerweile 25 Kilometer und reicht von Plauen Ost bis zur sächsisch-bayrischen Landesgrenze. Seit dem frühen Morgen ist der Rettungszweckverband "Südwestsachsen" mit zahlreichen Mitarbeitern im Einsatz. Jens Leistner von der Rettungsleitstelle sagte: " Wir versorgen die dort seit vielen Stunden Eingeschlossenen und versuchen dort auch rauszulotsen. Insbesondere Fahrzeuge mit Kleinkindern, sodass diese die Autobahn verlassen können." Zusätzlich werden warme Getränke, Tee und Bockwürste an die wartenden Autofahrer verteilt. Es wird empfohlen, die A72 zu meiden. Nach Angaben der Rettungsleitstelle wird sich der Stau wohl erst im Verlauf des frühen Nachmittages aufösen.

12:05 Uhr | Weitere Zugausfälle in Sachsen

Umgestürzte Bäume lassen in einigen Teilen Sachsen weitere Züge ausfallen. Folgende Strecken sind betroffen:

  • Bischofswerda−Bautzen−Görlitz
  • Bischofswerda−Zittau
  • Dresden−Chemnitz (im Abschnitt Tharandt−Klingenberg-Colmnitz)
  • Leipzig−Chemnitz (im Abschnitt Geithain−Chemnitz)
  • City-Bahn Chemnitz–Hainichen (im Abschnitt Niederwiesa–Frankenberg)
  • Freiberg−Holzhau
  • Falkenstein-Zwickau
  • Adorf-Bad Brambach (Großraumtaxi verkehrt als Pendel)
  • Weischlitz-Elsterberg
  • Gera−Hof (im Bereich Weida−Mehltheuer/Vogtland)
  • Erzgebirgsbahn im gesamten Netz
  • Fichtelbergbahn

11:37 Uhr | Bäume brechen unter Schneelast

In Chemnitz können viele Bäume die große Schneelast nicht mehr tragen und knicken ab. Nach Informationen eines MDR-Reporters stürzte in der Heinrich-Beck-Straße ein rund zehn Meter langer Ast auf ein Auto. Die Feuerwehr kam zum Einsatz, um den Ast zu entfernen. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

10:50 Uhr | Geschlossene Schulen im Erzgebirge und in Mittelsachsen

Auch am Donnerstag bleiben im Erzgebirge, in Mittelsachsen und im Osterzgebirge aufgrund der Witterung einige Schulen geschlossen.

Schulen Ergänzungen  
Grund- und Oberschule in Sehmatal Notbetreuung für Grundschüler von 7 - 11 Uhr.  
Grundschule in Johanngeorgenstadt Notfallbetreuung wird gewährleistet. Voraussichtlich auch am Freitag geschlossen.  
Gymnasium in Brand-Erbisdorf    
Jenaplanschule in Markersbach    
Oberschule Sayda Voraussichtlich auch am Freitag geschlossen.  
Grundschule und Gymnasium in Altenberg    
Schulen am Standort Dippoldiswalde    
Grundschule in Bad Schlema Notfallbetreuung wird gewährleistet. Auch am Freitag geschlossen.  
Grundschulen, Mittelschule und Gymnasium in Aue Notfallbetreuung wird gewährleistet. Auch am Freitag geschlossen.  

10:41 Uhr | Kein Zugverkehr zwischen Geithain und Chemnitz

Aufgrund umgestürzter Bäume ist die Zugstrecke zwischen Chemnitz und Geithain gesperrt worden. Wie die Mitteldeutsche Regiobahn mitteilte, wird die Sperrung des Teilstückes des RE 6 voraussichtlich den ganzen Tag dauern. Ein Busnotverkehr sei eingerichtet, es könne jedoch zu Verzögerungen kommen. Die Züge zwischen Geithain und Leipzig verkehren laut MRB weiterhin. Zugreisende mit dem Fahrtziel Chemnitz können auch auf die Linien RB 110 und RB 45 auf der Strecke Leipzig - Döbeln - Chemnitz ausweichen.

10:32 Uhr | Lage in Johanngeorgenstadt entspannt sich

Die kräftigen Schneefälle haben in Johanngeorgenstadt für Schneeverwehungen und glatte Straßen gesorgt. Laut sächsischem Verkehrswarndienst entspannt sich die Sitaution dort wieder. Zwischenzeitlich waren die Zufahrtsstraßen gesperrt und zahlreiche Nebenstraßen im Ort unpassierbar.

10:16 Uhr | Sagen Sie uns, wie es bei Ihnen aussieht

WhatsApp-Nummer 0171 55 22 543
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Winter in Sachsen Schicken Sie uns eine WhatsApp-Sprachnachricht!

Schicken Sie uns eine WhatsApp-Sprachnachricht!

Zwischen Gelassenheit und Besorgnis - erzählen Sie uns von Ihren Wintererlebnissen über unsere WhatsApp-Nummer, gern auch als Sprachnachricht. Wir sind montags bis freitags von 6:30-17:00 Uhr erreichbar: 0171 55 22 543.

10:08 Uhr | Stromversorgung in Sachsen stabil

In Sachsen gibt es derzeit keine größeren Störungen im Stromnetz mehr. Wie Evelyn Zaruba vom Stromversorger mitnetz sagte, kann es jedoch zu örtlichen Stromausfällen kommen. Vereinzelt seien Bäume auf Freileitungen gestürzt. Im Moment seien rund 300 Haushalte in Freiberg, Sayda und Berbersdorf von Stromausfällen betroffen. Sie sollen zeitnah mit Notstromaggregaten versorgt werden.

09:45 Uhr | Vorsicht beim Betreten von Wäldern

Aufgrund der aktuell großen Schneelast auf Bäumen besteht in den Wäldern erhöhte Bruchgefahr. So warnt unter anderem der Forstbezirk Eibenstock vor einem Begehen der Wälder. Es bestehe Lebensgefahr. Forstbezirksleiter Stephan Schuster sagte: "Es hängen Tonnen von Schnee auf den Bäumen. Es können Äste herunterbrechen, es ist wirklich lebensgefährlich. Also ich würde jedem empfehlen, den Wald strikt zu meiden."

09:29 Uhr | Geschlossene Tierparks in Chemnitz und Aue

Der anhaltende Schneefall sorgt in Chemnitz für geschlossene Tore im Tierpark. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, kann die Sicherheit der Besucher aufgrund der hohen Schneelast auf den Bäumen und der damit verbundenen Gefahr durch abbrechende Äste nicht gewährleistet werden. Auch das zum Tierpark gehörende Wildgatter in Oberrabenstein ist ebenfalls von der Schließung betroffen.

Der "Zoo der Minis" in Aue ist ebenfalls eingeschneit und bleibt am Donnerstag geschlossen. Sollte es weiterhin schneien, muss der Tiergarten auch am Freitag geschlossen bleiben.

Büffel Chemnitz
Lange Gesichter im Tierpark Chemnitz: Wegen des Schnees bleiben die Tore geschlossen. Bildrechte: Tierpark Chemnitz

09:02 Uhr | Beeinträchtigungen im Trilex-Bahnverkehr

Ein Triebwagen ist in einen Baum gefahren.
Bildrechte: Rocci Klein

Vor allem in Ostsachsen kommt es heute zu witterungsbedingten Zugausfällen im Trilex-Netz. Wie die Länderbahn GmbH mitteilte, sind die Hauptstrecken von Bischofswerda nach Zittau sowie Bischofswerda nach Görlitz wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Am Morgen war ein Zug der Ostdeutschen Eisenbahn-Gesellschaft bei Seitschen in einen Baum gefahren. Nach Auskunft der Feuerwehr ist die Beräumung der Strecke nach Görlitz schwierig, da das Befahren des Waldes lebensgefährlich sei. In Richtung Zittau wurde ein Erkundungszug mit Sägetrupps ausgesandt. Die Trilex-Züge pendeln derzeit zwischen Dresden und Bischofswerda. Die Einrichtung von Busnotverkehr sei nicht möglich, da die Busbetriebe witterungsbedingt keine Überlandfahrten machen können. In Bischofswerda und Görlitz stehen Züge bereit, in denen sich gestrandete Reisende aufwärmen können.

Auch im Vogtland kommt es zu Einschränkungen. Gesperrt sind nach Angaben der Länderbahn GmbH die Strecken von Falkenstein nach Kraslice und von Adorf nach Bad Brambach. Auch hier sei kein Busersatzverkehr möglich. Auch auf der Fichtelbergbahn kann bis voraussichtlich morgen kein Zug fahren, Ersatzbusse können ebenfalls nicht eingesetzt werden.

08:29 Uhr | Carlsfeld nicht mehr abgeschnitten

Angespannt bleibt die Lage in Carlsfeld im Erzgebirge. Nach Angaben von Martina Zapf, Vorsitzende vom Fremdenverkehrsverein Carlsfeld, türmen sich die Schneemassen in dem Ort teilweise mehr als einen Meter hoch auf. Straßen und Gehwege müssen aufgrund des anhaltenden Schneefalls demnach nahezu pausenlos geräumt werden. Der Ort sei allerdings erreichbar. Der Bürgermeister des Ortes rät Gästen aktuell jedoch von einer Anreise ab. Die Skilifte und Loipen seien geschlossen.

08:00 Uhr | Schnee sorgt für Verkehrsbehinderungen

Anhaltende Schneefälle und Verwehungen sorgen für Glätte und Unfälle auf den Straßen in Sachsen. Auf der Autobahn 72 kommt es in Richtung Leipzig zwischen Hof-Nord und Pirk zu Stau und stockendem Verkehr. In der Gegenrichtung kommt es zwischen Plauen-Ost und dem Dreieck Hochfranken ebenfalls zu Behinderungen. Der Verkehr staut sich in beiden Richtungen auf rund 15 Kilometer Länge.

Autofahrer müssen sich auch auf der B95 in Richtung Annaberg-Buchholz auf Stau einstellen. Der Grund sind querstehende Lkw. Auch auf der Bundesstraße 174 zwischen Chemnitz und Marienberg stehen nach Angaben der Polizei mehr als 160 Lastwagen auf der Fahrbahn, weil sie nicht mehr weiterkommen. Auf dem Autobahnzubringer zwischen Aue und A72/Hartenstein ging dem Winterdienst nach Angaben eines Reporters das Streugut aus. Lkw-Fahrer liehen sich Schneeschippen an einer Tankstelle und halfen sich selbst. Viele Parkplätze an Rastanlagen sind überfüllt. Im Erzgebirge sind einige Straßen wegen der massiven Schneelast auf den Bäumen vorsorglich gesperrt worden. 

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

15 Kommentare

11.01.2019 12:58 Mike 15

Also auf die LKW Fahrer sollte man nicht alles schieben, wenn manche sie als durchgeknallte Menschen sollte man sie nicht beurteilen und sie gehen auch nur ihrer Arbeit nach! Also nicht dumme Sprüche klopfen und dann hinter der Scheibe sitzen und meckern wenn die bestellte Ware nicht ankommt ! Es gibt genausoviel PKW Fahrer die sich noch schlimmer verhalten!!

10.01.2019 19:05 Erzer 14

Überheblichkeit hoch 10 !!!!!!!
Also wenn ich einige Kommentare durchlese, die massiv den Winterdienst kritisieren, würde ich am liebsten Diejenigen in die nächstgelegene Straßenmeisterei stecken und mitarbeiten lassen.... der Winterdienst war jetzt nachweislich im Dreischichtbetrieb unterwegs und hat mit seinen möglichen Kapazitäten getan was er konnte. Und die Hauptstraßen waren gut bedient worden, nur bei Dauerschneefall kann keiner schwarze Straßen erwarten!! Das es dennoch zu zahlreichen Staus kam, ist haupts. zurückzuf. auf unverbesserliche LKW‘s und Unfälle. Und man kann’s nicht mehr hören: warum war es denn in der DDR so viel besser ?? Erstens gab es nicht im entferntesten diese Autofluten wie es heute der Fall ist, und übrigens waren damals bei Extremwetterlagen auch mal die eine oder andere Straßen über Nacht komplett gesperrt. Ich glaube Überheblichkeit bringt keinen weiter.

10.01.2019 18:39 Sachse43 13

Wann gibt es eigentlich richtige Strafen für durchgeknallte und faule LKW Fahrer? Bei solchen Verhältnissen sollte man warten oder zumindest raus aus der warmen Kabine und vor dem Anstieg Schneeketten anlegen! Dann wir dümmlich auf den Winterdienst geschimpft, aber wenn vorher LKW- Hirnis die Straßen blockieren, wird das nichts.

10.01.2019 16:59 Denkender Bürger 12

Für alle Besserwisser:

Ich will ja gar nicht bestreiten, daß man den Winter besser vorbereiten und den Winterdienst besser organisieren könnte.
Aber es gibt eben auch Situationen und Ereignisse, in denen die beste Vorbereitung und die beste Oragnisation machtlos sind. Und so ein Ergeignis ist num mal leider gerade eingetreten.

10.01.2019 16:17 Fränki 11

Fast vergessen,ich habe von1986-1989 bei der Bereitschaftspolizei gedient in Dresden.Wir müssten bei solchen Winter immer mit unserer Technik raus.Ja,sowas gibt es leider nicht mehr.Jetzt wird ja nur noch gejammert.

10.01.2019 15:50 Sachse43 10

Freiwillige Helfer gesucht! Manche könnten damit ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.

10.01.2019 14:47 WH 9

Wann kommt endlich eine Gesetzesänderung für LKW auf allen Rädern und nicht nur auf der Triebachse Winterreifen zu verwenden?

10.01.2019 14:24 Fränki 8

Da läuft im Fernsehen die Dokumentation Katastrophen Winter 78/79 und schon bricht 2019 alles zusammen.Da war die Räumtechnik in der DDR gar nicht so schlecht mit Hilfe der NVA und der Sowjet-Armee.Hat die Bundeswehr nicht solche Technik, ach ja da war doch was.ALLES Kaputt, wenn überhaupt verfügbar.

10.01.2019 13:41 Mi 7

@Weltverbesserer gute Idee....mal sehn wann sie dann merken, das es in ihren Supermärkten und anderen wichtigen Geschäften wie Apotheken oder auch in Krankenhäusern, nix mehr zu kaufen gibt oder die Versorgung der Patienten nicht mehr gewährleistet werden kann......oder wollen sie dann alles mit ihrem Schlitten beliefern?

10.01.2019 12:14 Swen 6

18000 NVA Soldaten im Winter 78/79

Wo ist dir Bundeswehr !!!!!!!!!

Mehr aus Sachsen