MDR SACHSEN | 12.03.2019 Ticker: Landschloss Pirna lädt zur Sächsischen Kamelienschau

Der MDR SACHSEN-Ticker begleitet Sie mit aktuellen Meldungen bis 13 Uhr. Redaktion: Madeleine Arndt

Knallrote Kamelie in Königsbrück.
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Das Landschloss Zuschendorf in Pirna lädt zur Sächsischen Kamelienblütenschau ein. Im März, zur Hauptblütezeit der exotischen Sträucher, können an allen Tagen die farbenprächtigen Pflanzen betrachtet werden. In und um das Landschloss werden auf mehr als sechs Hektar Zierpflanzen bewahrt, die einst vom Können sächsischer Gärtner in der ganzen Welt kündeten.

12:38 Uhr | Wohnungswirtschaft verzeichnet etwas mehr Leerstand

In Sachsen ist die Zahl der leerstehenden Wohnungen erstmals wieder leicht gestiegen. Nach Angaben des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VDW) blieben im vergangenen Jahr 10,3 Prozent der Mietwohnungen ungenutzt, 2017 waren es noch 9,9 Prozent. Selbst in Städten wie Dresden, Leipzig und Chemnitz sei die Quote von 4,4 auf 4,8 Prozent gestiegen, sagte VDW-Direktor Rainer Seifert heute in Dresden.

12:26 Uhr | Neusche Promenade in Bautzen wegen Sturmschäden gesperrt

Das Sturmtief "Eberhard" hat in Bautzen Spuren hinterlassen. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, drohen an der Neuschen Promenade zwischen dem Spreebad und der Fußgängerbrücke einige Bäume umzustürzen. Der Weg wurde gesperrt. Morgen sollen die halb entwurzelten Bäume gefällt werden.

11:46 Uhr | Haft für Glockendieb

Der Metalldieb, der die Glocke der Leipziger Propsteikirche an einen Schrotthändler verkauft hat, muss für drei Jahre und vier Monate hinter Gitter. Seine Freundin wurde zu einem Jahr und neun Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Das Paar hatte im Verlauf des Prozesses zugegeben, sich Zutritt zur leer stehenden Kirche verschafft und darin geschlafen zu haben. Der Mann hatte über seinen Anwalt aussagen lassen, dass er Teile der Kirchenglocke und die Türgriffe der Kirche von einer Person erhalten und an einen Schrotthändler weiter verkauft habe. Der 32-jährige Mann und die 33-jährige Frau waren zum Tatzeitpunkt crystalabhängig.

11:20 Uhr | Meineidsprozess gegen Petry verzögert sich

Frauke Petry und Carsten Brunzel
Frauke Petry und ihr Anwalt Carsten Brunzel Bildrechte: dpa

Der Meineidsprozess gegen die sächsische Landtagsabgeordnete Frauke Petry wird länger dauern als zunächst erwartet. Wie das Landgericht Dresden heute mitteilte, sind drei weitere Termine bis Anfang April vorgesehen. Der früheren AfD-Chefin Petry wird vorgeworfen, im Rahmen einer Zeugenvernehmung am 12. November 2015 vor dem sächsischen Wahlprüfungsausschuss wahrheitswidrige Angaben gemacht zu haben. Der Prozess wegen Meineidsverdachts gegen die ehemalige Bundestagsabgeordnete hatte am 18. Februar begonnen.

11:09 Uhr | Razzia in der Eisenbahnstraße

In der Leipziger Eisenbahnstraße gibt es derzeit einen umfassenden Polizeieinsatz. Einem Medienbericht zufolge stehen im Visier der Ermittler eine Sisha-Bar, Wohnräume und Nebengelasse. Rund 20 Polizeibusse säumen die Straße. Im zugrunde liegenden Ermittlungsverfahren werde gegen zwei Verdächtige ermittelt, hieß es weiter. Die Polizei wollte das zunächst nicht bestätigen. Die Eisenbahnstraße gilt seit Anfang November als Sachsens erste Waffenverbotszone.

10:41 Uhr | Elbfähre bei Schöna pausiert

Die Elbfähre zwischen Schöna und dem tschechischen Hřensko wird ab 12 Uhr für zwei Stunden außer Betrieb genommen. In dieser Zeit wechselt der Betreiber, die Oberelbische Verkehrsgeselllschaft, den Anlege-Ponton in Hřensko. Das Blech des alten Pontons hat sich abgenutzt.

10:31 Uhr | Arbeiten an der Elbebrücke in Torgau

In Torgau wird mit den Arbeiten an der Elbebrücke begonnen. Der Korrosionsschutz an der B87-Brücke soll erneuert werden. Dazu werden derzeit die Gerüste auf der Ostseite montiert. Nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr erfolgen die Arbeiten in mehreren Abschnitten. Auch die Betonpfeiler werden instandgesetzt. Der Verkehr auf der B87 wird davon nicht beeinträchtigt. Lediglich die Fläche unter der Brücke, die momentan als Parkfläche genutzt wird, muss bei entsprechendem Baufortschritt zeitweise gesperrt werden. Insgesamt kosten die Arbeiten rund 1,6 Millionen Euro, die der Bund trägt. Sie sollen bis Ende des Jahres dauern.

10:25 Uhr | Grüne wollen Bäume besser schützen

Die sächsischen Grünen wollen wieder mehr Baumschutz in den Kommunen durchsetzen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf werde die Partei in den Landtag einbringen, sagte Fraktionschef Günther. Im Jahr 2010 habe die damalige Koalition aus CDU und FDP in Sachsen die Vorgaben gelockert. Das sei ein Riesenfehler gewesen, so Wolfram Günther. Städte und Gemeinden hätten den Überblick über ihren Baumbestand verloren. Nach aktuellem Stand sind kommunale Baumschutzsatzungen nur noch für Bäume ab einem Stammumfang von mindestens einem Meter zulässig. Von Anfang Oktober bis Ende Februar dürfen andere Bäume zudem ohne Genehmigung gefällt werden.

09:59 Uhr | Auto überschlägt sich auf nasser Straße

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich gestern Abend in der Oberlausitz ereignet. Aus noch ungeklärter Ursache verlor ein Mann auf der S94 bei Elstra die Kontrolle über sein Auto und überschlug sich. Der verletzte Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsstraße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Ein Auto liegt auf dem Dach am Straßenrand, im Hintergrund ist die Feuerwehr.
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09:31 Uhr | Tarifverhandlungen in der Pflege

Vertreter der Gewerkschaft Verdi und der Vitanas-Pflegeeinrichtungen verhandeln erneut über den künftigen Tarifvertrag. Heute geht es um die Entgeltordnung. Beim letzten Treff im Januar einigten sich beide Seiten bereits auf Verbesserungen für die Azubis. Betroffen von der Verhandlung ist auch das Seniorenzentrum der Vitanas in Riesa. Dort werden 120 Senioren betreut.

09:15 Uhr | Wintersport im Erzgebirge

Nach Beseitigung der Sturmschäden ist die Skiarena Eibenstock heute wieder von 9 bis 17 Uhr in Betrieb. Das stürmische Wochenende habe den Betreibern viel Neuschnee beschert. Die Piste sei frisch präpariert, heißt es in einer Mitteilung. 

Skisaison Eibenstock
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08:58 Uhr | Feuerwehrleute aus Äthiopien zu Gast in Leipzig

Kameraden der Leipziger Feuerwehr bilden derzeit Kollegen aus Addis Abeba im Rettungswesen aus. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, seien die Gäste der äthiopischen Partnerstadt noch bis zum Sonnabend in Leipzig. Die Feuerwehrleute trainieren unter anderem die Rettung aus Höhen und Tiefen, die technische Hilfe bei Unfällen mit Schienenfahrzeugen und die Anwendung von Atemschutzmaßnahmen.

08:51 Uhr | Frühjahrsputz im Erzgebirgsmuseum

Das Erzgebirgsmuseum mit seinem Silberbergwerk "Im Gößner" in Annaberg-Buchholz bleibt bis Freitag geschlossen. Der Grund sind Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Wie die Stadt mitteilte, sollen in der Dauerausstellung die Schauvitrinen gereinigt, die Exponate überprüft und teils neu beschriftet werden. Im Besucherbergwerk wird dem Moosbewuchs zu Leibe gerückt. Gruppenbesuche seien während der Arbeiten möglich, jedoch nur nach Voranmeldung, hieß es.

08:16 Uhr | Braunkohleabbau: Viele Mühlroser wollen nach Schleife umsiedeln

Wegweiser nach Mühlrose und zum Tagebau.
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In Mühlrose bei Weißwasser sind die Einwohner gestern Abend detailliert über den Abriss ihres Ortes und ihren Umzug informiert worden. Dazu soll am 28. März mit dem Energieunternehmen Leag und den Gemeinden Trebendorf und Schleife ein Grundlagenvertrag unterzeichnet werden. Wegen der Erweiterung des Braunkohletagebaus wird Mühlrose abgerissen. Von den 200 Betroffenen haben sich etwa 70 Prozent für eine Neuansiedlung im wenige Kilometer entfernten Schleife entschieden.

07:58 Uhr | Razzia in Kleinwelka

Mopeds, Fahrräder und Kanister
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Gestern haben Polizisten ein Grundstück in Kleinwelka bei Bautzen durchsucht. Die Staatsanwaltschaft hatte die Razzia gegen fünf Tatverdächtige, Männer und Frauen, angeordnet. Hintergrund war ein laufendes Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Eigentumsdelikte. Bei der neunstündigen Durchsuchung wurden ein Fahrzeug, mehrere Mopeds und Ersatzteile sowie Betäubungsmittel und Drogenutensilien beschlagnahmt. Die Ermittler des Kriminaldienstes wurden von einem Rauschgiftspürhund, mehreren Streifen der Einsatzzüge der Polizeidirektion Görlitz sowie Kriminaltechnikern unterstützt.

07:42 Uhr | Wilsdruff nimmt Breitbandausbau selbst in die Hand

Die Stadt Wilsdruff schließt selbständig die letzten Versorgungslücken beim schnellen Internet. Im Ortsteil Birkenhain wird am Mittag dazu der erste Spatenstich gesetzt. Dort erhalten 300 Haushalte einen Zugang. Auch der Ortsteil Blankenstein mit 250 Haushalten kommt an die Reihe. In den betroffenen Bereichen hat sich aus wirtschaftlichen Gründen kein externer Anbieter für zuständig erklärt. Die Kosten werden nun von der Stadt Wilsdruff gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur sowie dem Freistaat Sachsen getragen.

07:08 Uhr | Brand im Mehrfamilienhaus in Dresden

In Dresden hat es heute auf der Zwickauer Straße gebrannt. Das Feuer war im Keller eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr war zum Löschen mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Polizei ermittelt.

06:47 Uhr | Ideenfindung für die Altstadt von Grimma

In Grimma soll es heute Abend einen Gedankenaustausch zur Belebung der Altstadt geben. Dazu lädt die Stadtverwaltung alle Interessierten um 18:30 Uhr in den Rathaussaal ein. Ziel ist es, der City wieder mehr Leben einzuhauchen.

06:19 Uhr | Aufrüsten gegen den Wolf

Nach mehreren Wolfsrissen in der Dahlener Heide appelliert die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Nordsachsen an die Betreiber von Wildgehegen, diese sicherer zu machen. Um Wölfe abzuschrecken, bräuchte man Zäune die im Boden verankert und ausreichend hoch seien, sagte Giso Damer von der Behörde. Andernfalls biete man den Wölfen die Tiere geradezu auf dem Servierteller. Hätten sich die Wölfe dann einmal bedient, kämen sie immer wieder. In Nordsachsen gibt es drei bekannte Wolfsrudel, wobei das in der Dahlener Heide das größte sei. Es wird vermutet, dass es bis zu zehn Tiere umfasst.

06:01 Uhr | Baumaschinendieb springt vom Lkw und setzt sich ab

Ein Baumaschinendieb ist in der Nacht zu Montag aus einem rollenden Lastwagen gesprungen und in die Dunkelheit geflüchtet. Wie die Polizei mitteilte, wollte eine Streife an der Autobahn 4 kurz vor der polnischen Grenze einen Pritschenwagen mit aufgeladenem Minibagger kontrollieren. Der Fahrer verringerte die Geschwindigkeit, sprang jedoch plötzlich aus dem Führerhaus und verschwand in der Nacht. Es stellte sich heraus, dass der Transporter samt Bagger am Wochenende von einer Baustelle in Dresden gestohlen worden war. Beide Fahrzeuge haben zusammen einen Wert von rund 110.000 Euro.

05:49 Uhr | Chemnitz investiert in Schulen, Straßen und schnelles Internet

Der Haushalt der Stadt Chemnitz ist ohne Auflagen von der Landesdirektion Sachsen genehmigt worden. Der Etat für dieses und kommendes Jahr hat ein Volumen von rund 1,6 Milliarden Euro. Er sieht Investitionen in Höhe von über 240 Millionen Euro vor, insbesondere im Schulbau und in die öffentliche Infrastruktur. In den weiteren Breitbandausbau sollen rund 23 Millionen Euro fließen.

05:38 Uhr | Grundsteinlegung für Erweiterung der Porsche-Werke

Der Autobauer Porsche legt heute den Grundstein für die fünfte Erweiterung seines Leipziger Werkes. Geplant ist ein neuer Karosseriebau. Porsche hat angekündigt, einen dreistelligen Millionenbetrag zu investieren. Voriges Jahr hatte der Autobauer entschieden, dass die nächste Generation des Macan in Leipzig gebaut wird. Es soll ein E-Auto werden. Bei Porsche Leipzig arbeiten nach Unternehmensangaben 4.200 Beschäftigte.

05:32 Uhr | Sächsischer Fußballpräsident kritisiert CFC

Der Sächsische Fußballverband hat die Vereine aufgefordert, sich nicht von extremen Kräften erpressen zu lassen. Präsident Hermann Winkler sagte MDR SACHSEN, das gelte für rechts und für links. Die Klubverantwortlichen müssten mehr Sensibilität zeigen als bei der Trauerbekundung für einen Neonazi in Chemnitz. Bundesinnenminister Horst Seehofer bezeichnete die Vorgänge im CFC-Stadion als inakzeptabel. Sport solle eine integrierende Wirkung haben und Menschen verbinden. Hier dürfe es keinen Raum für Rechtsextremismus und Rassismus geben. Der Nordostdeutsche Fußballverband leitete Ermittlungen ein. Der Chemnitzer FC hatte die Trauerbekundung zunächst gerechtfertigt, spricht jetzt aber von schwerwiegender Nötigung seiner Mitarbeiter und stellte Strafanzeige.

05:10 Uhr | Unternehmen schließen sich für Kauf von Stadtbahnen zusammen

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen beteiligt sich an einer Ausschreibungsaktion mit mehreren deutschen Verkehrsunternehmen. Sie wollen gemeinsam einen Großauftrag für rund 240 Stadtbahnfahrzeuge vergeben. Dadurch könnten sie etwa eine Million Euro pro Zug sparen. Eine solche Kooperation im Bahnbereich habe es noch nie gegeben, hieß es. Die Züge könnten sowohl im Eisenbahn- als auch im Straßenbahnnetz fahren. Die Ausschreibung soll nach dem Sommer beginnen. Neben dem Verkehrsverbund Mittelsachen (VMS) beteiligen sich Verkehrsunternehmen aus Baden-Württemberg und dem Saarland. Der VMS will rund 20 Züge kaufen. Diese sollen für die Erweiterung der Strecken im sogenannten Chemnitzer Modell genutzt werden, bei dem Stadtbahnen direkt aus dem Zentrum ins Umland fahren.

Über Themen aus dem Ticker berichtet MDR SACHSEN heute auch im ... Hörfunk | MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSENSPIEGEL | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. März 2019, 13:24 Uhr

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1 Kommentar

12.03.2019 12:09 Ludwig 1

So sieht es aus, wenn man die Illusion der offenen Grenzen pflegt. Die paar Polizisten sollen es richten. Die Grenze zu Polen gehört wirkungsvoll gesichert, und einen Grenzverkehr hat es nur an Grenzübergangsstellen zu geben, wie zu DDR-Zeiten. Wenn das Personal fehlt, könnte man ein Pflichtjahr für BWL-Studenten einführen. Da lernen die noch rechtzeitg vor dem Einstreichen von Topverdiensten, wie sich das reale Leben und die reale Völkerfreundschaft anfühlt.