Eislaufen im Kohlrabizirkus Leipzig
Bildrechte: MDR/Lars Tunçay

MDR SACHSEN-Ticker | 11.10.2018 Entwarnung im Kohlrabizirkus

Der MDR SACHSEN-Ticker begleitet Sie mit aktuellen Meldungen bis 13 Uhr. Redaktion: Madeleine Arndt

Eislaufen im Kohlrabizirkus Leipzig
Bildrechte: MDR/Lars Tunçay

Der Leipziger Kohlrabizirkus ist wieder geöffnet. Gestern waren auf der Eisfläche bei einer zufälligen Messung erhöhte Kohlenmonoxidwerte festgestellt worden, die Halle wurde vorübergehend gesperrt. 33 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Es gab keine Verletzten. Nach Angaben von Betreiber und Feuerwehr waren Abgase einer Großbaustelle neben dem Kohlrabizirkus hereingezogen. Man habe festgelegt, nun freiwillig täglich mehrmals zu messen und öfter die Halle durchzulüften.

12:49 Uhr | Nach Gasvergiftung: Feuerwehrleuten geht es besser

Nach dem Brand in einem Spänebunker in Olbernhau sind die schwer verletzten Feuerwehrleute auf dem Weg der Besserung. Das hat der Kreisfeuerwehrverband Erzgebirge mitgeteilt. Demnach können alle Kameraden die Krankenhäuser in den kommenden Tagen verlassen. Sie seien mehrfach in einer Druckkammer behandelt worden, um das giftige Kohlenmonoxid aus den Lungen zu bekommen. Die Ursache des Brandes ist nach wie vor unklar.

12:36 Uhr | Landesschülerrat kritisiert Lehrerpranger der AfD

Der Landesschülerrat Sachsen hält das von der AfD geplante Online-Portal zu Lehrern für "schwachsinnig und undemokratisch". Die Plattform soll Schülern die Möglichkeit geben, Verstöße gegen das Neutralitätsgebot von Lehrern zu melden. Es stimme, dass Lehrkräfte parteipolitisch neutral bleiben müssen und weder für noch gegen Parteien Werbung machen dürfen, erklärte Landesschülersprecher Noah Wehn. "Doch Lehrkräfte haben ebenso den Auftrag, in der politischen Bildung zur Diskussion und zur kritischen Betrachtung anzuregen - nur so kann die Ausbildung von Mündigkeit funktionieren", betonte Wehn. Probleme an Schulen würden im Gespräch innerhalb der Schulgemeinschaft gelöst - nicht durch eine einschlägige Online-Plattform. Die AfD will ihre Pläne morgen vorstellen. Sie hatte dazu aufgerufen, dass Schüler politische Äußerungen von Lehrern melden. In Hamburg gibt es das Portal bereits.

12:23 Uhr | Elbbrücke in Torgau vier Tage gesperrt

In Torgau wird die Brücke über die Elbe ab morgen vier Tage lang gesperrt. Grund sind Fahrbahnerneuerungen zwischen dem Abzweig B183/Werdau und der Brückenauffahrt. Auf rund 600 Meter Länge wird gebaut. Baustart ist morgen 8 Uhr. Bauende am Montag 18 Uhr. Autofahrern wird empfohlen, großräumig über Herzberg und Mühlberg zu fahren. Für Linienbusse soll die Fahrt über die Elbbrücke möglich sein.

12:11 Uhr | Tödlicher Verkehrsunfall

Ein Autofahrer ist gestern Abend auf der B 7 bei Frohburg/Roda tödlich verunglückt. In einer Linkskurve Richtung Streitwald sei der 31-Jährige aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und in einen Straßengraben gefahren, teilte die Polizei mit. Das Auto überschlug sich. Der Verunglückte erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

11:48 Uhr | Metalldiebe tragen Gullideckel davon

Eine Streife des Bundespolizeireviers Zittau hat gestern Mittag in der Hirschfelder Straße zum Kraftwerk einen fehlenden Kanaldeckel bemerkt. Den etwa hundert Kilo schweren Eisendeckel fanden die Beamten schließlich mehrere hundert Meter entfernt am Ufer der Neiße. Die unbekannten Täter hatten außerdem ein Tor zum alten Kraftwerksgelände aufgebrochen und weitere sieben Gullideckel teilweise geöffnet, um vermutlich auch diese zu stehlen. Ob den Tätern die Deckel zu schwer waren oder sie gestört wurden, bleibt ungeklärt. Die Landespolizei hat die Ermittlungen wegen des Diebstahls übernommen.

11:29 Uhr | Mieten in Großstädten steigen weiter

Die Mieten in Deutschlands Großstädten steigen immer weiter. Das verdeutlicht eine Analyse  der 14 größten Städte. Spitzenreiter ist München. Dort müssen Familien mit mittlerem Einkommen fast die Hälfte  ihrer Einkünfte für die Warmmiete ausgeben. Dahinter folgen Berlin und Frankfurt mit jeweils 39 Prozent. Mit Dresden liegt eine ostdeutsche Stadt auf  Rang 4. Bei einem mittleren Familieneinkommen von rund 3.500 Euro muss hier etwa ein Drittel für Mieten aufgebracht werden. Damit sind in Dresden die Wohnungen teurer als in Dortmund und Essen, wo die Mietquote bei 22 Prozent liegt. 

11:05 Uhr | Demos gegen Kohleausstieg in Weißwasser

In Weißwasser protestieren Tagebauarbeiter und ihre Angehörigen gegen einen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat einen Kohleausstieg für die Lausitz-Region vor dem Jahr 2040 erneut abgelehnt. Der richtige Weg sei ein schrittweiser Ausstieg bis in die 2040er-Jahre hinein, sagte Woidke im RBB-Hörfunksender Radio Eins. Ein Strukturwandel in der Region brauche Zeit. "Strukturbrüche würden die ganze Region hier in ein wirtschaftliches, in ein soziales, aber vor allem auch in ein politisches Chaos stürzen." Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sprach in Weißwasser den Demonstranten gegen den Kohleausstieg Anerkennung aus. "Gemeinsam kämpfen wir für unsere Heimat, für unsere Arbeitsplätze", schrieb er via Kurznachrichtendienst Twitter.

10:44 Uhr | Ratten zerbeißen Steuerung einer Ampelanlage

Eine Ratte rennt über einen Gehweg.
Bildrechte: dpa

Auf dem Leipziger Innenstadtring hat die Ampel an der Kreuzung Dittrichring/Gottschedstraße einen Komplettausfall. Ratten haben die Steuerungstechnik zerfressen.

Laut Stadt muss sie komplett ersetzt werden und das dauert. Nächsten Mittwoch soll zunächst eine mobile Ampelanlage installiert werden. Da diese aber nicht die beiden Straßenbahnhaltestellen auf dem Ring absichert, wird der Autoverkehr zur Sicherheit der Fahrgäste auf eine Fahrspur verengt.

10:37 Uhr | Tödlicher Arbeitsunfall

In Geithain ist gestern ein 61 Jahre alter Mann bei Bauarbeiten tödlich verunglückt. Der Mann, der als Hausmeister in einem Seniorenheim beschäftigt war, stürzte von einem Balkon. Das erfuhr MDR SACHSEN von der Polizeidirektion Leipzig. Der Haustechniker hatte gemeinsam mit einem Kollegen Arbeiten an der Brüstung ausgeführt. Der 57-Jährige Kollege war kurz im Zimmer, um Arbeitsmaterialien zu holen. Als er wiederkam, war der 61-Jährige 13 Meter in die Tiefe gestürzt. Ein Notarzt versuchte noch, ihn wiederzubeleben, aber vergeblich. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

10:25 Uhr | Tafel erinnert an Kriegsgräueltat

Gedenktafel Niederkaina
Bildrechte: Stadtverwaltung Bautzen

Jahrzehntelang erinnerte im Bautzener Ortsteil Niederkaina eine Granittafel an eine Kriegsgräueltat. Im April wurde diese Gedenktafel komplett zerstört. Wie Bautzens Stadtverwaltung informierte, konnte dank einer Initiative von Unternehmern nun eine neue Tafel aus Edelstahl angefertigt werden. Sie wurde an der alten Stelle angebracht. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs trieben am 22. April 1945 Soldaten der 1. Ukrainischen Front in Niederkaina 195 Männer in eine Scheune und zündeten sie an. Die zum sogenannten "Volkssturm" gehörenden Männer verbrannten. Die Stadt Bautzen gedenkt jährlich der Opfer des Verbrechens.

10:04 Uhr | Ernteeinbußen nach dem trockenen Sommer

Der trockene Sommer hat Sachsens Getreidebauern erhebliche Ernteeinbußen eingebracht. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, lag der durchschnittliche Ertrag von gut 60 Dezitonnen pro Hektar um rund 15 Prozent unter dem Durchschnitt der zurückliegenden sechs Jahre. Insgesamt lag die Erntemenge damit um etwa 425.000 Tonnen unter dem Sechsjahresschnitt. Besonders hoch war der Ertragsausfall mit einem Minus von rund einem Fünftel demnach beim Winterraps, der laut Landesamt wichtigsten Ölfrucht im Freistaat. Zudem wurden etwa 17 Prozent weniger Futtererbsen geerntet. Die Erwartungen bei der Kartoffelernte liegen laut vorläufigem Ergebnis um rund 28 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum.

09:46 Uhr | Ehemalige Papierfabrik wird Eigenheimstandort

Die Stadt Zittau plant, das Grundstück der ehemaligen Papierfabrik auf der Pescheckstraße als Eigenheimstandort zu erschließen. Die frühere Industriefläche ist rund 7.500 Quadratmeter groß. Die Stadt Zittau sucht derzeit einen Bau- und Erschließungsträger, um einen Bebauungsplan zu erstellen. Das Gelände sei wegen der guten Lage zum Naherholungsgebiet Westpark sowie zum Olbersdorfer See und den Anschlüssen an den öffentlichen Nahverkehr besonders attraktiv, heißt es aus dem Rathaus.

09:33 Uhr | Wildnisstation für die Königsbrücker Heide

In der Königsbrücker Heide wird heute eine Wildnisstation eröffnet. Das Gebiet ist rund 70 Quadratkilometer groß und zählt zu den größten Schutzgebieten Deutschlands. Die neue Wildnisstation soll in Zukunft auch Stützpunkt der Arbeitsgemeinschaft "Junior-Ranger" sein.

09:04 Uhr | Betrunken gerast: Mann wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht

CFC-Gläubigerversammlung: Amtsgericht Chemnitz
Bildrechte: Alexander Küpper

Vor dem Amtsgericht Chemnitz muss sich zur Stunde ein Mann wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung verantworten. Er soll Anfang Juni vergangenen Jahres auf dem Chemnitzer Südring einen Verkehrsunfall verursacht haben, bei dem ein 54-jähriger Fahrer eines Kleintransporters ums Leben kam. Laut Anklage soll der Beschuldigte alkoholisiert und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein.

Der damals 34-Jährige war bei dem Unfall schwer verletzt worden.

08:39 Uhr | Keine Kubitschek-Beratungen bei der CDU

Die CDU-Landtagsfraktionen in Sachsen und Sachsen-Anhalt haben Spekulationen zurückgewiesen, wonach sich Abgeordnete aus ihren Reihen vom rechten Vordenker und Verleger Götz Kubitschek beraten lassen. "Wir halten diese Behauptung für eine Fake-Meldung", sagte der Chef der Magdeburger Fraktion, Siegfried Borgwardt. Der Führungsspitze sei niemand bekannt, der Beratungsleistungen von Kubitschek entgegennehme. Auch ein Sprecher der sächsischen CDU-Fraktion wies die Behauptung zurück. Kubitschek hatte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gesagt, er wolle stärker in die politische Kommunikation einsteigen. Zu seinen ersten Kunden zählten CDU-Abgeordnete aus zwei Landtagen sowie dem Bundestag. Die Zeitung spekulierte, es handelte sich um Vertreter aus Sachsen und Sachsen-Anhalt.

08:26 Uhr | Annaberg-Buchholz bekommt Großfinanzamt

In Annaberg-Buchholz beginnen heute offiziell die Baumaßnahmen für das neue Finanzamt. Dazu wird auch Sachsens Finanzminister Matthias Haß erwartet. Der geplante Komplex wird eine Kombination aus vorhandenen denkmalgeschützten Gebäuden und einem Erweiterungsneubau. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 2021. Am neuen Standort sollen die Finanzämter Annaberg, Schwarzenberg, Stollberg und Zschopau zusammengelegt werden.

08:05 Uhr | Maschinenbau dringt auf Brexitübereinkunft

Die ostdeutsche Wirtschaft dringt auf eine Brexitübereinkunft der EU mit Großbritannien. Der Ostdeutschland-Geschäftsführer im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Reinhard Pätz, sagte dem MDR, Optimum wäre ein neues Referendum. Da das unwahrscheinlich sei, wünsche man sich ein Freihandelsabkommen mit geregelten Pflichten und Rechten für beide Seiten. Das ifo-Institut Dresden sprach von einer bedeutsamen Ausfuhrverflechtung der mitteldeutschen Wirtschaft mit Großbritannien. Laut Wirtschaftsexperte Joachim Ragnitz haben etwa in Sachsen die Lieferungen nach Großbritannien einen Anteil von rund sechs Prozent. Sachsen liefere hauptsächlich Autoteile und Maschinen.

07:54 Uhr | Messe für Feuerwehrleute und Brandschutzfans

In Dresden beginnt heute die Feuerwehrfachmesse Florian. In verschiedenen Foren geht es drei Tage lang unter anderem um Warnungen im Katastrophenfall und um die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden. Mehr als 230 Aussteller aus zehn Ländern präsentieren sich zudem mit ihren Produktneuheiten. Auf dem Freigelände der Messe gibt es täglich Vorführungen von der Höhenrettung, Präsentationen von Drohnenflügen bis hin zu Einsatzbeispielen der Hundestaffel.

07:37 Uhr | Kreuzungscrash in Radeberg

Ein Auto mit demolierter Front steht auf dem Bürgersteig.
Bildrechte: xcitepress

Auf der Pulsnitzer Straße in Radeberg hat es gestern Abend mächtig gekracht. An der Ampelkreuzung zur Badstraße stießen zwei Autos nahezu frontal zusammen.

Durch die Wucht des Aufpralls rollte ein Wagen weiter die Straße hinab und wurde schließlich vom Schaufenster einer Suppenbar gebremst. Die drei Insassen im Fahrzeug wurden vom Rettungspersonal betreut. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

07:11 Uhr | Kehrende Jugendliche lösen Feuerwehreinsatz aus

Zwei 14-Jährige haben gestern Nachmittag in Treuen für Wirbel gesorgt. Die beiden Jungen waren in einer Industriebrache in der Johann-Sebastian-Bach-Straße eingestiegen und hatten im Obergeschoss den Fußboden mit Besen gekehrt. Als dicke Staubwolken aus den Fenstern drangen, deutete dies ein Passant als Rauch und alarmierte die Feuerwehr. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Treuen und Lengenfeld suchten vergeblich nach einem vermeintlichen Brandherd. Polizeibeamte entdeckten bei der Durchsuchung des einsturzgefährdeten Gebäudes stattdessen die zwei 14-Jährigen. Beide wurden nach eindringlicher Belehrung ihren Eltern übergeben.

06:56 Uhr | Ministerpräsident im Bürgergespräch

Knapp 600 Teilnehmer sind gestern Abend zum Sachsengespräch mit Ministerpräsident Michael Kretschmer in das Paulinum der Universität Leipzig gekommen. Zweieinhalb Stunden gab es Gelegenheit zu kleineren Gesprächsrunden mit Ministern und Staatssekretären und es konnte der Ministerpräsident in großer Runde befragt werden. Die Anwesenden interessierte unter anderem, wie Sachsen sein derzeit negatives Image aufbessern will, ob an der Leipziger Uni weiter gespart werden soll, ob die CDU eine Koalition mit der AfD für möglich hält. Letzteres lehnte Kretschmer klar ab. Er erklärte auch, wie und wofür Sachsen Geld für Bildung investieren will.

06:31 Uhr | Abschiebung nach Tunesien

Sachsen hat erneut ausreisepflichtige Asylbewerber nach Tunesien abgeschoben. Wie das Innenministerium in Dresden mitteilte, startete ein Sammelcharter mit 18 Personen an Bord gestern mit Ziel Enfidha vom Leipziger Flughafen. 16 der Abgeschobenen lebten in Sachsen, sechs von ihnen wurden direkt aus der Haft zum Flugzeug gebracht. Je einer kam aus Niedersachsen und Bayern. Nach Ministeriumsangaben waren Ende August 605 Tunesier zur Ausreise verpflichtet, die Zahl der Ausreisepflichtigen in Sachsen insgesamt lag bei 11.876. Mehr als 8.900 von ihnen hatten eine Duldung, 5.890 wegen fehlender Reisedokumente. Die meisten stammten aus Indien, Russland, Pakistan, Afghanistan und dem Libanon. Insgesamt liegt die Zahl der Abschiebungen mit 1.283 in den ersten acht Monaten um 337 unter der des Vorjahreszeitraums.

06:13 Uhr | Dresdner Tatort wird gedreht

In Dresden haben die Dreharbeiten für den neuen MDR-Tatort begonnen. Neu im Team ist die Schauspielerin Cornelia Gröschel, die die Rolle der Kommissarin Leonie Winkler übernehmen wird. Die 30-Jährige ist gebürtige Dresdnerin und ihrer Heimatstadt eng verbunden. Im neuen Tatort kann ein gesuchter Serienmörder entkommen. Leonie Winkler muss als Neue den Fall übernehmen, da ihre Kollegin Gorniak bei einem gefährlichen Einsatz schwer verletzt wurde.

05:49 Uhr | Videoüberwachung in Innenstadt bleibt

Die Videoüberwachung in der Chemnitzer Innenstadt muss nicht abgeschaltet werden. Das hat die Stadtverwaltung gestern Nachmittag klargestellt. Sie widerspricht damit anders lautenden Berichten und reagiert auf Kritik vom sächsischen Datenschutzbeauftragten. Dieser hatte moniert, dass ihm die notwendigen Unterlagen der Projektpartner nicht zugestellt worden seien.

05:40 Uhr | Mehrweg statt Wegwerf für Kaffeetrinker

"Coffee to go" soll auch in Leipzig bald aus umweltfreundlichen Mehrzweckbechern angeboten werden. Dazu starten die Stadt und die Naturschutzorganisation BUND heute die Kampagne "Recycling2go". Gegen Pfand können Kunden ihren Kaffee künftig bei einem teilnehmenden Laden statt in einem Einwegbecher in einem Mehrzweckbecher erhalten. Nach Gebrauch können sie ihn dann in einem anderen Geschäft wieder zurückgeben.

05:22 Uhr | Transporter fährt ungebremst in Stau

Auf der Autobahn 72 bei Oelsnitz sind gestern bei einem Unfall zwei Menschen leicht und einer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte zwischen den Anschlussstellen Pirk und Plauen/Süd ein 31-Jähriger ein Stauende zu spät bemerkt und war ungebremst mit seinem Transporter auf ein anderes Auto aufgefahren. Dabei schob er das Auto auf einen weiteren Wagen, dessen 61 Jahre alter Fahrer schwer verletzt wurde. Neben dem Unfallverursacher zog sich auch eine 57-jährige Frau leichte Verletzungen zu.

05:09 Uhr | Kohlekommission berät über die Zukunft der Tagebaue

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission kommt am Vormittag in Weißwasser zu einer Sitzung zusammen. Die Mitglieder wollen sich einen Eindruck von der Region an der Grenze von Brandenburg und Sachsen verschaffen. Geplant ist unter anderem ein Besuch im Tagebau Welzow. Industriegewerkschafter wollen vor Ort mit Demonstrationen auf den möglichen Verlust Tausender Arbeitsplätze in Deutschlands zweitgrößtem Braunkohlerevier aufmerksam machen. Die Kohlekommission soll bis Jahresende ein Konzept vorlegen, wie der Strukturwandel in den deutschen Kohlerevieren gelingen kann.

Über Themen aus dem Ticker berichtet MDR SACHSEN heute auch im ... Hörfunk | MDR SACHSEN - das Sachsenradio | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSENSPIEGEL | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2018, 12:55 Uhr

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