Der Zwenkauer See während der Flutung im Jahr 2011.
So sah der Zwenkauer See zur Flutung 2011 aus, inzwischen ist er Naherholungsgebiet für die Leipziger - aber derzeit etwas zu sauer. Bildrechte: Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH

MDR SACHSEN | 21.02.2019 Ticker: Drei Leipziger Seen werden gekalkt

Der MDR SACHSEN-Ticker begleitet Sie mit aktuellen Meldungen bis 13 Uhr. Redaktion: Lars Müller

Der Zwenkauer See während der Flutung im Jahr 2011.
So sah der Zwenkauer See zur Flutung 2011 aus, inzwischen ist er Naherholungsgebiet für die Leipziger - aber derzeit etwas zu sauer. Bildrechte: Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH

Einige Bergbaufolgeseen im Süden Leipzigs drohen zu versäuern. Daher werden noch in diesem Jahr der Hainer See, der Störmthaler See und der Zwenkauer See mit Kalk behandelt. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft teilte mit, das dabei eingesetzte Kalksteinmehl sei für den Menschen und für die Umwelt unbedenklich. Der Kalk wird mit Hilfe eines sogenannten Gewässerbehandlungsschiffes in die Seen eingebracht. Ähnliche Sanierungsmaßnahmen sind auch regelmäßig in Lausitzer Tagebauseen nötig. Viele der gefluteten ehemaligen Braunkohletagebaue werden touristisch genutzt und ziehen insbesondere Wassersportler an. In den drei Leipziger Seen ist auch das Baden erlaubt, mitunter jedoch nur an offiziellen Badestellen.

12:58 Uhr | Medaillenregen für Nachwuchswintersportler bei Bundeswettbewerb

Beim Winterfinale des Bundeswettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia und Paralympics" haben Schüler aus Sachsen mehrere Medaillen abgeräumt. Drei Goldmedaillen gehen an das Landkreis-Gymnasiums St. Annen mit der Außenstelle Oberwiesenthal. Hier liefen die Skilangläufer in der Mixed Staffel sowie die Mädchen und Jungen ihren Konkurrenten auf und davon. In derselben Disziplin schafften auch die Jungen des Glückauf-Gymnasiums Dippoldiswalde/Altenberg den Sprung auf das Podest. Sie können sich über Bronze freuen. Ein zweiter Platz geht an die Paralympischen Skilangläufer der Sonnenhofschule Auerbach im Vogtland. Die Schüler der Förderschule Oberes Vogtland in Markneukirchen erreichten in dieser Disziplin eine Bronzemedaille. Das Bundesfinale mit 800 Teilnehmern in 110 Mannschaften fand in Nesselwang im Allgäu statt.

11:43 Uhr | Grüne fordern Änderung des sächsischen Wahlrechts

Die Grünen in Sachsen fordern die schwarz-rote Landesregierung auf, einen Gesetzentwurf für die Änderung des Wahlgesetz im Freistaat noch vor den Landtagswahlen im September vorzulegen und damit auch mehr Behinderten das Wahlrecht zu ermöglichen. Laut einer gestern veröffentlichten Entscheidung des Bundesverfassungsgericht (BVG) ist das Wahlrecht des Bundes teilweise verfassungswidrig. Vom BVG heißt es: Wer auf eine von einem Gericht bestellte Betreuung angewiesen sei, könne nicht pauschal von Wahlen ausgeschlossen werden, heißt es darin. Eine entsprechende Änderung des Wahlrechts für den Freistaat fordern heute die Grünen. Bisher habe die Landesregierung mit Verweis auf das Bundesverfassunsgericht einen entsprechenden Gesetzesentwurf der sächsischen Grünen abgelehnt, der sich auf Umsetzung einer UN-Konvention beruft, hieß es.

11:29 Uhr | Hund beißt Mädchen in Leipzig

Ein Hund hat einer Vierjährigen in Leipzig ins Gesicht gebissen. Auch die Mutter des Mädchens, die der Kleinen zu Hilfe gekommen war, wurde von dem Vierbeiner attackiert und an der Hand verletzt, wie die Polizei mitteilte. Ein Bekannter hatte die Familie am Dienstag besucht und seinen Hund mitgebracht. In einem unbeobachteten Moment war das Mädchen zu dem Tier gelaufen. Das biss plötzlich zu. Mutter und Tochter mussten ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

11:13 Uhr | Anklage nach Tötung von Studentin Sophia L. erhoben

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat im Fall der getöteten Tramperin Sophia L. Anklage erhoben. Die Ermittler teilten mit, einem aus Marokko stammenden Lastwagenfahrer werde Mord an der Studentin vorgeworfen. Er soll die Anhalterin Mitte Juni auf ihrem Weg von Leipzig nach Nürnberg in seine Gewalt gebracht und getötet haben, um zuvor begangene Straftaten zu verdecken. Die Leiche soll er dann im Norden Spaniens abgelegt haben. Der Ermittlungsbehörde zufolge bestreitet der Tatverdächtige den von der Staatsanwaltschaft angeklagten Tathergang. Demnach habe er Sophia nicht mit dem angeklagten Mordvorsatz, sondern während eines Streits getötet. Das Landgericht Bayreuth muss nun über die Zulassung der Anklage entscheiden.

11:04 Uhr | Erzgebirgs-DJs Stereoact holen sich Sänger aus der Schweiz

Das DJ-Duo Steroeact aus dem Erzgebirge veröffentlicht morgen offiziell ein neues Projekt. Das haben sie gemeinsam mit dem Schweizer Sänger und Mädchenschwarm Vincent Gross umgesetzt. Die DJs und der Sänger teilen auf ihren Facebook-Seite mit, die Single heiße "Nicht allein sein". Der Baseler hatte eine Talenteshow in der Schweiz gewonnen und widmet sich deutschsprachiger Musik, die stark an Schlager erinnert. Stereoact wurde insbesondere durch das Lied "Die immer lacht" überregional bekannt, das die Sängerin Kerstin Ott schrieb und gemeinsam mit den Erzgebirgern als Pop-Format performte.

10:46 Uhr | Update: Tarifverhandlungen bei Nudelwerkern auf März verschoben

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Teigwaren Riesa GmbH werden voraussichtlich am 25. März fortgesetzt. Ein für heute geplanter Termin sei von den Arbeitgebern abgesagt worden, teilte der Verhandlungssführer der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten, Uwe Ledwig, mit. Er sagte, bei der neuen Tarifverhandlungsrunde Ende März werde es unter anderem um das Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie um Fragen der Eingruppierung gehen. Arbeitgeber und Gewerkschaft hatten sich bisher darauf verständigt, die Löhne der Beschäftigten rückwirkend zum 1. Januar um sieben Prozent anzuheben.

10:33 Uhr | Drei Baggerbesetzer von Schleenhain weiter in Polizeigewahrsam

Nach der Besetzung eines Baggers in einem Braunkohletagebau gestern bei Leipzig hält die Polizei weiterhin drei Umweltschützer fest. Ein Sprecher der Leipziger Polizei sagte, die zwei Frauen und ein Mann hätten die Nacht in Gewahrsam verbracht, weil sie ihre Identitäten nicht preisgeben wollten. Ein weiterer Mann habe Angaben zu seiner Person gemacht und sei noch am Mittwoch freigelassen worden, erklärte der Sprecher. Die vier Aktivisten hatten einen Großbagger im Tagebau Vereinigtes Schleenhain südlich von Leipzig erklommen und ein Transparent aufgehängt. Nach rund vier Stunden beendete die Polizei die Aktion und nahm die Besetzer in Gewahrsam.

10:27 Uhr | Erfolgssträhne: DSC-Damen siegen gegen Suhl

10:08 Uhr | Spenderin überweist Crimmitschau 10.000 Euro für Sahnbad

Die Stadtverwaltung von Crimmitschau hat eine Spende über 10.000 Euro erhalten. Wie die "Freie Presse" schreibt, wünscht die Spenderin, die anonym bleiben will, dass das Geld ausschließlich für das Sahnbad verwendet wird. Das Bad wurde 1869 als Männerbadeanstalt gegründet. Über die konkrete Verwendung der Spende will das Rathaus laut Zeitung gemeinsam mit Mitarbeitern des Sahnbades beraten und danach öffentlich informieren. Crimmitschau hat in den vergangenen Jahren mehrfach größere Spenden für bestimmte Einrichtungen erhalten.

08:59 Uhr | Forscher aus Leipzig und Halle erstellen Weltkarte der Waldbestände

08:46 Uhr | Gewerkschaft: 239.000 Sachsen würden von Grundrente profitieren

Die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geplante Grundrente könnte in Sachsen offenbar an rund 239.000 Menschen gezahlt werden. Das teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten unter Berufung auf Daten der Deutschen Rentenversicherung mit. Die Betroffenen bekommen demnach derzeit nach mindestens 35 Beitragsjahren weniger als 896 Euro Rente im Monat. Für sie ist ein Zuschlag bis zu 447 Euro monatlich geplant. Nach Einschätzung der Gewerkschaft würde die Grundrente vor allem den Beschäftigten in Hotellerie, Gastronomie und im Bäckerhandwerk zugute kommen.

08:06 Uhr | Unbekannte sprengen Zigarettenautomaten - Trümmer fliegen auf Bundesstraße

Unbekannte haben am frühen Morgen im Jahnsdorfer Ortsteil Pfaffenhain einen Zigarettenautomaten gesprengt. Der Automat war an einem Lokal direkt an der B169 angebracht. Da Trümmerteile sowie Zigaretten und Bargeld auf der Straße verteilt lagen, musste die Bundesstraße zeitweise gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt rund 4.000 Euro.

07:15 Uhr | Im Bett geraucht - Matratze fängt Feuer

Beim Löschen einer brennenden Matratze sind zwei Männer in Chemnitz verletzt worden. Das Feuer brach gestern Abend in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses aus, nachdem beide im Bett geraucht hatten. Die 28 und 33 Jahre alten Männer löschten nach Angaben der Polizei den Brand selbst. Dabei erlitten sie leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

06:55 Uhr | Petition gegen Bauschutt in Steinbruch

Die Bürgerinitiative zur Rettung des sogenannten Holzberges in Thallwitz bei Eilenburg hat für eine Petition 3.250 Unterschriften gesammelt. Damit wollen sie verhindern, dass eine Baufirma den ehemaligen Steinbruch am Holzberg mit Bauschutt füllen darf. Ein Teil des Steinbruchs wird von Klettersportlern genutzt, ein anderer der Natur überlassen. Die Petition soll am 14. März im Landtag übergeben werden.

06:32 Uhr | Mann fährt mit Kleinwagen gegen Baum und wird schwer verletzt

Bei einem Unfall auf der B186 kurz vor Markranstädt ist am gestrigen Abend ein 34 Jahre alter Autofahrer schwer verletzt worden. Er war in einer Kurve von der Straße abgekommen, seitlich gegen einen Baum geprallt und von dort gegen den Betonfuß einer Fernwärmeleitung geschleudert worden. Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Fahrer befreien, weitere Personen befanden sich nicht im Auto.

06:13 Uhr | Wieder Tarifverhandlungen für Riesaer Nudelwerker

Die Tarifverhandlungen für die 150 Beschäftigten der Teigwaren Riesa GmbH werden heute fortgesetzt. In dieser Runde geht es vorrangig um das Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Die Geschäftsleitung der Firma und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten haben sich bislang auf eine siebenprozentige Lohnerhöhung geeinigt - rückwirkend zum 1. Januar. Die Arbeitgeber wollten die entsprechende Vereinbarung zunächst nicht unterzeichnet, nach Warnstreiks lenkten sie jedoch ein.

05:51 Uhr | Erfolg für Dieselauto-Fahrer vor Gericht

Im sogenannten Dieselskandal hat das Landgericht Chemnitz zwei Klagen gegen den VW-Konzern stattgegeben. In beiden Fällen durften die Kläger ihr Auto an den Hersteller zurückgeben. Dafür erhielten sie jeweils rund 23.000 Euro. Die zuständige Rechtsanwaltskanzlei teilte mit, die Summen lägen deutlich über dem, was der Gebrauchtwagenmarkt derzeit hergebe. Die beiden Autos der Marken VW und Seat hatten den Angaben zufolge gut 70.000 und mehr als 55.000 Kilometer auf dem Tacho. Weiter hieß es, die Urteile zeigten, dass man als Verbraucher eben doch eine reelle Chance gegen einen Weltkonzern habe.

05:42 Uhr | Sachsen unterstützt Umbau des Sachsenrings finanziell

Das Land Sachsen hat 900.000 Euro für Umbaumaßnahmen der Rennstrecke am Sachsenring bei Hohenstein-Ernstthal freigegeben. Wie das Finanzministerium am Abend mitteilte, soll das Geld unter anderem in ein digitales Streckenüberwachungssystem sowie den Ausbau der Auslaufzonen fließen. Auch das Verkehrssicherheitszentrum profitiere von der Zuweisung, hieß es. Die Arbeiten sind eine Voraussetzung dafür, dass der Motorrad Grand Prix vom 5. bis 7. Juli auf dem Sachsenring stattfinden kann.

05:20 Uhr | Sachsen stimmt Digitalpakt für Schulen zu

Der Bundestag stimmt heute über die Einigung zum Digitalpakt Schule ab. Am gestrigen Abend hatten Vertreter von Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss den vorliegenden Kompromissvorschlag gebilligt. Auch Sachsen stimmte zu. Der Digitalpakt sieht vor, dass die Bundesregierung den Ländern fünf Milliarden Euro für die Ausstattung der Schulen mit Computertechnik und schnellen Internetverbindungen bereitstellt. Es darf aber nicht vorgeschrieben werden, wie die Mittel verwendet werden. Das haben sich die Länder vorbehalten. Sie sind zuständig für die Bildungspolitik.

05:09 Uhr | Kugelstoßerin Schwanitz gewinnt in Düsseldorf

Kugelstoßerin Christina Schwanitz ist für die Hallen-Europameisterschaften vom 1. bis 3. März in Glasgow bestens gerüstet. Beim 14. Internationalen Meeting in Düsseldorf gewann die Weltmeisterin von 2015 gestern mit 19,14 Metern vor der Schwedin Fanny Roos (18,47 Meter) und der Ungarin Anita Marton (18,34 Meter). Schwanitz ist Sportsoldatin in Frankenberg, Mutter von Zwillingen und trainiert im erzgebirgischen Thum.

Über Themen aus dem Ticker berichtet MDR SACHSEN heute auch im ... Hörfunk | MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSENSPIEGEL | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2019, 13:04 Uhr

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