Ein Polizeifahrzeug steht vor einem Polizeirevier (mit Zoomeffekt)
Bildrechte: dpa

MDR SACHSEN | 14.02.2019 Ticker: 18-Jähriger von Unbekanntem auf B174 totgefahren

Der MDR SACHSEN-Ticker begleitet Sie mit aktuellen Meldungen bis 13 Uhr. Redaktion: Matthias Stiebing

Ein Polizeifahrzeug steht vor einem Polizeirevier (mit Zoomeffekt)
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An der Bundesstraße 174 bei Großolbersdorf im Erzgebirgskreis ist in der Nacht zum Donnerstag ein Fußgänger überfahren worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 18-Jährige wenig später von Bundespolizisten und Rettungskräften gefunden. Für ihn sei jede Hilfe zu spät gekommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Jugendliche von Marienberg Richtung Zschopau am rechten Fahrbahnrand lief und am Abzweig Halfterhäuser von einem Auto erfasst und in den Straßengraben geschleudert wurde. Der unbekannte Fahrer sei weitergefahren, ohne sich um den jungen Mann zu kümmern. Die Polizei sucht aufgrund der Spuren am Unfallort nach einen Kleinbus oder Kastenwagen mit beschädigtem Außenspiegel. Außerdem bitten die Ermittler mögliche Augenzeugen des Unfalls um ihre Mithilfe.

13:00 Uhr | 40.000 Euro für Bürgerarchiv Leipzig

Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange übergibt am Nachmittag Fördermittel in Höhe von 40.000 Euro an das Archiv Bürgerbewegung in Leipzig. Das Geld stammt nach Angaben des Wissenschaftsministeriums aus dem Vermögen ehemaliger Parteien und Massenorganisationen der DDR. Es sei vor allem für den Erhalt der umfangreichen Sammlung von Dokumenten aus der Wendezeit bestimmt, sagte die Ministerin vorab.

12:32 Uhr | FSV Zwickau empfängt Borussia Mönchengladbach zum Benefizspiel

Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach kommt zu einem Benefizspiel gegen den FSV Zwickau nach Sachsen. Wie die Zwickauer auf ihrer Homepage mitteilten, findet das Spiel am 21. März um 18.30 Uhr im Zwickauer Stadion statt. Gladbach verzichtet auf seine Antrittsgage und will dem Drittligisten so bei der Stabilisierung seiner wirtschaftlichen Lage helfen. Tickets sind ab sieben Euro erhältlich.

12:00 Uhr | Rundgang ohne Werke an Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst

Die Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst öffnet bis Sonntag ihre Türen für den traditionellen Rundgang. Wie die Hochschulleitung mitteilte, sind diesmal jedoch keine Werke der Studierenden zu sehen. Unter dem Titel "Jetzt" wolle man so für bessere Studien- und Arbeitsbedingungen einstehen. "Wir haben uns zu diesem sehr ungewöhnlichen Akt entschieden, weil wir ein Zeichen für ein besserers Grundbudget setzen wollen", sagte der Rektor der Hochschule, Thomas Locher. Auch wenn einzelne Besucher enttäuscht sein könnten, erwarte er breite Zustimnmung für die Aktion.

11:27 Uhr | Neuer Preis bei Literaturfest Meißen

Beim diesjährigen Literaturfest Meißen wird erstmals eine Auszeichnung für Nachwuchsautoren vergeben. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, ist der Preis mit 1.000 Euro dotiert und wird vom örtlichen Rotary Club gestiftet. Der Sieger wird unter den jungen Autorinnen und Autoren, die beim Literaturfest aus ihren Werken vorlesen, ausgewählt. "Es ist ein Experiment", sagte Norbert Herrmann vom Organisationsteam. Eine Fortsetzung wäre denkbar. Das Openair-Lesefest findet vom 6. bis 9. Juni statt.

10:44 Uhr | Liebesausstellung zum Valentinstag im Schloss Hoyerswerda

Im Schloss Hoyerswerda öffnet am heutigen Valentinstag eine Sonderausstellung zum Thema Liebe. Wie das Stadtmuseum mitteilte, bietet die Ausstellung mit dem Titel "liebe Liebe - Lots of Love" unter anderem einen "Liebeskraftmesser". Mit dem interaktiven Element können Pärchen herausfinden, wie groß ihre Zuneigung für einander ist. Die Ausstellung wird bis zum 14. März zu sehen sein.

09:38 Uhr | Ausbildungskooperation von Kommunen im Landkreis Mittelsachsen

Die Stadtverwaltungen von Penig und Lunzenau im Landkreis Mittelsachsen wollen Lehrlinge in Verwaltungsberufen gemeinsam ausbilden. Wie die Stadtverwaltung Penig mitteilte, besteht für Kommunen die Möglichkeit, sich für die Ausbildung mit anderen Orten zusammen zu schließen. Dies wolle man gemeinsam mit Lunzenau nutzen. Vorgesehen sei, die Auszubildenden in Penig einzustellen. Ausbildungsort soll das Lunzenauer Rathaus werden. Über die Umsetzung dieses Modells zum Ausbildungsjahr 2019/2020 beraten die Stadträte bei ihrer Sitzung am Donnerstag.

09:00 Uhr | Aus von Airbus A380 für Dresdner Flugzeugbauer kein Problem

Die Einstellung der Produktion des Großraumflugzeugs Airbus A380 hat zunächst keine Auswirkungen auf die Elbe Flugzeugewerke GmbH in Dresden. Wie das Unternehmen MDR SACHSEN sagte, wird stattdessen die Zulieferung für die Modelle A320 und A321 hochgefahren. Außerdem werde man mit der Wartung der vorhandenen Großraumflugzeuge noch viele Jahre beschäftigt sein. Das Unternehmen stellt hauptsächlich Bodenplatten und Frachtraumverkleidung für Airbus her. Der Airbus-Konzern hatte am Morgen mitgeteilt, dass im Jahr 2021 der letzte der Riesenflieger ausgeliefert werde. Ausschlaggebend dafür waren zuletzt Stornierungen einer arabischen Fluggesellschaft.

08:37 Uhr | Prozessauftakt wegen sexuellen Missbrauchs in Görlitz

Am Landgericht Görlitz muss sich heute ein 43 Jahre alter Mann aus Weißwasser wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verantworten. Laut Anklage soll er sich zwischen 2008 und 2017 an drei Mädchen vergangen haben. Insgesamt werden ihm 28 Missbrauchshandlungen zur Last gelegt. Der Angeklagte bestreitet die Taten. Er sitzt seit Mai vergangenen Jahres in Untersuchungshaft.

07:56 Uhr | Helmut-Kohl-Platz und Ruth-Pfau-Straße für Leipzig gefordert

Die Stadt Leipzig soll einen Helmut-Kohl-Platz bekommen. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, soll die Fläche vor dem Haupteingang zur Neuen Messe nach dem 2017 gestorbenen Altkanzler benannt werden. Unter seiner Leitung habe die damalige Bundesregierung den Bau der Neuen Messe in Leipzig erheblich gefördert. Der Stadtrat muss der Namensgebung noch zustimmen. Zudem soll auf Antrag des Petitionsausschusses eine Straße im Stadtteil Zentrum-Süd den Namen der in Leipzig geborenen Ruth Pfau erhalten. Die ebenfalls 2017 verstorbene Ärztin setzte sich im Ausland vor allem für Leprakranke ein.

07:29 Uhr | Statistik zum Valentinstag: Weniger Blumen aber mehr Schokolade aus dem Ausland

Immer weniger Blumen kommen aus dem Ausland nach Sachsen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, sind zwischen Januar und November 2018 Blumen und Blüten im Wert von 6,57 Millionen Euro nach Sachsen eingeführt worden. Zehn Jahre zuvor betrug der Einfuhrwert im gleichen Zeitraum 14,95 Millionen Euro und war damit mehr als doppelt so hoch. 98 Prozent der importieren Blumen stammen demnach aus den Niederlanden.

Ganz anders sieht es bei Schokolade und Pralinen aus. Zwischen Januar und November 2018 sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes Süßigkeiten im Wert von 25 Millionen Euro nach Sachsen gekommen. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2008 waren es 17,53 Millionen Euro. Dies sei ein Anstieg um 42 Prozent. Gleichzeitig hat Sachsen 2018 Pralinen und Schokolade im Wert von 30,86 Millionen Euro ins Ausland geliefert und somit den Warenwert im Zehnjahresvergleich mehr als verdoppelt. Die Tschechische Republik sei dabei größter Lieferant und Abnehmer zugleich.

Herzschachtel mit Schokolade, Tulpen und ein Brief
Der Import von Blumen aus dem Ausland geht in Sachsen zurück. Ausländische Schokolade erfreut sich hierzulande aber steigender Beliebtheit - genauso wie sächsische Süßigkeiten im Ausland. Bildrechte: IMAGO

06:57 Uhr | Metaller streiken in Gröditz

In den Schmiedewerken Gröditz im Landkreis Meißen ruht seit dem Morgen die Produktion. Wie die Gewerkschaft IG Metall mitteilte, haben mehr als 250 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Mit dem Streik soll der Druck in den laufenden Tarifverhandlungen auf die Arbeitgeber erhöht werden. Die Gewerkschaft fordert unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und eine zusätzliche Urlaubsvergütung von 1.800 Euro, die in freie Zeit umgewandelt werden kann. Die Arbeitgeber legten bisher kein Angebot vor.

06:18 Uhr | Hunderte Beschäftigte zu Warnstreik in Dresden erwartet

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder haben die Gewerkschaften heute zu einem Warnstreik in Dresden aufgerufen. Die Landesbeschäftigten aus Dresden, Meißen, der Sächsischen Schweiz und Ostsachsen sollen dazu ihre Arbeit niederlegen. Dazu zählen unter anderem Universitätsangestellte, Mitarbeiter der Landestalsperrenverwaltung und Lehrer. Wie der Sächsische Lehrerverband mitteilte, bleiben voraussichtlich über 100 Schulen geschlossen. Im Raum Chemnitz-Zwickau hatten gestern knapp 4.000 Lehrer und andere Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Am Dienstag waren in Leipzig rund 3.000 Personen dem Aufruf gefolgt. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro zusätzlich pro Monat.

06:00 Uhr | Japanisches Blumen-ABC zum Valentinstag

"Hanakotoba" ist im Japanischen die Sprache der Blumen. Zum Valentinstag am 14. Februar bekommt die Blumensprache auch bei uns eine besondere Bedeutung, denn manchmal sagen Blumen mehr als Worte. Rote Rosen stehen etwa für die romantische Liebe. Die wahre Liebe drückt man mit Vergissmeinnicht aus. Wer seiner oder seinem Liebsten zeigen möchte, dass sie oder er besonders schön ist, verschenkt eine Orchidee.

05:43 Uhr | Museum in Bad Gottleuba vor dem Aus

Die medizinhistorische Sammlung in Bad Gottleuba steht vor dem Aus. Wie der Betreiberverein mitteilte, wird die Ausstellung nicht mehr vom Zweckverband Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge gefördert. Damit fehlten jährlich 8.000 Euro. Die Fördersumme war bereits im vergangenen Jahr halbiert worden. Den Angaben zufolge hatte das unter anderem kürzere Öffnungszeiten zur Folge. Ob die Stadt einspringt und ihre Zuschüsse erhöht, muss der Stadtrat entscheiden. Die Kommune unterstützt die Sammlung mit jährlich 3.500 Euro.

05:30 Uhr | Küchenbrand in Plauen richtet Sachschaden an

Bei einem Küchenbrand in Plauen im Vogtland ist ein Schaden von rund 20.000 Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer am Mittwochabend in einer leerstehenden Wohnung aus. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzte gab es nicht. Die Wohnung wurde stark beschädigt. Die Brandursache war zunächst unklar.

05:14 Uhr | Bisher rund 150 Verurteilte in beschleunigten Verfahren

Das beschleunigte Verfahren zur Strafverfolgung wird in Sachsen zunehmend genutzt. Nach Angaben des Justizministeriums wurden seit Anfang September 2018 rund 150 Personen im Schnellverfahren verurteilt. Zu den Fällen gehören demnach Diebstähle mit und ohne Waffe, Wohnungseinbrüche, Leistungserschleichung, Körperverletzung, Angriffe auf Beamte oder das Zeigen des Hitlergrußes. Den Angaben zufolge sind die Angeklagten bereits am Folgetag oder in der Folgewoche verurteilt worden. Generalstaatsanwalt Hans Strobl hatte vor fünf Monaten angeordnet, das beschleunigte Verfahren verstärkt zu nutzen. Nach Ministeriumsangaben wurde es zuvor etwa zehn bis 20 Mal pro Jahr angewandt.

05:02 Uhr | 23-Jähriger in Leipzig durch Starkstrom verletzt

Ein Hobby-Handwerker ist in Leipzig durch einen Stromschlag aus einem selbstgebastelten Gerät lebensgefährlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben hatte der 23-Jährige am Dienstag in einer Selbsthilfewerkstatt versucht, Muster in ein Holzbrett zu brennen. Dabei habe er einen Stromschlag erlitten, der sofort zum Herzstillstand führte. Der Betreiber der Werkstatt konnte den 23-Jährigen wiederbeleben, der danach in ein Krankenhaus gebracht wurde. Laut Polizei hatte das Stromversorgungsgerät keinerlei Prüfzeichen. Es werde wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Über Themen aus dem Ticker berichtet MDR SACHSEN heute auch im ... Hörfunk | MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSENSPIEGEL | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2019, 13:23 Uhr

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3 Kommentare

14.02.2019 13:52 Maria A. 3

Sorry, habe Mitgefühl schreiben wollen und für Betroffenen eigentlich Trauernden. Bitte um Nachsicht.

14.02.2019 12:29 Maria A. 2

Es sind ja wieder schlimme Meldungen darunter. Man ist da sofort berührt, wenn junge Menschen zu Schaden, oder gar zu Tode, kommen. Dem Verletzten gute Genesung, der vom schrecklichen Unfalltod betroffenen Familie und allen mit Betroffenen mein tiefes Mitgefühlt.

14.02.2019 08:54 Joachim Vollrath 1

Helmut Kohl hat sich mit der Ehrung von Frau Breul, nicht mit Ruhm bekleckert!