MDR SACHSEN | 18.01.2019 Ticker: Wirtschaftsminister Dulig sieht Brexit-Folgen mit Sorge

Der MDR SACHSEN-Ticker begleitet Sie mit aktuellen Meldungen bis 13 Uhr. Redaktion: Matthias Stiebing

Nach dem gescheiterten Brexit-Deal sieht Sachsens Wirtschaftsminister Dulig die Situation mit Sorge. Großbritannien sei einer der wichtigsten Handelspartner, sagte der SPD-Politiker. Sachsen wolle weiterhin gute Handelsbeziehungen zu britischen Unternehmen. Deshalb habe der Freistaat ein Interesse daran, im besten Fall den Brexit zu verhindern oder eben Kompromisse zu finden, ohne den Austrittsvertrag nachzuverhandeln, so Dulig. Großbritannien ist laut Außenhandelsstatistik nach China und den USA das wichtigste Exportland für Sachsen. In den ersten drei Quartalen 2018 wurden Waren und Leistungen im Wert von fast zwei Milliarden Euro nach Großbritannien ausgeführt. Davon entfielen allein knapp 1,3 Milliarden auf den Kraftfahrzeugbau und 130 Millionen Euro auf den Maschinenbau.

13:00 Uhr | Marie und Paul sind die beliebtesten Neugeborenennamen in Leipzig

In Leipzig sind wieder mehr Kinder geboren worden. Wie die Stadt heute mitteilte, haben im vergangenen Jahr 7.422 Kinder das Licht der Welt erblickt. Das sind 624 mehr als im Jahr 2016. Die beliebtesten Vornamen sind Marie bei den Mädchen und Paul bei den Jungen gewesen. 4.426 Neugeborene haben laut städtischem Statistikamt nur einen Vornamen bekommen, 2.675 Kinder erhielten zwei Vornamen und 274 Kinder tragen drei Namen.

Die 10 beliebtesten Mädchennamen in Leipzig
Name Häufigkeit  
Marie 98  
Charlotte 75  
Sophie 74  
Emilia 66  
Emma 61  
Johanna 59  
Maria 56  
Mia 48  
Elisabeth 47  
Lea 44  
Die 10 beliebtesten Jungennamen in Leipzig
Name Häufigkeit  
Paul 76  
Emil 73  
Karl 69  
Ben 66  
Alexander 64  
Oskar 59  
Anton 58  
Elias 53  
Theodor 52  
Maximilian 49  

12:32 Uhr | Zoo Hoyerswerda beteiligt sich an Artenschutzprogramm

Der Zoo Hoyerswerda setzt sich als sogenannter Bronze-Förderer für den Schutz von Gibbons ein. Die Menschenaffen sind von der Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) zum "Zootier des Jahres 2019" gekürt worden. Die Gesellschaft will damit nach eigenen Angaben auf die Gefährdung der Tiere aufmerksam machen. Mit der Artenschutzkampagne sollen zwei wichtige Gibbon-Schutzprojekte in den südostasiatischen Ursprungsländern Laos und Vietnam unterstützt werden. Der Zoo Hoyerswerda beteiligt sich nach eigenen Angaben mit einer Spende in Höhe von 500 Euro an der Kampagne. Das Geld stamme aus dem Naturschutz-Spendentrichter im Tropenhaus des Zoos. Mit Stevie und Gibsy leben derzeit zwei Weißhandgibbons im Zoo Hoyerswerda.

Ein Menschenaffe der Art Weißhandgibbons sitzt mit ausgestrecktem Arm unter einem Felsvorsprung.
Der Weißhandgibbon Stevie wurde 1993 in Saarbrücken geboren und lebt mittlerweile im Zoo Hoyerswerda. Bildrechte: Zoo Hoyerswerda

11:57 Uhr | Polizei fahndet nach Trickdieben in Chemnitz

Nachdem eine Seniorin in Chemnitz Opfer dreister Trickdiebe geworden ist, hat die Polizei ihre Fahndung ausgeweitet. Wie die Beamten mitteilten, wird nun mit einem Phantombild nach einer der beiden mutmaßlichen Täterinnen gesucht. Die Ermittler erhoffen sich dadurch Hinweise aus der Bevölkerung. Der Fall liegt bereits mehrere Monate zurück. Im Juni vergangenen Jahres war eine Chemnitzer Seniorin demnach von zwei unbekannten Frauen aufgesucht worden. Diese hatten die alte Dame in ein Gespräch verwickelt und abgelenkt. Später stellte die Seniorin fest, dass ihr Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro fehlt.

11:19 Uhr | Künstler für ibug-Festival gesucht

Das Festival für Industriebrachenumgestaltung - kurz ibug - startet in diesem Jahr in seine 14. Auflage. Wie die Veranstalter mitteilten, werden dafür noch Künstler mit einem Fokus auf Objekte und Installationen gesucht. Interessierte können sich noch bis 31. Januar über die Homepage bewerben. Vom 23. bis 25. August soll dann eine Industriebrache in Reichenbach im Vogtland von den Künstlern neu gestaltet werden. Besucher können sich das Ergebnis zwischen 30. August und 1. September ansehen.

10:51 Uhr | Dresdner Hirsche an Vergiftung gestorben

Im Dresdner Zoo sind drei David-Hirsche an einer Vergiftung gestorben. Nach Angaben des Zoos hatten die Tiere aus Versehen Bergahorn zu fressen bekommen. Die Früchte der Pflanze enthalten ein Nervengift, das unter anderem auch bei Pferden zum Tod führen kann. Der Zoo will noch in diesem Jahr neue David-Hirsche nach Dresden holen.

10:20 Uhr | Sachsen feiert den "Welttag des Schneemanns"

Schnee gibt es in weiten Teilen Sachsens derzeit mehr als genug. Von manchem wird er auch kreativ genutzt. Zum Beispiel für einen Schneemann. Auf unserer Facebook-Seite suchen wir zum "Welttag des Schneemanns" die schönsten, lustigsten und größten Schneemänner.

09:56 Uhr | Ermittlungen gegen dritten Tatverdächtige von Chemnitz eingestellt

Die Ermittlungen gegen einen dritten Tatverdächtigen im Fall des getöteten Daniel H. in Chemnitz sind eingestellt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz mitteilte, war der Iraker zwar zweifelsfrei am Tatort, eine Beteiligung an der Auseinandersetzung hat sich jedoch nicht bestätigt. Nach einem anderen Iraker werde aber weiterhin gesucht. Gegen einen beschuldigten Syrer hatte die Staatsanwaltschaft in der vergangenen Woche Anklage erhoben.

09:22 Uhr | Lausitzer Füchse empfangen Meister Bietigheim

Die Eishockeyspieler der Lausitzer Füchse empfangen heute Abend den amtierenden Meister Bietigheim Steelers. Die Mannschaft aus Baden-Württemberg liegt in der Tabelle direkt hinter den Lausitzern auf Rang 4. Die Füchse wollen in der Rückrunde eine Revanche, denn das erste Heimspiel gegen Bietigheim ging Ende Oktober glatt mit 0:3 verloren. Beginn für das Spitzenspiel in der Eisarena in Weißwasser ist 19:30 Uhr.

08:50 Uhr | Lastwagen stehen auf glatten Straßen quer

Schnee und Glätte führen in Teilen Sachsens zu Behinderungen auf den Straßen. Betroffen sind laut Verkehrswarndienst die Regionen Dresden und Pirna sowie die Sächsische Schweiz. In Höhen über 200 Metern gebe es Eisglätte. Einige Lastwagen stehen demnach quer. Auch seien Fahrzeuge in den Straßengraben gerutscht. Größere Unfälle habe es aber nicht gegeben, hieß es von der Polizei in Dresden.

08:19 Uhr | 17-Jähriger bei Unfall in Zwickau verletzt

Ein Jugendlicher ist bei einem Unfall in Zwickau schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stieß ein Auto mit dem Motorrad des 17-Jährigen zusammen. Zur Kollision kam es, als der Autofahrer von einem Parkplatz aus auf die Fahrbahn fuhr. Der Jugendliche kam ins Krankenhaus.

07:58 Uhr | Wintersportorte freuen sich auf Skiwochenende

Die Wintersporte im Vogtland und Erzgebirge bereiten sich auf ein tolles Skiwochenende vor. In den vergangen Tagen wurden in der Region zahlreiche Anstrengungen unternommen, um nach den heftigen Schneefällen die Pisten und vor allem die Loipen wieder befahrbar zu machen. So mussten bespielsweise in Carlsfeld fast 100 umgestürzte Baume und unzählige Baumwipfel beräumt und die Langlaufstrecken neu gespurt werden. Die Kammloipe von Johanngeorgstadt nach Klingenthal soll ab heute wieder befahrbar sein, sagte Johanngeorgenstadts Bürgermeister Holger Hascheck MDR SACHSEN.

07:33 Uhr | Landkreis Görlitz kann aus dem Vollen schöpfen

Für Investitionen im Landkreis Görlitz stehen in diesem Jahr rund 103 Millionen Euro zur Verfügung. Neben der Förderung des Breitbandausbaus mit 73 Millionen Euro will der Landkreis nach eigenen Angaben außerdem rund 14 Millionen Euro für Baumaßnahmen an Kreisstraßen ausgeben. Für Investitionen an Schulgebäuden sind rund 4 Millionen Euro eingeplant. Der Doppelhaushalt für die Jahre 2019 und 2020 war Mitte Dezember beschlossen worden. Die Landesdirektion hat ihn jetzt bestätigt, den Landkreis aber aufgefordert, den eingeschlagenen Konsolidierungskurs konsequent fortzusetzen.

06:39 Uhr | PTAZ meldet weniger politisch motivierte Straftaten in Sachsen

Beim PTAZ - Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum - in Sachsen ist die Zahl politisch motivierter Straftaten im vergangenen Jahr gesunken. Das geht aus einer Analyse des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums hervor, die der "Leipziger Volkszeitung" vorliegt. Demnach hat die Abteilung bis Ende November 245 Verfahren abgeschlossen. Im Jahr davor waren es 531. Das seien die niedrigsten Zahlen seit sechs Jahren. Die meisten politisch motivierten Straftaten seien im rechtsextremen Spektrum registriert worden. Die Zahl der Ermittlungen im islamistischen Bereich habe sich von fünf auf 22 innerhalb eines Jahres stark erhöht.

06:18 Uhr | Schüler zu Streiks aufgerufen

Unter dem Motto "Freitage für die Zukunft" wollen heute Mittag Schüler und Studenten für den Klimaschutz streiken. Dazu aufgerufen hat die weltweite Bewegung "Fridays for future". Die Streikenden wollen mit der Aktion in der Leipziger Innenstadt und vor dem Landtag in Dresden von der Politik die Umsetzung von Klimaschutzzielen fordern. Der Leipziger Schülerrat hat sich für den Inhalt der Aktion, jedoch klar gegen die Art des Protestes ausgesprochen. Ein Streik sei für Schüler rechtlich nicht abgesichert. Eine Demonstration wäre empfehlenswerter, so Johannes Gosch vom Stadtschülerrat.

05:55 Uhr | Archäologiemuseum in Chemnitz mit Besucherrekord

Kaufhaus Schocken, Staatliches Museum für Archaelogie (SMAC) in Chemnitz
Bildrechte: IMAGO

Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz zieht mehr Besucher an. Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben des Museums mehr als 61.000 Gäste und damit rund 8.000 mehr als 2017. In diesem Jahr präsentiert das Museum unter anderem eine Ausstellung über die Archäologie und Geschichte rund um das Tote Meer. Das sei eine "Weltpremiere". Noch nie habe es in Deutschland oder Europa eine Ausstellung zu diesem Thema gegeben. Über Jahrtausende hinweg hätten die Menschen in der Gegend Siedlungen, Städte und Tempel gebaut sowie Schätze in den Höhlen verborgen.

05:40 Uhr | Jobmesse startet in Dresden

In Dresden öffnet am Vormittag die sachsenweit größte Jobmesse Karrierestart. Wie Messeveranstalter Roland Zwerenz mitteilte, informieren rund 550 Aussteller über Ausbildung oder Unternehmensgründung. Die Messe biete vor allem Jugendlichen die Möglichkeit, mit Arbeitgebern oder Ausbildungsbetrieben ins Gespräch zu kommen. An den drei Messetagen gebe es außerdem 150 Vorträge und Workshops.

05:23 Uhr | Sachsen importiert weiter viel Müll aus Italien

Sachsen importiert weiterhin große Müllmengen aus Italien. Wie die "Sächsische Zeitung" schreibt, waren es im vergangenen Jahr fast 150.000 Tonnen. Im Jahr davor seien es 170.000 Tonnen gewesen. Die Abfälle aus Italien landen vor allem auf den Deponien Cröbern bei Leipzig und Wetro im Landkreis Bautzen. Es handelt sich unter anderem um Schlacken, gebrauchte Katalysatoren, Mineralwolle und Gleisschotter. Der Müllimport hatte vor etwa zwölf Jahren begonnen. Damals herrschte im Süden Italiens ein Entsorgungsnotstand. Gleichzeitig kämpfte der Betreiber der Deponie Cröbern wegen geringer Abfallmengen um das wirtschaftliche Überleben.

05:02 Uhr | Grüne Woche startet mit sächsischer Partnerregion

Mehr als 80 Unternehmen und Verbände aus Sachsen präsentieren sich ab heute aufi der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Laut Landwirtschatfsminister Thomas Schmidt werben sie für Sachsen und sollen Lust und Appetit auf eine Reise in den Freistaat machen. Die Sächsische Schweiz ist in diesem Jahr Partnerregion auf der Grünen Woche und will in der Hauptstadt für Natur, Kultur und kulinarische Angebote werben.

Über Themen aus dem Ticker berichtet MDR SACHSEN heute auch im ... Hörfunk | MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSENSPIEGEL | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Januar 2019, 14:33 Uhr

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1 Kommentar

18.01.2019 10:53 wwdd 1

Es wird so ähnlich werden, wie mit den Verwerfungen in der ehemaligen DDR, zwischen Grenzöffnung und Währungsunion. Nach einer Phase der Unsicherheit und der politisch motivierten Jammerer, werden die Briten froh sein, diesen Schritt aus der EU getan zu haben und für sich zu wirtschaften. Handel treiben wollen doch alle Länder, auch wir Deutsche.