Einbrecher öffnet im Schutz der Dämmerung eine Wohnungstür.
Bildrechte: Colourbox.de

MDR SACHSEN | 11.01.2019 Ticker: Einbruchserie in Görlitz hält trotz verstärkter Polizeistreifen an

Der MDR SACHSEN-Ticker begleitet Sie mit aktuellen Meldungen bis 13 Uhr. Redaktion: Lars Müller

Einbrecher öffnet im Schutz der Dämmerung eine Wohnungstür.
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Die Serie von Einbrüchen und Diebstählen in Görlitz hält an. Die Polizei teilte mit, daran hätten auch verstärkte nächtliche Streifen sowie Unterstützung von der Bereitschafts- und Bundespolizei nichts geändert. So wurden in den Nächten zum Mittwoch und Donnerstag mehrere Einbrüche gemeldet - unter anderem in eine Gaststätte, wo Bargeld und Alkohol gestohlen wurden. Diebstähle gab es auch aus Kellern, geparkten Autos und Garagen. Aus einem Café wurden Bargeld, Telefone und elektrische Geräte gestohlen. Dabei wurde hoher Sachschaden angerichtet. Die Polizei verzeichnete nach eigenen Angaben seit Anfang Dezember 2018 bis Anfang Januar in Görlitz rund 100 Einbrüche. Durch die nächtlichen Kontrollen in der Innenstadt wichen Täter den Angaben zufolge offenbar in den Stadtteil Weinhübel aus. Die Ordnungshüter haben aber auch Erfolge zu vermelden: Fünf deutsche und polnische Bürger seien auf frischer Tat ertappt worden. Die Kripo ermittelt.

12:33 Uhr | Erzgebirgsbahn kommt nur langsam wieder in Fahrt

Die Erzgebirgsbahn hat den Zugverkehr zwischen Aue und Johanngeorgenstadt wieder aufgenommen. Auf der Strecke Chemnitz-Annaberg-Buchholz dauern die Räumungsarbeiten nach den starken Schneefällen hingegen weiter an.

12:19 Uhr | Schneebruch-Gefahr auch in Bautzen

Aufgrund der aktuellen Wettersituation warnt die Stadt Bautzen vor dem Betreten des Stadtwaldes. Wegen der starken Schneelast auf den Bäumen besteht die Gefahr, dass Äste abbrechen oder Bäume umstürzen.

12:09 Uhr | Steigendes Interesse an NS-Gedenkstätte auf dem Sonnenstein

Die NS-Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein verzeichnet für 2018 einen neuen Besucherrekord. Die Einrichtung teilte mit, insgesamt seien im vergangenen Jahr 13.757 Personen in die Gedenkstätte zur Geschichte der nationalsozialistischen Krankenmorde gekommen. Damit sei 2018 das besucherstärkste Jahr seit Eröffnung der Gedenkstätte im Jahr 2000 gewesen. Immer mehr Schülergruppen gehörten zu den Besuchern, hieß es. Ebenfalls hoch bleibe die Zahl der Anfragen zu Opfern von NS-Krankenmorden. Fast täglich erreichten die Gedenkstätte Bitten von Angehörigen, sie bei der Klärung des Schicksals eines verstorbenen Verwandten zu unterstützen. In der Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein ermordeten die Nationalsozialisten in den Jahren 1940/41 rund 13.720 vorwiegend psychisch kranke und geistig behinderte Menschen

11:38 Uhr | Fichtelbergbahn fährt ab morgen wieder - aber eingeschränkt

Die Fichtelbergbahn fährt ab morgen wieder eingeschränkt mit einem Zug. Eine Mitarbeiterin an der Kundenhotline sagte MDR SACHSEN, ab Cranzahl seien die Fahrten um 9:59 Uhr, 13:15 Uhr und 16:40 Uhr geplant. Es kann nur einer der zwei Züge fahren, da ein Zug in Oberwiesenthal noch eingeschneit abgestellt ist. Die Strecke soll im Laufe des Tages geräumt werden.

11:22 Uhr | Kultusministerium unterstützt neue Schülerzeitungen

Das sächsische Kultusministerium unterstützt die Neugründung von Schülerzeitungen mit einem finanziellen Zuschuss. Förderberechtigt seien Initiativen, die in diesem Schuljahr eine erste Ausgabe herausgegeben haben oder eine Schülerzeitung gründen möchten. Das Kultusministerium teilte mit, das Startgeld betrage maximal 250 Euro. Übernommen werden beispielsweise Kosten für Papier und Druck sowie redaktionelle und technische Ausrüstung. Das Geld gibt es den Angaben zufolge auch für Online-Schülerzeitungen.

10:41 Uhr | Verdacht auf Beschuss - Zugreisende nach Sachsen müssen in Frankfurt aussteigen

Ein leerer ICE steht in Frankfurt (Main) Hauptbahnhof am Bahnsteig.
Der ICE 594 wurde gestern in Frankfurt gestoppt. Bildrechte: MDR/Kathrin König

Wegen einer beschädigten Scheibe endete für Reisende in Richtung Leipzig und Dresden gestern Abend die Fahrt vorzeitig in Frankfurt am Main. Fahrgäste wurde von der Bundespolizei befragt, da das Zugpersonal laut Durchsage zunächst davon ausging, dass der Zug beschossen worden sei. Eine Sprecherin der Bundespolizei sagte MDR SACHSEN auf Anfrage, der ICE sei zwischen Mannheim und Frankfurt vermutlich mit einem Gegenstand beworfen worden. Ein Beschuss sei eher unwahrscheinlich. Die Ermittlungen liefen noch. Bei dem Vorfall wurde die äußere Scheibe der Doppelverglasung beschädigt. Der ICE 594 war auf dem Weg von München über Stuttgart nach Berlin. An Bord waren viele Reisende, die in Leipzig umsteigen wollten. Sie konnten erst eine Stunde später weiterfahren.

10:22 Uhr | Fahrkartenautomat in Dresden gesprengt

Eine beschädigte Geldkassette liegt auf einem Bahnsteig.
Die Geldkassette wurde bei der Detonation auf den Bahnsteig geschleudert. Bildrechte: Tino Plunert

Auf dem Haltepunkt Dresden-Cossebaude ist in der Nacht gegen 2:10 Uhr ein Fahrkartenautomat gesprengt worden. Die Täter sind nach Angaben der Ermittler noch unbekannt. Der Bahnsteig wurde vorübergehend gesperrt. Fotos zeigen einen beschädigte Geldkassette mit markierten Scheinen. Ob die Täter auch Geld erbeuteten, ist noch unklar. In der Vergangenheit wurden im Großraum Dresden wiederholt Fahrkartenautomaten auf Bahnstationen gesprengt.

09:46 Uhr | Veilchen lassen Bertram ziehen

Sören Bertram jubelt nach dem Tor zum 1:0.
Jubelt nicht mehr im Veilchen-Trickot: Sören Bertram verlässt den FCE. Bildrechte: imago/Matthias Koch

Sören Bertram verlässt den Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue und wechselt zum Ligakontrahenten SV Darmstadt 98. Aue einigte sich mit dem 27 Jahre alten Mittelfeldspieler auf eine vorzeitige Auflösung des ursprünglich noch bis 30. Juni laufenden Vertrages. Das teilte der Verein heute mit. Bertram, der seit Sommer 2016 für die Erzgebirger spielte, kam in der Hinrunde nur auf elf Einsätze und suchte eine neue sportliche Herausforderung. In Darmstadt unterschrieb er einen Vertrag bis Ende Juni 2020.

09:14 Uhr | Mehr Organspender in Sachsen

Die Zahl der Organspender in Sachsen ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Insgesamt verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 66 Menschen, die im Freistaat nach ihrem Tod ihre Organe für schwerkranke Patienten gespendet haben. 2017 hatte die DSO 50 Spender landesweit registriert. Entsprechend stieg auch die Zahl der gespendeten Organe. Insgesamt wurden 203 Organe wie Niere, Herz, Lunge, Leber in Sachsen entnommen und bundesweit sowie im Ausland transplantiert. Das waren 51 mehr als 2017.

08:07 Uhr | Täter beschädigen Spielplatz - Torgau setzt Belohnung aus

Im Fall des beschädigten Spielplatzes in Torgau hat die Stadt eine Belohnung ausgesetzt. 300 Euro gibt es für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen. Unbekannte hatten am vergangenen Wochenende auf dem neu gestalteten Spielplatz "Unter den Linden" Teile der Spielanlagen demontiert und gestohlen. Oberbürgermeisterin Romina Barth erklärte, die Zerstörungswut an öffentlichen Einrichtungen sei kaum noch zu fassen. Torgau wolle ein Zeichen setzen, dass Derartiges unter keinen Umständen toleriert werde.

07:00 Uhr | Keine weitere Geschwindigkeitsbeschränkung auf A4 bei Ludwigsdorf

Im Bereich der A4 am ehemaligen Grenzübergang Ludwigsdorf bleibt es beim Tempolimit von 80 Kilometer pro Stunde. Eine weitere Absenkung der Geschwindigkeit hätte laut einem Gutachten nur geringfügige Auswirkungen auf den Lärmpegel. Das teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit. Lärmmindernd sollen in Zukunft eine Schutzwand und ein spezieller Straßenbelag wirken. Einen Termin für einen Baustart gibt es noch nicht.

06:15 Uhr | Prozess gegen "Lifeline"-Kapitän verzögert sich

Das Prozessende gegen "Lifeline"-Kapitän Claus-Peter Reisch in der maltesischen Hauptstadt Valletta verzögert sich. Zunächst sollte am Freitag das Urteil verkündet werden. Der Prozesstag sei jedoch auf Antrag des Angeklagten abgesagt worden, teilte die Dresdner Hilfsorganisation "Lifeline" mit. Der neue Termin sei der 21. März. Grund für die Verschiebung sei der schlechte Gesundheitszustand der Mutter von Reisch. Der 57 Jahre alte Kapitän wolle sie in dieser Situation persönlich begleiten. Er stammt aus Bayern. Reisch steht seit 2. Juli in Valletta vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, das von der Dresdner Hilfsorganisation "Mission Lifeline" betriebene Schiff fehlerhaft registriert zu haben.

05:54 Uhr | Mann bei Brand in Betonwerk verletzt

Bei einem Brand in einem Betonwerk im vogtländischen Mühltroff ist am Abend ein Mann verletzt worden. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, wurde der 62-Jährige mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Den Angaben zufolge war das Feuer in der Tischlerei an einer Säge ausgebrochen. Die Brandursache ist noch unklar. Der Schaden wurde mit rund 20.000 Euro angegeben.

05:26 Uhr | Schnee geschippt: Entspannung auf Straßen und Schienen

Ein Esel steht im Tierpark Chemnitz an einer Tür und guckt in den Schnee.
Der Tierpark Chemnitz bleibt gesperrt. Es droht Schneebruch. Bildrechte: Harry Härtel

Nach Ende der tagelangen Schneefälle in Sachsen entspannt sich die Lage auf Straßen und Schienen. Der Zugverkehr läuft wieder an, Ausfälle gibt es aber noch im Netz der Vogtlandbahn und der Erzgebirgsbahn. Auch die Fichtelbergbahn zwischen Cranzahl und Oberwiesenthal fährt heute noch nicht. Auf Autobahnen rollt der Verkehr inzwischen. Einige Straßen bleiben aber auf einzelnen Abschnitten wegen Schneebruchgefahr gesperrt. Oberwiesenthal bereitet sich unterdessen auf Skitouristen am Wochenende vor und will nach Angaben des städtischen Bauhofs dafür heute die Schneemassen aus der Stadt abtransportieren. Damit werden Parkflächen freigeräumt und die Zufahrt zu Hotels ermöglicht. Andernorts fallen allerdings Veranstaltungen aus, so das Wintertreffen der Biker auf Schloss Augustusburg, das Winterzelten in Geyer und das Alpencup-Skispringen in Klingenthal.

05:16 Uhr | Kretschmer fordert höhere Beiträge zur Pflegeversicherung

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich für eine weitere Erhöhung der Pflegebeiträge ausgesprochen. Anders werde es nicht funktionieren, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es passe nicht zusammen, immer höhere Leistungen abzurufen und gleichzeitig die Versicherungskosten zu senken. Kretschmer forderte außerdem eine grundsätzliche Diskussion über die Finanzierung von Pflegeleistungen. Es müsse geklärt werden, was der Staat leisten soll und was der Bürger übernehmen muss. Es gebe Hilfe für die, die wirklich bedürftig sind. Trotzdem müsse jeder für sich selber Vorsorge treffen. Der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung war zu Jahresbeginn um 0,5 Prozentpunkte angehoben worden.

Über Themen aus dem Ticker berichtet MDR SACHSEN heute auch im ... Hörfunk | MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | ab 5:00 Uhr
Fernsehen | MDR SACHSENSPIEGEL | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2019, 13:26 Uhr

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1 Kommentar

11.01.2019 17:21 Sachse43 1

Zur Einbruchsserie in Görlitz:
Nicht jammern, ihr habt die Grenzvernichter gewählt, nun bekommt ihr die Quittung.