Tankstelle an der Leipziger Straße in Dresden
Bildrechte: Tino Plunert

MDR SACHSEN | 25.01.2019 Ticker: Frau überfällt zum dritten Mal Tankstelle in Dresden

Der MDR SACHSEN-Ticker begleitet Sie mit aktuellen Meldungen bis 13 Uhr. Redaktion: Nadine Jejkal

Tankstelle an der Leipziger Straße in Dresden
Bildrechte: Tino Plunert

Erneut hat eine Frau eine Tankstelle in Dresden überfallen. Wie ein Polizeisprecher sagte, betrat die Unbekannte am späten Donnerstagabend 23:05 Uhr die Tankstelle und drohte der 50 Jahre alten Angestellten mit einer Pistole. Die Räuberin erbeutete bei dem Überfall Geld in dreistelliger Höhe. Sie konnte fliehen. Es ist bereits der dritte Überfall einer unbekannten Frau auf eine Tankstelle in Dresden innerhalb weniger Tage.

12:56 Uhr | Glatteis-Gefahr am Wochenende

Erst Regen, dann Glatteis: Das Wochenende startet in Sachsen mit milden Temperaturen und Schmuddelwetter. Am Sonnabend kann es zunächst schneien, im Erzgebirge auch länger anhaltend. Im Tiefland geht der Schnee nach und nach in Regen über. Am Vormittag kann sich deshalb Glatteis bilden. Die Höchstwerte betragen 2 bis 4, im Bergland minus 1 bis 2 Grad. In der Nacht zum Sonntag steigt die Schneefallgrenze auf 800 Meter. Die Höchsttemperaturen liegen am Sonntag bei 3 bis 6, im Bergland bei minus 1 bis 3 Grad.

12:14 Uhr | Bernd Merbitz als Polizeipräsident von Leipzig verabschiedet

Leipzigs Polizeichef Bernd Merbitz ist heute offiziell aus dem Dienst verabschiedet worden. Merbitz wird bei der Landtagswahl als Direktkandidat für die CDU ins Rennen gehen. Zudem hatte Merbitz im September 2018 das Amt des Präsidenten beim SC DHfK Leipzig übernommen, dem größten Sportverein der Stadt. Diesen Posten übt der 62 Jährige ehrenamtlich aus.

Verabschiedung von Bernd Merbitz als Polizeipräsident in Leipzig
Bildrechte: Mario Unger

11:54 Uhr | Genehmigung für Kanal im Lausitzer Seenland

Die Landesdirektion Sachsen hat der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) die Genehmigung für den Bau des Kanals Blunoer Südsee und Neuwieser See erteilt. Er ist etwa 420 Meter lang und sechs bis 25 Meter breit und schafft zusammen mit dem 2018 genehmigten Kanal zwischen dem Blunoer Südsee und dem Sabrodter See eine schiffbare Verbindung zwischen den Tagebaurestgewässern. Der Bau des Überleiters war bereits 2009 von der damaligen Landesdirektion Dresden genehmigt worden. Aufgrund des großflächigen Grundbruches im Tagebaufeld Spreetal im Jahr 2010 konnte das Vorhaben aber nicht realisiert werden. Der gesamte Bereich wurde zum Sperrgebiet erklärt. Daraufhin überarbeitete die LMBV das Projekt und passte es den veränderten Bedingungen an. Die überarbeiteten Planungen bedurften einer erneuten Genehmigung.

Bildergalerie Das Lausitzer Seenland

Durch die Flutung ehemaliger Tagebaurestlöcher im Lausitzer Braunkohlerevier soll bis 2018 Europas größte künstliche Wasserlandschaft und Deutschlands viertgrößtes Seengebiet entstehen. Hier einige Seen im Überblick.

Luftaufnahme vom Lausitzer Seenland
Das Lausitzer Seenland aus der Luft. Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Luftaufnahme vom Lausitzer Seenland
Das Lausitzer Seenland aus der Luft. Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Bernsteinsee
Bernsteinsee Fläche bei Vollstau: 482 ha Ende der Flutung: 2009 Orte in Ufernähe: Burg, Burghammer Nutzung: Speicherbecken Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Partwitzer See
Partwitzer See Fläche bei Vollstau: 1.103 ha Ende der Flutung: 2012 Ort in Ufernähe: Partwitz Nutzung: Wassersport, Hafen Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Luftaufnahme vom Knappensee im Lausitzer Seenland
Knappensee Der Knappensee ist derzeit gesperrt und wird saniert. Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Knappensee
Knappensee Fläche bei Vollstau: 264 ha Ende der Flutung: seit 1953 nutzbar Ort in Ufernähe: Knappenrode Nutzung: Hochwasserschutz, Fischerei, Wassersport, Camping Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Sabrodter See im Lausitzer Seenland
Sabrotder See Fläche bei Vollstau: 136 ha Ende der Flutung: 2015 Orte in Ufernähe: Bluno, Sabrodt Nutzung: möglicherweise Wassersport, Golfressort Bildrechte: LMBV
Scheibe See
Scheibesee Fläche bei Vollstau: 705 ha Ende der Flutung: 2012 Orte in Ufernähe: Burg, Tiegling, Riegel Nutzung: Freizeiterholung mit Badestränden Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Dreiweiberner See
Dreiweiberner See Fläche bei Vollstau: 286 ha Ende der Flutung: 2005 Orte in Ufernähe: Lohsa, Weißkollm Nutzung: Badegewässer, Angeln, Radweg um den See Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Bergener See
Bergener See Fläche bei Vollstau: 133 ha Ende der Flutung: 2015 Ort in Ufernähe: Bergen Nutzung: Teil des Naturschutzprojektes Lausitzer Seenland Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Ein Boot auf dem Bärwalder See vor einem Leuchtturm
Bärwalder See Fläche bei Vollstau: 1.299 ha Ende der Flutung: 2009 Orte in Ufernähe: Boxberg, Uhyst, Klitten Nutzung: Badegewässer, Rundweg für Radfahrer und Skater, Hafen Bildrechte: MDR/Katrin Funke
Luftaufnahme vom Berzdorfer See im Lausitzer Seenland
Berzdorfer See Der Berzdorfer See befindet sich in Ost-Sachsen inmitten des Dreiländerecks Deutschland-Polen-Tschechien. Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Berzdorfer See
Berzdorfer See Fläche bei Vollstau 960 ha: Ende der Flutung: 2012 Orte in Ufernähe: Görlitz, Jauernick-Buschbach, Schönau-Berzdorf Nutzung: Badegewässer, Segeln Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Spreetaler See
Spreetaler See Fläche bei Vollstau: 314 ha Ende der Flutung: 2015 Orte in Ufernähe: Spreetal Nutzung: möglicherweise Wassersportzentrum, Ferienanlage Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Speicherbecken Lohsa
Speicherbecken Lohsa II Fläche bei Vollstau: 1.081 ha Ende der Flutung: 2014 Ort in Ufernähe: Lohsa Nutzung: Wasserspeicher Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Der Geierswalder See im Lausitzer Seenland
Der Geierswalder See ist ein beliebter Ausflugsort. Hier dürfen auch Motorboote fahren. Bildrechte: LMBV/Peter Radke
Geierswalder See
Geierswalder See Fläche bei Vollstau: 642 ha Ende der Flutung: 2012 Orte in Ufernähe: Geierswalde, Tätzschwitz Nutzung: Baden, Wandern, Rad- und Wanderwege um den See, Caravaning, Wassersport Bildrechte: LMBV/Peter Radke
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11:36 Uhr | 117. Grundschule in Dresden wird komplett saniert

Die 117. Grundschule in der Reichenbachststraße in Dresden wird komplett erneuert. Bereits im April letzten Jahres hat dort die energetische Sanierung begonnen. Jetzt wurden drei Millionen Euro Fördermittel für die weitere Sanierung übergeben. Das Dach der Schule, die 1983 als Plattenbau entstand, wird modernisiert, auch neue Fenster werden eingebaut. Die Heizung bekommt eine Generalüberholung und ein Sonnenschutz wird installiert. Das Gebäude soll künftig barrierefrei zugänglich sein, deshalb wird ein Aufzug angebaut. Erneuert werden außerdem das Eingangstor, die Treppen und die Beleuchtung. Bis Sommer nächsten Jahres soll alles fertig sein. Die 270 Schüler lernen momentan an einem anderen Standort.

11:13 Uhr | Volkshochschule Chemnitz wird 100

Die Chemnitzer Volkshochschule feiert im Februar ihr 100-jähriges Bestehen. Der Geburtstag wird mit einem Jubiläumssemester begangen: So werden spezielle Vorträge und Gesprächsrunden unter der Überschrift "Visionen" angeboten. Im Fokus steht die Frage, in welcher Gesellschaft wollen wir leben. Dazu wird unter anderem der Philosoph Peter Sloterdijk erwartet.

10:37 Uhr | Polizei durchsucht Wohnung in Görlitz

10:16 Uhr | Mehr Schwarzarbeit und gefälschte Dokumente

Im vergangenen Jahr hat die Bundespolizei-Inspektion Ludwigsdorf deutlich mehr Fälle von Schwarzarbeit und gefälschter Dokumente registriert. In rund 550 Fällen haben die Beamten Schwarzarbeit festgestellt und dabei insgesamt 245.000 Euro Lohn beschlagnahmt. Das sind etwa 30 Prozent mehr Fälle als noch im Vorjahr. Vor allem Ukrainer und Moldauer würden hier unerlaubt arbeiten, meist auf dem Bau oder in der Pflege. Mit der gestiegenen Zahl an Schwarzbeit hängt auch die Zunahme von sogenannten Urkundendelikten zusammen: gefälschte Ausweise aus Tschechien, Polen oder Rumänien, die die Schwarzarbeiter nutzen, um hier zu arbeiten. Die Fälle haben sich im Vergleich zu 2017 mehr als verdoppelt.

09:48 Uhr | Bis zu 50 Tierbissverletzungen bei Kindern 2018 in Leipzig

Im Durchschnitt ein Mal pro Woche behandeln die Kinderchirurgen am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ein kleines Kind, nachdem es von einem Tier gebissen wurde. Wie das Klinikum mitteilte, wurden 2018 rund 50 Tierbisse gezählt - meist von Hunden und Katzen, aber auch von Wildschweinen,Ratten, Hasen oder Meerschweinchen. Den Angaben zufolge wurden auch Kinder behandelt, die im Zoo vom Pinguin und im Tierpark vom Esen gebissen wurden.

09:19 Uhr | Weißwasser bekommt neuen Hochwasserschutzdamm

Am künftigen Herrmannsdorfer See bei Weißwasser hat der Bau eines Hochwasserschutzdammes begonnen. Das zwei Kilometer lange Bauwerk wird den See in nördlicher Richtung begrenzen und nahe am Herrmannsdorfer Radweg liegen. Nach den Planierarbeiten wird ein Erddamm aufgeschüttet, der auf der Seeseite abgedichtet wird. Ende 2019 soll der Damm nach Angaben des Bergbauunternehmens Leag fertig sein. Seit August wird der Herrmannsdorfer See in der Bergbaufolgelandschaft des Tagebau Nochten geflutet. Bis zum Jahr 2024 soll er gefüllt sein.

08:45 Uhr | Leipzig feiert berühmte Tochter

In Leipzig wird morgen das Jubiläumsjahr "Clara19" zum 200. Geburtstag Clara Schumanns eröffnet: mit einer Festveranstaltung in der Hochschule für Musik und Theater. Den Höhepunkt des Festjahres bilden die Schumann-Festwochen im September, die sich um den Geburts- und Hochzeitstag der Pianistin ranken.

Schumann-Haus Leipzig
Das Schumann-Haus in der Inselstraße, wo Clara und Robert Schumann ihre ersten vier Ehejahre verbrachten, präsentiert sich dann mit einem neuen Museumskonzept. Bildrechte: dpa

08:26 Uhr | Vögel in der Oberlausitz geben sich das Ja-Wort

In vielen Orten der Oberlausitz feiern die Kinder heute Vogelhochzeit. Sie verkleiden sich als Vögel und führen Programme für ihre Eltern und Großeltern auf. In den sorbischen Kindergärten stellen sie, in Festtagstracht gekleidet, einen traditionellen Hochzeitszug nach. Auch in der Staatskanzlei in Dresden wird Vogelhochzeit gefeiert. Dort sind Kindergartenkinder aus Radibor zu Gast, die dem Ministerpräsidenten die Vogelhochzeit präsentieren. Dem Brauch nach bedanken sich die Tiere auf diese Weise für die Fütterung im Winter.

Kinder feiern in Nebelschütz (Bautzen, Oberlausitz) die traditionelle Vogelhochzeit
Die Vogelhochzeit in der Oberlausitz wird in traditionellen Kostümen gefeiert. Bildrechte: IMAGO

08:10 Uhr | Stadtrat stimmt gegen Radweg auf Albertstraße in Dresden

Der Dresdner Stadtrat hat mit den Stimmen von CDU, FDP, Bürgerfraktion und AfD dem Radwegbau auf der Albertstraße vorerst ein Ende bereitet. Ab März sollte in Richtung Albertplatz die zweite Fahrspur durch einen Radweg ersetzt werden. Laut neuem Stadtratsbeschluss sollen jetzt auch andere Radweg-Lösungen zu beiden Seiten der Albertstraße untersucht werden, ohne dafür auf eine Autofahrspur zu verzichten.

07:48 Uhr | Hauptstraße in Seiffen wird erneuert

Die Haupt- und Ladenstraße in Seiffen soll sicherer werden. Die Landesdirektion hat für die Erneuerung der S213 grünes Licht gegeben. Die schmale Straße soll jetzt auf mindestens sechs Meter verbreitert werden und einen neuen Gehweg erhalten. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten. An der Straße befinden sich zahlreiche Holzkunstbetriebe und Geschäfte, die insbesondere in der Weihnachtszeit für großen Besucherandrang sorgen.

07:23 Uhr | Inventur im Zoo Hoyerswerda

Die Inventur im Zoo Hoyerswerda hat ergeben, dass aktuell 938 Tiere in 129 Arten zu erleben seien, teilte die Zoo-Sprecherin Stefanie Jürß mit. Mitarbeiter der Einrichtung hatten in den vergangenen Wochen alle Zoobewohner unter die Lupe genommen und statistisch erfasst. Sehr erfolgreich, so Jürß, sei die Zucht mit etwa 20 Arten gewesen. Für Schlagzeilen hatte im Sommer der Nachwuchs bei den kubanischen Rauten-Krokodilen gesorgt.

Kubanisches Rauten-Krokodil Kubanische Rauten-Krokodile, auch Kuba-Krokodile genannt, sind vom Aussterben bedroht und auch in zoologischen Gärten rar. In freier Natur leben nur noch rund 4.000 Exemplare in zwei kubanischen Süßwasser-Sumpfgebieten. Durch Bejagung sowie die Trockenlegung und Versalzung ihres Lebensraumes haben sich die Bestände stark verringert.

07:12 Uhr | Schäferhund beißt Männer in Po und Oberschenkel

Ein Schäferhund hat zwei Männer in Plauen verletzt. Nach Angaben der Polizei ging der 39 Jahre alte Hundehalter am Donnerstagabend betrunken mit seinem Vierbeiner spazieren. Entgegen der städtischen Vorschrift habe das Tier keinen Maulkorb getragen. Als ein 67 Jahre alter Fußgänger an dem Hund vorbeiging, biss ihn das Tier unvermittelt in den Po. Kurze Zeit später attackierte der Schäferhund einen 55 Jahre alten Radfahrer am Oberschenkel. Beide Männer mussten ärztlich behandelt werden. Tierretter übergaben den Hund vorübergehend einem Tierheim. Das Herrchen hatte einen Atemalkoholwert von 1,38 Promille. Der 39-Jährige muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

06:50 Uhr | "Kleiner Grenzverkehr" zwischen Görlitz und Zgorzelec deutlich zugenommen

Der sogenannte kleine Grenzverkehr zwischen Görlitz und Zgorzelec hat zwischen 2008 und 2018 deutlich zugenommen. Das geht aus den aktuellen Verkehrszahlen der Stadt hervor. An der Kreuzung Dr.-Kahlbaum-Allee/Am Stadtpark sei ein Plus von 70 Prozent registriert worden. Das heißt, innerhalb von nur vier Stunden waren rund 2.260 Autos mehr auf dieser Kreuzung unterwegs als zehn Jahre zuvor. Auch an der B6/Abzweig Wiesbadener Straße nahm der Verkehr um rund 50 Prozent zu. Gleichzeitig ging der Verkehr an anderen Stellen der Stadt stark zurück, beispielsweise an der B6/B99 Abzweig Laubaner Straße um knapp 31 Prozent oder an der Ecke Bahnhofstraße/Krölstraße um etwa 24 Prozent. 

06:31 Uhr | Vier Verletzte nach Wendemanöver auf der B181

Bei einem Unfall auf der B181 in Schkeuditz sind drei Personen schwer und eine leicht verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, wollte eine 29 Jahre alte Fahrerin am Donnerstagnachmittag auf der Bundesstraße wenden, übersah dabei einen Transporter, der sich auf der Gegenfahrbahn näherte. Sie stieß mit dem Wagen zusammen und wurde gegen ein weiteres Auto geschleudert. Der Transporterfahrer wurde leicht verletzt. Die 29-Jährige sowie zwei Frauen aus dem anderen Auto wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

06:16 Uhr | Mehr Grippefälle in Sachsen seit Jahresbeginn

In Sachsen ist die Zahl der Grippefälle seit Jahresbeginn kontinuierlich gestiegen. Nach den Erhebungen des sächsischen Gesundheitsministeriums waren es in der ersten Januar-Woche 60 neue Fälle, die registriert wurden. In der zweiten Woche waren es schon 140 Fälle und in der dritten Woche dann 180 Fälle. Die Statistik ist ein Gradmesser für die Entwicklung. Die tatsächlichen Fallzahlen liegen allerdings höher, weil nur eine bestimmte Anzahl von Arztpraxen Fälle meldet und nicht jeder Erkrankte zum Arzt geht.

05:44 Uhr | Immer mehr Fahrgäste beim Chemnitzer Modell

Die Fahrgastzahlen beim Chemnitzer Modell sind weiter gestiegen. Die Kombination aus Straßen- und Regionalbahn nutzten im vergangenen Jahr rund 3,5 Millionen Menschen. Das ergab eine Hochrechnung des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS). Damit sei erstmals die Drei-Millionen-Marke übertroffen worden. Insgesamt werden vier Linien betrieben. Passagiere können aus der Chemnitzer Innenstadt ohne umzusteigen in benachbarte Städte wie Stollberg oder Hainichen fahren. Laut VMS wird damit ein Ballungsraum mit 800.000 Menschen erreicht. Weitere Städte, darunter Aue und Limbach-Oberfrohna, sollen noch angeschlossen werden.

Einkaufspassage „Galerie Roter Turm“ mit Schriftzügen von „Saturn“ und „CineStar – Der Filmpalast“; im Vordergrund eine blaue Straßenbahn
In Chemnitz bilden Straßenbahn und Zug ein gemeinsames Verkehrskonzept. Bildrechte: MDR/Nadine Jejkal

05:23 Uhr | Sachsen nutzt Mittel zur Weiterbildung von Arbeitslosen am besten

Sachsen hat die Mittel für die berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen im vergangenen Jahr am besten genutzt. Das geht aus einer Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Die Arbeitsagentur hatte 211 Millionen Euro bereitgestellt. 87 Prozent davon wurden auch tatsächlich ausgegeben. Im Durchschnitt der Bundesländer wurde etwa ein Viertel der Summe nicht abgerufen. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann aus Zwickau, forderte die Arbeitsagentur auf, das Geld künftig besser auszuschöpfen.

05:00 Uhr | Kohlekommission will Ausstiegsdatum festlegen

In Berlin kommen heute die Mitglieder der Kohlekommission der Bundesregierung zu ihrer vorletzten Sitzung zusammen. Sie wollen versuchen, beim Ausstieg aus der Braunkohleförderung die Interessen der Beschäftigten, der Regionen, der Energieversorgung und des Klimaschutzes zusammenzuführen. Im Entwurf für den Abschlussbericht sind bereits milliardenschwere Hilfen für den Strukturwandel und Entschädigungen für Kraftwerksbetreiber vorgesehen. Zudem sollen die Stromkosten für Verbraucher und Industrie nicht steigen. Die Umweltverbände verlangen im Gegenzug, die Braunkohleförderung um 2030 zu beenden. Rund 300 Beschäftigte aus den Kohlerevieren wollen anlässlich der Tagung der Kommision in Berlin für Investitionen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze demonstrieren. Derzeit werden in Deutschland mit mehr als 100 Kohlekraftwerken knapp 40 Prozent des Stroms produziert.

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Zuletzt aktualisiert: 25. Januar 2019, 16:11 Uhr

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1 Kommentar

25.01.2019 08:15 Karsten Rottstädt 1

Kohlekommission
Ich bin erschüttert, wie sich die Menschen in Sachsen und Sachsen-Anhalt wieder ein Stück wirtschaftliche Infrastruktur stehlen lassen.
Das ist aus meiner Sicht genauso irre, wie davon auszugehen, dass damit das Weltklima gerettet wird.
Es werden wieder tausende Arbeitsplätze verschwinden und ganze Landstriche verelenden. Denn Politik schafft nun mal keine Arbeitsplätze. Die schaffen die Unternehmer. Eine weitere Folge wird eine schlechtere Stromversorgung sein. Was wird mit der sogenannten Grundlast, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind weht?