Georg Unland, 2016
Bildrechte: dpa

Neues Kabinett Unland will nicht mehr Finanzminister sein

Georg Unland, 2016
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Sachsens Finanzminister Georg Unland wird der neuen Landesregierung von Ministerpräsident Michael Kretschmer nicht angehören. Nach Informationen von MDR SACHSEN hat Unland dies heute in einer CDU-Fraktionssitzung mitgeteilt. Der Politiker ist wegen seiner bisherigen Sparpolitik umstritten. Kretschmer will seine neuen Minister am Montag in Dresden vorstellen.

Als Reaktion auf Unlands Entscheidung dankte ihm der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Michel, für seine konsequente Sparpolitik: "Georg Unland war erfolgreicher Hüter der sächsischen Steuermittel. Der Freistaat hat ihm viel zu verdanken. Dass wir heute so gut dastehen, ist auch mit dem Namen Unland verbunden", sagte Michel. So sei Sachsen gut durch die Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen, habe die niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung und habe als Parlament gemeinsam mit Unland das Neuverschuldungsverbot in die Sächsische Verfassung einarbeiten können, so Michel.

 Quelle: MDR/sth

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Radio: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.12.2017 | Nachrichten | ab 10:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2017, 11:04 Uhr

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20 Kommentare

16.12.2017 01:19 Thomas 20

Der Totengräber des sächsischen Schulwesens kommt seinem längst überfälligen Rausschmiss zuvor! Hoffentlich nimmt er seinen Kettenhund Jens Michel noch mit, damit endlich wieder in die Zukunft eines modernen Sachsens investiert wird. Mit diesen Herren wurde die CDU in Sachsen für mich nicht mehr wählbar - Milliarden in die Landesbank Pumpen aber Kommunen und Lehrer aushungern und noch arrogante Sprüche über die angeblich völlig ausreichende Bezahlung der Lehrer. Die Früchte dieser Politik werden wir und unsere Kinder in den nächsten Jahrzehnten noch ausbaden dürfen wenn dieser seine üppige Beamtenpension genießen wird- einer der teuersten Fehlgrife der sächsischen Geschichte!

15.12.2017 09:45 dresdner 19

Herr Unland ist konsequent. Sachsen wird nun mehr Schulden auf sich nehmen und schwarze Haushalte gehören wohl der Vergangenheit an. So verspielt man die Zukunft. Politiker sollten wenigsten eine zehnjährige Erfahrung in der Berufswelt nachweisen, bevor sie öffentliche Ämter übernehme. Hier ist aber nicht die Rede von persönlichen Referenten oder Büromitarbeitern von Abgeordneten etc. Vermutlich würde sich allein der sächs. Landtag um die Hälfte leeren. ;)

14.12.2017 21:04 Frank 18

@ 16: Ihre Antwort ist bemerkenswert. Sie zitieren in den Foren gebetsmühlenartig das Demokratieverständnis der SPD. Also, Sie glauben das zu tun. Einem aufrichtigen Sozi und Demokraten dreht sich der Magen um, wenn er Ihren populistischen Stuss lesen muss.

14.12.2017 20:50 Frank 17

@ 16: Mehr als Ihr AfD- Totschlagsargument, völlig hohl durch die Foren, haben Sie nicht zu bieten? Wenn eine Regierung gescheitert ist, gibt es Neuwahlen. Dieses Prozedere gab es unter Demokraten bereits, da gab es die AfD noch gar nicht. Der Souverän wählt, Peter. Alle Macht geht vom Volk aus, so steht es im GG. Haben Sie damit ein Problem? Ich nicht.

14.12.2017 20:36 Peter 16

@11 Frank: Vorgezogene Neuwahlen? Ich schlage vor, die AfD beantragt dies mit ihren 9 Abgeordneten im Landtag. Sie geben mir Kraft.

14.12.2017 19:41 Paulchen 15

"Dass wir heute so gut dastehen, ist auch mit dem Namen Unland verbunden" ein Kompliment, dass man nicht haben möchte LOL

14.12.2017 19:18 uwe 14

Wer glaubt das der nachfolger im amt des finanzministers den sparkurs verlassen wird, der irrt sich aber ganz gewaltig.

14.12.2017 19:16 Einer der keine Ahnung vom Geld hat 13

@12 ein schon länger in Deutschland lebender - was ist das für ein sinnloser Kommentar.
Erstens hat er sich noch nicht beim Jobcenter gemeldet und bezieht keine Leistungen. Ergo kann er nicht sanktioniert werden.
Zweitens ist er in einem Alter, wo er in Rente gehen kann.
Also spar dir deine Kommentare

14.12.2017 18:16 ein schon länger in Deutschland lebender 12

gibt es da jetzt Sanktionen von Jobcenter, wie bei einem Arbeitnehmer der von sich aus Kündigt, weil ihm die Arbeit keine Freude mehr bereitet?
hhmmmmmm

14.12.2017 18:14 Frank 11

@ 10: Wenn sich etwas bewegen würde, hätten wir vorgezogene Neuwahlen, Peter. Haben Sie davon etwas vernommen, wissen Sie mehr wie die anderen Foristen? Dann lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben.