24.02.2020 | 05:49 Uhr Feuerwehreinsätze nach Sturmschäden in Sachsen

Feuerwehreinsatz auf einer Straße in Bolbritz.
Feuerwehreinsatz auf einer Straße in Bolbritz. Bildrechte: LausitzNews

Vielerorts in Sachsens sind am Sonntag bis spät in die Nacht die Feuerwehren im Einsatz gewesen. Sturmtief Yulia hatte etliche Bäume umgeweht. Allein bei der Chemnitzer Polizei gingen rund 30 Notrufe ein. In der Gemeinde Wechselburg und in Bolbritz bei Bautzen stürzten Bäume in Stromleitungen. Im Leipziger Osten drohte am Sonntagnachmittag am Technischen Rathaus ein Baugerüst einzustürzen. Die Prager Straße war vorübergehend gesperrt, bis die Feuerwehr die Baustelle gesichert hatte.

Wind bläst Transporteranhänger um

Heftige Windböen machten auch den Autofahrern zu schaffen. So kam es im Hirschfelder Ortsteil Voigtsgrün auf dem Autobahnzubringer zur A72 am Abend zu einem Unfall. Eine Böe hatte dort den Anhänger eines Kleintransporters erfasst und umgeworfen. Die Länderbahn hatte aus Sicherheitsgründen ihre Lokführer angewiesen, mit verminderter Geschwindigkeit zu fahren. Dadurch kam es zu Verspätungen.

Der Sturm wütete in der Nacht zu Montag erheblich. Das MDR-Wetterstudio vermeldet auf dem Fichtelberg eine Windgeschwindigkeit von bis zu 133 Kilometern pro Stunde. In Reinsdorf bei Zwickau gab es Böen mit bis zu 119, in Delitzsch 107, in Görlitz 104 und in Torgau 102 Kilometern pro Stunde.

Eine Feuerwehrmann zerkleinert auf der Straßen einen umgestürzten Baum mit der Kettensäge.
Eine Feuerwehrmann zerkleinert auf der Straße bei Streitfeld in der Oberlausitz einen umgestürzten Baum mit der Kettensäge. Bildrechte: LausitzNews

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.02.2020 | ab 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus den Studios

Zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2020, 05:49 Uhr

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