Wohlfahrtsverband Leipzigerin neue Präsidentin der Volkssolidarität

Die Leipziger Politikerin Susanna Karawanskji ist zur Präsidentin der Volkssolidarität gewählt worden. Die Linken-Politikerin hatte als Begründung für ihre Kandidatur geschrieben:

Das Logo der Volkssolidarität hängt am Eingang einer Einrichtung in Dresden.
Die Volkssolidarität feiert in diesem Jahr 75. Jubiläum. Auf der Bundesdelegiertenversammlung wurde am Freitag eine neue Präsidentin gewählt. Bildrechte: dpa

Wir müssen diejenigen im Blick haben, die nicht dem wirtschaftlichen Leistungsprinzip entsprechen, die keine Lobby haben und unserer gemeinschaftlichen Solidarität bedürfen.

Susanna Karawanskji Präsidentin der Volkssolidarität

Die 40-Jährige hat sich nach eigenen Angaben vorgenommen, dass der Wohlfahrtsverband auch für jüngere Menschen verstärkt zum Ansprechpartner werden soll.

verschiedene Unterlagen mit dem Volkssolidarität-Logo 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Karawanskji war bei der Bundesdelegiertenversammlung als einzige Kandidatin in die Wahl um das Präsidentenamt gegangen. Sie wurde mit 82 Prozent der Stimmen gewählt. Damit löst sie den bisherigen Präsidenten Wolfram Friedersdorff ab. Der 70-Jährige führte den Verband seit 2014 an. Das Präsidentenamt bei der Volkssolidarität ist ein Ehrenamt. Karawanskji wird also nicht im täglichen operativen Geschäft involviert sein, sondern eher als Sprachrohr für die politischen Interessen auftreten. Die Politikerin ist aktuell Staatssekretärin im Thüringer Infrastruktur-Ministerium.

Was ist die Volkssolidarität? Die Volkssolidarität ist ein 1945 gegründeter Sozial- und Wohlfahrtsverband. Er hat rund 18.000 Beschäftigte und betreibt unter anderem Pflegeheime, Kinder- und Familienzentren, Wohnanlagen, Begegnungsstätten und Kitas.

Quelle: MDR/kp/dk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.10.2020 | 09:10 Uhr

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