28.01.2020 | 07:11 Uhr Sachsen will mehr Waldarbeiter einstellen

Mann in dunklem Wald
Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

Das sächsische Umweltministerium will die Zahl der Waldarbeiter im staatlichen Forst deutlich aufstocken. Die derzeit 450 Stellen sollen um 150 erhöht werden. Jahrelang wurden für Waldarbeiter, die in Rente gingen, keine neuen eingestellt. Inzwischen wird zumindest ein Teil der Forst-Azubis im Anschluss an die Ausbildung auf zwei Jahre befristet beschäftigt. Einige auch unbefristet. Das Durchschnittsalter der staatlichen Waldarbeiter ist dennoch auf 53 Jahre gestiegen. Und das ist ein Problem. Denn gesundheitlich angeschlagene, ältere Kollegen können für die schwere Waldarbeit nicht mehr eingesetzt und müssen alternativ beschäftigt werden - beispielsweise im Wildgehege Moritzburg, heißt es aus dem zuständigen Forstbezirk.

Geld muss erst in Haushalt eingestellt werden

Das Umweltministerium plant deshalb, die Waldarbeiterstellen aufzustocken. Auch soll die Zahl der Ausbildungsstellen erhöht werden. Für beides will sich der grüne Umweltminister Wolfram Günther in den anstehenden Haushaltsverhandlungen einsetzen. Angesichts der Dürreschäden und des Borkenkäferbefalls gibt es derzeit beim Sachsenforst einen hohen Fachkräftebedarf.

Quelle: MDR/bd/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 28.01.2020 | ab 7:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 28. Januar 2020, 07:11 Uhr

2 Kommentare

Karl Gustav2 vor 9 Wochen

Holt die Forstbüroleute raus in den Wald. Jahrzehntelang wurde auf der Arbeitsebene weg gespart, ganz typisch im übrigen für die Sachsen CDU.
Es wurde fast nur noch gearbeitet, die Sachsenfortleute verkrochen sich im Büro, eine Kettensäge war ihnen fremd. Die sollten jetzt mal raus!

Norbert Franke vor 10 Wochen

Auch für den Waldarbeiter gilt,,,,körperlich schwerer Beruf mit unterdurchschnittlicher Bezahlung.
Da mal so 150 Leute zu finden ist Wunschdenken.Es sei denn man ,,,,, !

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