19.10.2019 | 16:28 Uhr Dresden und Chemnitz gewähren besonders wenige Asylanträge

Asylantrag und ein Stempel mit der Aufschrift - abgelehnt -
Bildrechte: imago/Christian Ohde

Menschen, die in Deutschland Asyl beantragen, haben an bestimmten Standorten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge schlechtere Chancen als an anderen. Das antwortete das Bundesinnenministerium auf eine Kleine Anfrage der Linken. Demnach werden im bundesdeutschen Vergleich an 22 Standorten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) besonders wenige Asylanträge genehmigt. Auffällig sind demnach vor allem Außenstellen, die der "Region Berlin Ost" zugeordnet werden. Neben Berlin zählen dazu:

  • Chemnitz
  • Dresden
  • Eisenhüttenstadt
  • Halberstadt
  • Suhl

Abgelehnt werden laut Statistik vor allem Asylbewerber aus den Herkunftsländern Irak, Afghanistan, Türkei und dem Iran. Mehr Informationen dazu und welche Regionen noch in der Statistik auffallen, finden Sie hier.

Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.10.2019 | 15:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2019, 16:28 Uhr

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