In Maßen naschen Chips & Co. - die großen Verführer

Eine Tüte Chips, eine Packung Salzstangen, Erdnussflips, es gibt sogar Schokolade mit Salz - einmal eine Packung angefangen, ist es hoffnungslos: Man greift immer wieder rein! So, wie es "Süßmäuler" gibt, gibt es eben auch die "Salzmäuler". Woher kommt diese Salzversessenheit? Sachsenradio-Reporterin Heike Endig wollte das genau wissen.

Unsere Tränen, unser Blut, unser Schweiß - alles ist salzig. Ist damit zu erklären, dass viele von uns verfressen danach sind? Es gibt unzählige Salzarten: Steinsalz in schwarz, Salz aus Hawaii, Bambussalz, Heilsalz buddhistischer Mönche, Rauchsalz, blaues Salz aus Persien. Salz haben wir alle nötig, aber in der richtigen Balance. Nicht zu viel, nicht zu wenig.

Je mehr Salz ich esse, umso unsensibler werde ich dafür. Das ist das gleiche Prinzip wie beim Zucker.

Claudia Peret | Ernährungsberaterin in Leipzig

Unschlagbar und doch schlagbar: Die Kombination aus Fett und Salz

Ein Mann mit Chipstüte auf dem Sofa.
Ein kleine Schüssel tut's auch - es muss nicht die ganze Chipstüte sein. Bildrechte: Colourbox.de

Was tun, wenn man die Finger von den leckeren Chips abends auf dem Sofa nicht lassen kann und immer wieder zugreifen muss? Es gibt ein paar Salzabschreckungsstrategien. Gut ist es, einfach mal einen Teelöffel Salz zu essen, dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht so hoch, noch mehr Salz essen zu wollen. Ratsam ist es, sich eine kleine Portion Chips in einer Schüssel zurechtzustellen und die dann bewusst zu genießen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Salziges und Süßes wird zu oft einfach nur nebenher gegessen. Wir sollten Chips & Co. genießen, am besten die Augen dabei zu machen, rät die Ernährungsberaterin, und dann nur eine kleine Menge essen.

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.11.2018 | 10:00-13:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. November 2018, 11:52 Uhr