Die Besatzung eines Germania-Flugzeug steht mit Blumen in der Hand vor ihrer Maschine auf dem Flughafen Dresden.
Mai 2018: In Dresden wird die neue Germania-Verbindung nach Bastia auf Korsika gefeiert. Bildrechte: Flughafen Dresden GmbH / Michael Weimer

Hörer- und User-Meinungen Viele Sachsen von Germania-Pleite betroffen

MDR SACHSEN hat gefragt: Sind Sie von der Pleite der Germania betroffen? Ein Hörer schreibt: "Diese Airline hatte noch Komfort für den "kleinen" Mann". Ein 74-jähriger Hörer aus Dresden ist traurig: "Wir sind sehr betroffen von der Pleite. Wir fliegen zweimal im Jahr mit Germania auf die Kanaren." Bei einem Paar sind die Flitterwochen hin. Lesen Sie aus den vielen Zuschriften, die uns bislang erreicht haben.*

Die Besatzung eines Germania-Flugzeug steht mit Blumen in der Hand vor ihrer Maschine auf dem Flughafen Dresden.
Mai 2018: In Dresden wird die neue Germania-Verbindung nach Bastia auf Korsika gefeiert. Bildrechte: Flughafen Dresden GmbH / Michael Weimer

Belmonte, via WhatsApp an MDR SACHSEN: Wir wollen im August für zwei Wochen nach Zypern. Hotel bezahlt und Flug auch. Jetzt ist das Geld vom Flug weg, da wir alles einzeln gebucht haben. Wie kommen wir jetzt in den Urlaub? Ich könnte den ganzen Tag nur heulen. Neue Tickets sind teuer und passen nicht mit unserer Hotel-Buchung zusammen. Meine Gefühle: Urlaub versaut und stinkesauer. Es kommt nur ein "Es tut uns leid". Dafür können die Leute sich nichts für kaufen. Lange gespart und wofür. Urlaub versaut.

Edelgard, 68, Röderaue: Meine Töchter wollten mit mir zum Geburtstag eine Reise nach Barcelona machen. Vom 24.03 - 31.03.2018. Wir haben drei Tickets für o.g. Flug gebucht und bezahlt.

Batul, 19: Wir haben seit langer Zeit einen Familienurlaub nach Beirut/Libanon geplant, um endlich unsere Familie wieder besuchen zu können. Wir sind Individualreisende und haben über 2.000 Euro für sieben Personen gezahlt.

Amigo Kleen, Freiberg: Ja, auch wir sind um 400 Euro erleichtert worden. Die eventuellen Stornierungskosten vor Ort kommen noch dazu. Diese Insolvenz ist ein weiterer Punkt, das Vertrauen in die deutsche Wirtschaft und Politik weiter herab zu setzen. Wir wollten am 20.06.2019 nach Rhodos fliegen.

Das ein ziemlicher Schlag für mich. Ich habe jetzt wohl über 200 Euro in den Sand gesetzt.

Elisabeth aus Regensburg

Elisabeth, 24, Regensburg: Ja, ich bin betroffen. Ich habe vor kurzem erst meine Tickets gebucht. Ich wollte im Juli von Nürnberg aus nach Island fliegen und habe mich schon sehr gefreut, dass es dieses Jahr doch klappt. Jetzt ist das ein ziemlicher Schlag für mich. Ich habe jetzt wohl über 200 Euro in den Sand gesetzt und muss jetzt bei anderen Airlines nochmal fast doppelt so teure Tickets kaufen.

Tanja Kirchberger, Neustadt Aisch: Wir wollten am 20.04.2019 ab Nürnberg nach Fuerteventura und am 06.05.2019 zurück. Gebucht am 23.12.2018 direkt über Germania. Bisher über Reiseveranstalter gebucht. Bei letzter Reise Umbuchung des Rückfluges durch Germania, dadurch ein ganzer Urlaubstag verloren. Da wir über Veranstalter gebucht hatten, hieß es: Pech gehabt, kein Geld zurück, hätten Sie über Germania gebucht. JETZT über Germania gebucht.  Nun ist Germania pleite und es heißt - Pech gehabt, hätten Sie über Veranstalter gebucht. Umso ärgerlicher, da wir alles richtig machen wollten. Nun ist das Geld weg (2 x 210 Euro). Der Flug ebenso. Ferienhaus ist bereits gebucht (1.450 Euro), Mietwagen reserviert. Wie kommen wir nun dort hin?? Das interessiert keinen. Geholfen wird NUR Pauschalbuchern und denen die JETZT unterwegs sind. Was ist mit allen anderen???

Marina, 30, Amberg: Leider und es sind unsere Flitterwochen (Wir werden am 05.07. heiraten und wären am 06.07.19 nach Island in die Flitterwochen geflogen). Unterkünfte und Auto sind bereits von uns individuell gebucht. Jetzt müssen wir uns teure Ersatzflüge organisieren und nochmal ca. 1.000 Euro ausgeben. Wir haben unseren Individualurlaub selbst geplant, sprich alle Unterkünfte und Mietwagen sowie auch den Flug. Den Flug haben wir über Opodo bei Germania gebucht. Leider erhalten wir keinerlei Kosten zurückerstattet und müssen jetzt teuer von München oder Frankfurt fliegen (aktuell bei 850 bis 950 Euro für beide Personen Hin- und Rückflug).

Andreas Richter, 41, Plauen: Wir wollten im Juli in den Sommerurlaub nach Korsika verreisen. Wir haben am Sonntag, 03.02.19, abends die Tickets für unseren Sommerurlaub zu fünft - Familie mit 2 Kindern und der Oma - online direkt bei Germania gebucht. Wir hatten sogar noch Kontakt mit der Hotline, weil eine Funktion auf der Website nicht verfügbar war. D.h. wir haben einen Teil sogar telefonisch gebucht und an der Hotline abgschlossen. Kein Wort von einer möglichen Insolvenz. Das Geld ist höchstwahrscheinlich weg - rund 1.100 Euro verbrannt. Wir sind sauer.

Sabine Zubrägel, 50, Dresden: Wir sind völlig geschockt von der Pleite, denn wir wollten im Sommer zu dritt in die Ferien fliegen mit Germania. Für zwei Wochen nach Kreta. Von Dresden "ging" sogar ein Direktflug von Germania nach Heraklion, sehr attraktiv für eine Familie mit Kind, die in Dresden wohnt. Da wir dort eine tolle Unterkunft kennen, haben wir die Flüge für uns drei mit der Kreditkarte individuell über die Website der Airline gekauft. Und gefreut! Die Flüge haben insgesamt mehr als 1.000 Euro gekostet. Das sieht ja jetzt nach einem Totalverlust aus. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern vermasselt uns unsere Ferienpläne. Einfach nur Mist, wir fühlen uns um unser hart verdientes Geld betrogen! Sie können sich vorstellen, dass wir nicht einfach so aus der Hüfte nochmal so eine Summe ausgeben können. Wir hoffen, dass es zumindestens noch irgendeine Möglichkeit gibt Ersatzflüge oder das Geld zurück zu bekommen. Definitiv versagt hier gerade mal wieder die Politik (genauso wie mit dem Dieselskandal!). Mit dem kleinen Verbraucher kann man's ja machen. Wieso kann der Verbraucher nicht bei Individualreisen bzw. Buchungen vor Insolvenz der Airlines geschützt werden? Wo ist das Problem?

Wir haben in den Herbstferien 2019 einen Flug von Dresden nach Athen gebucht. Wir sind eine junge Familie mit 3 Kindern (11, 10, 6 Jahre) und hatten uns sehr auf den selbst-organisierten Urlaub in Griechenland gefreut. Da uns eine Pauschalreise zu teuer war, haben wir nur den Flug direkt bei Germania gebucht. Das kostete uns 5 Familienmitgliedern 1.368 Euro. Das mühsam ersparte Geld und der Urlaub sind nun dahin. Vielen Dank an die Politik, die hinsichtlich anderer Fluggesellschafts-Pleiten (z.B. Air Berlin) nichts dazu gelernt hat und die Bürger sich selbst überlässt. Eine private Absicherung für solche Fälle gibt es auch nicht.

Familie Werschy aus Dresden

Jochen Winker, 60, Dresden: Wir wollten am 28. April nach Mallorca fliegen, um auf Mein Schiff zu kommen. Ich habe zwei Flüge für mich und meine Frau von Dresden nach Mallorca bereits im September bezahlt, ca. 300 Euro.

Bernd Lippert, 64, Plauen: Wir sind gestern Abend mit Germania in Fuerteventura gelandet. Unser Rückflug ist nicht gesichert, denn wir haben eine Ferienwohnung gebucht und deshalb den Flug extra, da wir unseren kleinen Yorkshire mitnehmen können. Das geht bei Pauschalreisen nicht! Wir fliegen zwei Mal im Jahr nach Fuerteventura in eine kleine Ferienwohnung. Das gute Klima tut uns gut nach einem langen Arbeitsleben. Wir sind in letzter Zeit nur mit Germania geflogen. Der Service war sehr gut. Meist haben wir einen zusätzlichen Platz bekommen, wenn es freie Plätze gab. Wir haben immer wieder auf Germania zurückgegriffen und bedauern den Konkurs sehr. Nicht nur für uns, auch die Mitarbeiter wissen nun nicht, wie es weitergeht. Sie waren gestern auf unserem letzten Flug mit Germania nett und freundlich, obwohl sie bereits im Januar keinen Lohn erhalten hatten. Schade um diese tolle Airline!

Claudia Köpke, 48, Barßel: Ja, wir haben im November eine Reise nach Gran Canaria für April gebucht und bleiben nun auf den Kosten sitzen. Andere Airlines bieten bis Ende Februar vergünstigte Flüge an, um die Urlauber zurück zu holen. Wir anderen bleiben auf allen Kosten alleine sitzen. Neue Flüge sind plötzlich exorbitant teurer, das kann sich niemand leisten. Es ist eine Schande, dass Pauschalreisende abgesichert sind und andere, die alle Bestandteile wie Wohnung, Flug und Mietwagen einzeln buchen komplett leer ausgehen. Ich bleibe auf den Flugkosten von 600,00 Euro hängen und wenn wir keinen überteuerten Ersatzflug buchen, kommen noch 1.400 Euro für Wohnung uns Mietwagen hinzu.

Robert Bogatz, 23, Leipzig: Wir wollten am 24.08.2019 von Dresden nach Rejkjavik (Island) und am 05.09.2019 von Rejkjavik nach Dresden zurück. Wir haben Tickets für drei Personen bereits im Dezember 2018 gebucht und bezahlt.

Andrea Rammer, 55, Freital: Ja, wir sind von der Pleite betroffen. Wichtig für uns wäre zu wissen, ob es Sinn hätte, Anspruch zu stellen und an welche Adresse. Wir haben uns seit langem auf den Urlaub gefreut. Unterkunft und Mietwagen sind gebucht und bezahlt. Und der Flug? War auch bezahlt. Dafür müssen wir viele Tage arbeiten. Schade, damit gibt es wieder weniger Flüge ab Dresden. Der Flughafen ist nicht mehr attraktiv.

Ilka K., 56, Thüringen und Bayern: Eine gute Fluggesellschaft verabschiedet sich. Als Liebhaber haben wir dieses Jahr 2x Urlaub gebucht. Am 25.02 bis 04.03.2019 nach Sharm el Sheikh und im Sommer Juli 2019 nach Hurghada. Beide Male sollte von München geflogen werden mit Pauschalreisen. [...] Wieso greift hier nicht der Staat ein und hilft? Da werden unschuldige Menschen um ihr sauer verdientes Geld gebracht. Mal ganz zu schweigen von dem Mitarbeitern bei Germania. Jedes ist ein ganz persönliches Schicksal. Ein dreifach Hoch auf die Marktwirtschaft. Bald werden nur noch Billigflug-Gesellschaften den Markt beherrschen, zum Preis der Flugsicherheit. [...] Wir waren vom netten Personal jedes Mal begeistert und fühlen mit den Mitarbeitern, die jetzt mit der Ausschaltung ihrer Firma klarkommen müssen. Beschämend ist die Aussage der Politik Hr. Altmeier. Die scheren sich einen Dreck um Menschen.

Peter Hahn, 65, Schenefeld: Wir haben leider direkt bei der Airline gebucht und haben daher keinen Anspruch auf eine Ersatzbeförderung. Wir haben am 13.09.2018 einen Flug für 2 Personen von Hamburg nach Paphos (Zypern) für den 13.10.2019 und zurück am 20.10.2019 über die Homepage von Germania gebucht. Der Gesamtpreis der Flugtickets musste sofort per Lastschrift bezahlt werden. Der Ticketpreis betrug pro Person 76,00 Euro. Für Gebühren und Steuern wurden 81,78 Euro pro Person berechnet. Desweiteren haben wir bereits eine Unterkunft und einen Mietwagen gebucht. Eine Stornierung hat weitere Kosten in Höhe von 350,00 Euro zur Folge. Fazit: Die Germania Pleite kostet uns insgesamt über 665,00 Euro. Ergo werden wir in Zukunft keine Flüge mehr ohne Absicherung buchen.

Romy, 40, Dresden: Wir sind vier Personen und wollten am 8.2. nach Funchal fliegen. Das wir Geld verloren haben leuchtet mir ein, finde es aber eine Sauerei, warum man Steuern nicht wenigstens zurückbekommt für eine Leistung, die man nicht erhalten wird.

Xanthopoulos, 45, Fredersdorf Vogelsdorf: Ich habe direkt online gebucht. Kein Reisebüro. Individuelle Reise geplant. Am 27.07.2019 sollte der Flug von Berlin auf Rhodos gehen, am 10.08.2019 zurück nach Berlin. Ca. 800 Euro habe ich für vier Tickets bezahlt. Eine Sauerei, dass ich eine sechsstellige Summe an Steuern bezahle und als Kunde völlig ohne Schutz dastehe. Nennen Sie mir den Ort, wo der Chef dieser Firma sitzt, dem werde ich Einiges auf meine Art erläutern.

Winfried Reinhäckel, 74, Dresden: Meine Frau und ich haben im Oktober 2018 zwei Tickets für den Hin- und Rückflug gebucht. Am 6. März 2019 wollten wir hinfliegen und am 14. April 2019 zurück nach/von Las Palmas. Wir sind sehr betroffen von der Pleite. Wir fliegen zweimal im Jahr auf die Kanaren und das schon sehr viele Jahre. Ich muss jedoch dazu sagen, dass der Service des Personals sehr gut war. Jedoch bei einer meiner Beschwerden an die Geschäftsleitung und noch einige Probleme, kam keine Resonanz aus Berlin mehr. 

Klaus Schönberg, 74, Freiberg: Wir wollten am 8. Februar für vier Wochen nach Lanzarote in den Urlaub fliegen. Ich habe die Buchung direkt bei Germania getätigt und werde nun die Kosten nicht erstattet bekommen. Auch bekomme ich keinen Ersatzflug.

Schock! ... diese Airline hatte noch Komfort für den "kleinen" Mann.

schreibt ein User aus Thüringen

Linda Dittrich, 29, Weinböhla: Wir hatten aus Gründen der Individualität Hotel und Flug getrennt gebucht. Natürlich haben die günstigeren Preise da auch mit reingespielt. Im September sollte es von Dresden nach Barcelona gehen. Die Reise haben mein Freund und ich uns als Weihnachtsgeschenk gemacht. Wir bleiben auf den Kosten für die Flüge komplett sitzen, da wir als Individualreisende gebucht haben. Nun kommen Kosten für neue Flüge auf uns zu, wahrscheinlich auch längere Reisezeiten, weil ab Dresden keine anderen Direktflüge nach Barcelona starten. Ein erheblicher Kostenmehraufwand, mit dem wir nicht gerechnet haben, kommt erschwerend hinzu.

Thüringer aus Bad Salzungen: Schock! Unmittelbar sind wir nicht betroffen. Zum Glück. Aber diese Airline hatte noch Komfort für den "kleinen" Mann. Geplant war im November auf die Kanaren von Erfurt zu fliegen. Erfurt hat ja von Germania gelebt. - Mal sehen, ob nun überhaupt noch Flüge von Erfurt starten.

Flora Schmidt via Facebook: Sehr schade. Gab da günstige Flüge ab Dresden, aber das ist wahrscheinlich auch ein Grund für die Pleite.

Lutz Söllner, 54, Plauen: Wir wollten am 16. Februar von Nürnberg nach Fuerteventura fliegen und am 2. März wieder zurück. Wir haben die Tickets online gebucht sowie auch den Bungalow für 14 Tage und die Transferkosten.

Birgit Hartwig, 60, Dresden: Ich habe im Januar meinen 60. Geburtstag gefeiert und am 2. Juni haben wir unseren 40. Hochzeitstag. Aus diesen Anlässen wollten wir mit unserem Sohn Ende Mai nach Barcelona fliegen. Wir haben keine Ahnung, was jetzt passiert. Das Hotel haben wir auch schon angezahlt.

Menschen gehen 2011 in Barcelona über ein Bodenmosaik von Miró
Übers Wochenende nach Barcelona: Das war von Dresden aus mit der Airline Germania möglich. Seit 5. Februar fällt diese Reisemöglichkeit flach. Bildrechte: imago/Hans Blossey

Valentin Sommer, 25, Dresden: Wir wollten zu zweit Ende März (24.-29.3.) von Dresden nach Barcelona und zurück mit der Germania fliegen. Dazu haben wir uns im Reisebüro die Flüge buchen lassen und dann selbst online auf booking.com ein Hotel gebucht. Nun ereilte uns heute Morgen die bedauerliche Nachricht von der Insolvenz der Airline. Da unser Hotel nicht zu stornieren oder umzubuchen geht, brauchen wir Alternativen z.B. mit anderen Fluggesellschaften. Da haben wir aber das Problem, dass wir als Studenten uns nochmal Flüge leisten müssen und auch ggf. zu anderen Flughäfen wie Berlin kommen müssen. Alles in allem hätte es alles so gut gepasst. Nun ist vor allem die Informationslage, auch was möglicherweise kulante Möglichkeiten durch das Reisebüro anbelangt, unklar.

Alles in allem hätte es alles so gut gepasst. Nun ist vor allem die Informationslage, auch was möglicherweise kulante Möglichkeiten durch das Reisebüro anbelangt, unklar.

Valentin Sommer aus Dresden

Grit Koch, 55, Dresden: Ich bin leider auch betroffen. Ich fliege dieses Jahr im April und September nach Faro, eigentlich mit Germania und war bisher immer sehr zufrieden. Von Dresden als Dresdnerin ist es natürlich perfekt und für unsere Stadt auch ein Gewinn! Ich hoffe, dass die Onlinebucher nicht ganz leer ausgehen bzw. eine preiswerte Alternative angeboten werden kann. Meine Flüge habe ich Online bei der Gesellschaft gebucht.

Eine Hörerin schreibt aus Hoyerswerda: Wir wollen jetzt in den Februarferien in die Türkei fliegen. Als Pauschalreise gebucht und gezahlt. Außerdem noch eine Reise Ende September nach Rhodos mit Germania. Habe versucht die Reisegesellschaft, wie auch das Reisebüro telefonisch, wie auch per Mail zu erreichen. Hoffnungslos, alle überlastet.

Germania war wie eine kleine Familie mit Tradition. Und es gibt Menschen in allen Teilen Deutschlands, die heute Tränen vergießen.

Ehemaliger Germania-Mitarbeiter via WhatsApp an MDR SACHSEN

Alex Paustka via Facebook: Die einzige Airline, die eigentlich noch mehrere Flüge ab Dresden angeboten hat. Service und Personal war auch immer top. Echt schade.

Katja Uhlmann, 40, Freital: Ich habe letzte Woche noch zwei Flugtickets gebucht. Ich verdiene nicht viel Geld und habe lange sparen müssen für diesen Urlaub. Da eine Pauschalreise teurer ist, habe ich Flüge und Hotel getrennt gebucht und bleibe nun auf meinen Kosten sitzen. Toll, und wir hatten uns so auf den Urlaub gefreut. Wir wollten im September nach Korsika.

Sandra Ladegast, 41, Chemnitz: Wir, eine vierköpfige Familie, haben drei Individualreisen für dieses Jahr geplant, alle Flüge mit Germania. 6.000 Euro reine Flugkosten plus Stornierungskosten für Hotel/Ferienhaus. Mietwagen und Parkhauskosten wurden auch bereits bezahlt. Wir rechnen mit einem Gesamtschaden, der nicht erstattet wird, von etwa 15.000 Euro. Wir arbeiten hart und die Urlaube sind unsere wichtige Familienzeit. Unser Budget ist allerdings jetzt erschöpft, so dass wir keine anderen Flüge buchen können.

* Liebe MDR-Leser: Uns erreichen auch viele Zuschriften, in denen Sie uns fragen, wie Sie sich jetzt verhalten sollen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an die Verbraucherschutzzentrale, die uns auch schon viele wichtige Fragen beantwortet hat:

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL und MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 05.02.2019
MDR SACHSENSPIEGEL | 05.02.2019 | 19:00 Uhr

AKTUELLES AUS SACHSEN

Zuletzt aktualisiert: 06. Februar 2019, 20:17 Uhr

Mehr aus Sachsen