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Damit Sie beim nächsten Stromausfall nicht im Regen stehen, helfen Lithium-Power-Supply-Systeme.

Technik

Wenn der Strom mal wieder ausfällt... helfen LPS-Systeme

Stand: 11. August 2021, 13:23 Uhr

Was, wenn der Strom auf einem Mal weg ist? Dann kann ein akkubetriebenes LPS-Gerät hilfreich sein. Aber wie funktionieren diese Geräte eigentlich? Alexander Schubert erklärt:

Fällt der Strom für längere Zeit aus, sind Notstromaggregate sinnvoll. Doch die altbekannten Geräte werden mit Benzin oder Diesel betrieben. Deshalb ist der Einsatz in geschlossenen Gebäuden nicht erlaubt und man kann sie nur draußen aufstellen. Zudem müsste man mit langen Verlängerungskabeln hantieren, denn Abgase müssen direkt ins Freie gelangen können. Außerdem muss immer genügend Kühlluft für solche Geräte gewährleistet sein.

Der Strom ist weg, Sie müssen aber dringend Ihr Handy laden? Dann eignet sich ein LPS-System, meint unser "Technikfuchs" Alexander Schubert. Bildrechte: IMAGO / agefotostock

Für den Innenbetrieb sind sogenannte batteriebetriebene LPS-Systeme, d.h. Lithium-Power-Supply, geeignet. Viele Nutzer kennen diese Geräte aus dem Camping-Bereich, denn sie lassen sich gut verstauen. Gängige Modelle erinnern durch ihre Größe und ihre Anschlüsse an einen PC-Turm. Denn neben Lichtstrom-Anschlüssen findet man an solchen Geräten USB-Schnittstellen, die sich zum Laden von Handy, Tablet und Co. eignen.

Es gibt Geräte zwischen 14 und knapp 30 Kilo. Die Lithium-Ionen-Batterie, die Anschlüsse und der verbaute Stromrichter bringen etwas Gewicht mit sich.

Wie funktioniert das LPS-System?

Eine Möglichkeit ist, das LPS-Gerät über die Lichtmaschine eines Fahrzeuges zu betreiben. Dafür nutzt man dann den typischen Zwölf-Volt-Stecker für den Einsatz beim Camping. Man kann so ein LPS-Ladegerät aber auch klassisch über den Lichtstrom aufladen. Aufladen dauert dann laut Angaben der Hersteller ein bis zwei Stunden.

Der neueste Trend ist, die Geräte über mobile 400 Watt Solarmodule aufladen zu lassen. Dann ist so ein LPS-System nach knapp fünf bis sechs Stunden wieder voll einsatzbereit und kann z.B. ein Smartphone rund 90 Mal hintereinander aufladen oder einen 51-Zoll-Fernseher 15 Stunden lang flimmern lassen.

Wie erfährt der Nutzer vom Ladezustand?

Die meisten Geräte haben eine bunte Digitalanzeige, auf der man im typischen Balken-Stil den Ladezustand der Batterie sehen kann. Die meisten Hersteller werben damit, dass mindestens 800 Ladezyklen bei diesen Geräten möglich sind, um dann Strom abgeben zu können.

Was kostet ein LPS-System?

Etwa 2.000 Euro kostet ein gutes Gerät.

Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 17. September 2021 | 10:21 Uhr