14.01.2020 | 07:05 Uhr Nach Freispruch von Ex-AfD-Chefin Petry geht Staatsanwaltschaft in Berufung

Frauke Petry, frühere Bundesvorsitzende der AfD, sitzt vor Beginn der Verhandlung im Gerichtssaal.
Frauke Petry. Bildrechte: dpa

Nach dem Freispruch von Ex-AfD-Chefin Frauke Petry vom Vorwurf des Subventionsbetrugs hat die Staatsanwaltschaft Berufung gegen das Urteil eingelegt. Wann sich das Landgericht Leipzig als nächste Instanz mit dem Fall befassen wird, steht noch nicht fest.

In einer ersten Verhandlung am 8. Januar diesen Jahres hatte es das Amtsgericht Leipzig als nicht zweifelsfrei erwiesen angesehen, dass Petry Fördermittel für ihr Unternehmen unrechtmäßig verwendet hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte ihr vorgeworfen, 2014 Fördermittel für ihre in Schieflage geratene Firma unrechtmäßig verwendet zu haben. Wegen Subventionsbetrug, Untreue und Steuerhinterziehung plädierte die Anklage deshalb für eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro.

Quelle: MDR/ma/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 14.01.2020 | ab 6:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 14. Januar 2020, 07:05 Uhr

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