Im Osten viel Neues! Zeit für mehr Selbstbewusstsein?

Unsere Gäste

Sachsen

Petra Köpping MdL SPD, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
Bildrechte: Kerstin Pötzsch

Dienstags direkt Petra Köpping

Petra Köpping, Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration

Die sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration reiste im Osten umher, um die Probleme der Menschen anzuhören.

"Wir müssen über die Ungerechtigkeiten, Demütigungen und Kränkungen reden. Der Osten muss selbstbewusst eigene Interessen und Sichtweisen einbringen – nicht gegen den Westen, sondern indem er Bündnisse sucht."

Sachsen

Dienstags direkt Stefan Locke

Stefan Locke

Der Korrespondent der Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet seit 2014 aus Sachsen und Thüringen. Mit Ingolf Kern veröffentlichte er das Buch "Geteilte Geschichte. 25 deutsch-deutsche Orte und was aus ihnen wurde."

„Es muss sich noch herumsprechen, dass das heutige Deutschland nicht einfach nur die erweiterte Bundesrepublik, sondern ein neues Land ist.“

Sachsen

Dienstags direkt Michael Schönherr

Michael Schönherr, Redakteur Produktionsfirma Hoferichter & Jacobs

Der Redakteur der Filmproduktionsfirma Hoferichter & Jacobs hat an der Dokumentation "Wer braucht den Osten" mitgewirkt und maßgeblich die Datenbasis recherchiert.

„Ostdeutsche mussten sich in kurzer Zeit an zahlreiche westdeutsche Regeln und Gepflogenheiten anpassen. Aber es gibt auch gesellschaftliche Prozesse, bei denen der Osten Vorreiter ist.“

Sachsen

Dienstags direkt Dr. Tim Leibert

Dr. Tim Leibert, Wissenschaftler am Leibnitz-Institut für Länderkunde in Leipzig

Der Wissenschaftler am Leibnitz-Institut für Länderkunde in Leipzig gilt als Spezialist für die Demographie in den neuen Bundesländern.

„Der Osten bleibt das ‚Labor des demographischen Wandels‘ – mit Licht und Schatten, Herausforderungen und Chancen“

Sachsen

Dienstags direkt Dr. Johannes Staemmler

Dr. Johannes Staemmler

Der gebürtige Dresdner lebt heute in Berlin und engagiert sich im Verein "Perspektive hoch 3 - Ansichten der Dritten Generation Ostdeutschland".

"Es ist nun an unserer Generation, die deutsche Geschichte als eine gesamtdeutsche zu erzählen, die auch die DDR und die Nachwendezeit mit einbezieht. Mein Anliegen ist es, ostdeutsche Erfahrungen einzubringen und sichtbar zu machen."