MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Dienstags direkt | 23.03.2021 | Podcast Alltagshelden – Ein Jahr in der Pandemie

Ein Krankenpfleger in Schutzkleidung
Bildrechte: imago images/Westend61
Ein Krankenpfleger in Schutzkleidung 109 min
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MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Dienstags direkt | 23.03.2021 | Podcast Alltagshelden – Ein Jahr in der Pandemie

Alltagshelden – Ein Jahr in der Pandemie

Ein bisschen "Alltagsheld/-in" steckt mittlerweile in uns allen. Doch wie geht es den Menschen, die seit Beginn der Pandemie für das Weiterfunktionieren des “neuen Alltags” arbeiten, weil es gar nicht anders geht?

MDR SACHSEN - Das Sachsenradio Di 23.03.2021 20:00Uhr 109:00 min

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Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Alltagshelden – Ein Jahr in der Pandemie

Ein bisschen "Alltagsheld/-in" steckt mittlerweile in uns allen. Doch wie geht es den Menschen, die seit Beginn der Pandemie für das Weiterfunktionieren des “neuen Alltags” arbeiten, weil es gar nicht anders geht?

MDR SACHSEN - Das Sachsenradio Di 23.03.2021 20:00Uhr 109:00 min

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Seit einem Jahr herrscht in den allermeisten Lebensbereichen Ausnahmezustand: Vieles wurde heruntergefahren – Tourismus und Freizeitaktivitäten zum Beispiel. Manches – wie der Einzelhandel – ist nur mit Einschränkungen möglich. In anderen Bereichen muss es unbedingt weitergehen.

Im Krankenhaus ist das Einstellen der Arbeit natürlich undenkbar. Aber auch bei Energieversorgern, Wasserwerken oder der Post wird selbstverständlich weitergearbeitet. So ist die Belastung für die, die in diesen und ähnlichen Bereichen arbeiten, enorm gestiegen. Wie sieht ihr Alltag heute aus, nach einem Jahr Corona-Pandemie?

Die abgehängten Helden

Zu Beginn der Pandemie war man sich schnell einig: Die Leistungen der besonders beanspruchten Berufe müssen gewürdigt werden! Von Balkonen wurde für Pflegekräfte geklatscht, dem Postboten Schokolade vor die Tür gestellt und in den sozialen Netzwerken eifrig Solidarität bekundet. All das sind zweifelsohne nette Gesten. Doch an der finanziellen Situation (dieser oft ohnehin nicht sonderlich gut bezahlten Berufsgruppen) hat sich bisher erstaunlich wenig geändert. Und auch in Zukunft werden sie wohl das Nachsehen haben, wenn die Politik nicht eingreift und das durchsetzt, was sie in Bezug auf eine bessere Entlohnung – von beispielsweise Pflegeberufen – angekündigt hat. Das bestätigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Laut deren Ergebnissen werden die Brutto-Jahresverdienste im Jahr 2025 im Sozial-und Pflegebereich noch immer über 4000 Euro unter dem Durchschnittseinkommen liegen. Ein anderer Aspekt sind die Lohnzuwächse. Diese werden sogar kaum ausreichen, um die Inflation auszugleichen.

Der Alltag hat sich verändert

Sicher hätten vor einem Jahr die wenigsten Menschen gedacht, dass sich das Leben so rigoros ändern könnte – vor allem nicht für so lange Zeit. Masken und Abstand gehören zum Alltag, Home-Office ist in vielen Unternehmen Standard und dort, wo es sich nicht anders umsetzen lässt, gelten besondere Hygiene-Regeln. Das alles hat Auswirkungen – nicht nur auf den Arbeitsalltag, sondern auch auf so viel mehr. In unserer Sendung reden wir mit Männern und Frauen, die man als “Alltagshelden” bezeichnen könnte, darüber, wie sie das vergangene Jahr erlebt haben. Natürlich können nicht alle wichtigen Berufsgruppen in einer Sendung zu Wort kommen. Doch bei einigen wollen wir nachfragen: Wie sehen sie ihre eigene Arbeit, ihr leben und die Entwicklungen in der Gesellschaft ein Jahr nach Beginn der Pandemie? Was hat sich zurechtgerückt und wo hat sich die Lage eher noch verschlimmert? Alte und neue Alltagshelden – unser Thema im Podcast.

Daniela Bachmann | Albert-Schweitzer Kinderdorf in Sachsen, Bereichsleiterin Steinbach

Eine Frau mit langen blonden Haaren
Bildrechte: Albert Schweitzer Kinderord in Sachsen

"Unsere Kinder und Jugendlichen sehnen sich nach „Normalität“, Freunden und Hobbies. Unsere Mitarbeiter*innen leisten seit Monaten Mehrarbeit und stemmen darüber hinaus die Beschulung."

Ralf Strohteicher | Technischer Geschäftsführer der Stadtentwässerung Dresden

Ein Mann mit kurzen Haaren vor der Kulisse von Dresden
Bildrechte: Stadtentwässerung Dresden

"Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur steht die Stadtentwässerung Dresden GmbH in der besonderen Verantwortung, einen jederzeit störungs- und unterbrechungsfreien Betrieb aller Abwasseranlagen sicherzustellen. Dieses erfordert im besonderen Maße, die Mitarbeitenden vor Infektionen zu schützen und Arbeitsausfälle der Beschäftigten durch Quarantänemaßnahmen zu minimieren."

Marco Reinhardt | Stationsleiter Pflege der Intensivmedizin an der Uniklinik Dresden

Weitere Gäste in der Sendung
Marc Wallert Autor und Trainer für Resilienz
Kerstin Meichßner Bäckerin und Inhaberin der Bäckerei Neubert in Crandorf

Leitung: Ines Meinhardt
Redaktionelle Mitarbeit: Lucas Görlach

Quelle: MDR

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN Dienstags Direkt | 23.03.2021 | 20:00 Uhr