Sonntag | 27.03.2022 | 10-13 Uhr Atze Schröder - unser Gast im Sonntagsbrunch

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Wuschelperücke, blau getönte Fliegerbrille - Atze Schröder gibt seit inzwischen mehr als 20 Jahren im Fernsehen und in den ganz großen Hallen den Atze: gern etwas derber, gern etwas schriller.

Eine eingeführte Marke, der Atze, und eine der erfolgreichsten Figuren des deutschen Comedybooms, die der Künstler hinter der Figur immer eisern verteidigt hat. Atze war immer nur Atze. In der Öffentlichkeit, gab es nur die Figur.

Hinter der Fassade

Atze Schröder
"Alles Verdrängte steht irgendwann vor der Tür", sagt der Mensch hinter der Figur Atze Schröder. Bildrechte: imago/Future Image

Dass dahinter ein harmoniebedürftiger, eher zurückhaltender, fragender, tastender Mensch steht, scheint nicht zu passen und sollte mehr als zwei Jahrzehnte niemand wissen. Jetzt ist alles anders: Atze Schröders Erfinder erzählt von den vielen Zufällen, Umwegen, Bruchlandungen, die zu Atze geführt haben, die er mit Atze erlebt hat. "Alles Verdrängte steht irgendwann vor der Tür und haut dir in die Fresse", begründet Atze Schröder, der seinen wirklichen Namen immer noch schützt, seine neue Offenheit. Er nennt sich blauäugig, wenn er von den Tiefschlägen und Höhenflügen erzählt, die er mit Atze erlebt hat, von seiner Familie zwischen Spaß und Schuld, vom Turbo auf der Bühne, weil es ja auch gleich wieder vorbei sein könnte und der Bremse, die er ziehen musste, um gesund zu bleiben.

Nach 20 Jahren Kunstfigur...

Der neue Atze Schröder war im Sonntagsbrunch beim Sachsenradio zu hören und hat weder Perücke noch Brille getragen, weil er sich nicht verstellen will und sich mit Mitte 50 traut, den Menschen hinter der Bühnenfigur Atze Schröder zu zeigen.

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Der Sonntagsbrunch: Promis im Gespräch

Stephan Bischof und Gianni Jovanovic im Gespräch
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Claudia Gersdorf
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