Dienstag, 26.03.2019: Der Terminkalender

1999 bis 2004 war Johannes Rau unser Bundespräsident. Er sagte einmal: "Es gibt Menschen, die haben nur noch ein Buch - und das ist der Terminkalender." Daran musste ich denken, als ich meinen Schreibtisch aufräumte. Ja, das mache ich schon auch mal hin und wieder.

Und zwar habe ich neben meinem Bildschirm des PC so die wichtigsten Bücher stehen: den Terminkalender, die Heilige Schrift, das Gotteslob - alt und neu - das evangelische Gesangbuch, diverse Adresskataloge vom Orden und Bistum und ein Stadtplan von Leipzig …

'Moment mal!‘ die Bibel nach dem Terminkalender? - Geht doch gar nicht … Oder…? Nö!!! Geht wirklich nicht. Und während ich die Heilige Schrift auf den ihr gebührenden ersten Platz stellte, kamen mir so einige Gedanken: Klar ist der Terminkalender schon wichtig. Doch alles, was da hineingeschrieben wird, beruht doch auf dem, was die Bibel mir erzählt. Ohne Sein Wort wäre ich vielleicht sowas wie ein Manager oder Direktor. Doch - in erster Linie bin ich doch Christ, weil mir das Wort Christi viel bedeutet und mich in seinen Bann gezogen hat. Okay, da denke ich nun auch nicht bei jedem Termin dran.

Doch die meisten Termine mache ich doch, weil ich für Gott mit den Menschen lebe und glaube. Beides muss für mich schnell erreichbar sein, das Wort Gottes und mein Terminkalender. So, wie sie jetzt stehen, ist es - glaube ich - besser. - Wo steht eigentlich Ihre Heilige Schrift?

Das Wort zum Tag spricht in dieser Woche:

MDR SACHSEN - Das Sachsenradio Christine Rösch

Christine Rösch

Geboren am 28.09.1958 in Gotha | 1977 Abitur | Studium an der Bauhaus-Universität Weimar mit Abschluss als Dipl. Ing. für Gebiets- und Stadtplanung 1983 | danach tätig in der Altstadtsanierung und im Kirchenbau der Stadt Gotha | ab 1992 theologische Ausbildung | 1. und 2. Examen und Ordination | zunächst Pfarrstelle in Seebergen (Kreis Gotha) | ab 2002 Pastorin für allgemeinkirchliche Aufgaben der Landeskirche in der 1. Pfarrstelle des Diakonischen Werkes Thüringen | ab 2014 theologische Referentin im Landesverband der Diakonie Sachsen | wohnhaft in Radebeul

Kurzbiografie Pater Bernhard Venzke

Pater Bernhard Venzke

geboren 1959 in Osterwieck/Harz | 1978–1982 Theologiestudium in Erfurt | Priesterweihe am 26. Juni 1988 in Sankt Albert, Leipzig | 1988–1991 Kaplan in Sankt Martin, Leipzig | 1991–1993 Studentenpfarrer in Sankt Thomas Morus, Berlin | 1993–1999 Teammitglied des Pfarrteams Sankt Paulus, Berlin | seit 2000 Subprior in Walberberg und Seelsorger an Sankt Albert, Walberberg | seit 2002 Direktor der Tagungsstätte Walberberg | ab 2005 Kreuzfahrtseelsorger in Hamburg | seit September 2007 Pfarrer an Sankt Albert, Leipzig

Verantwortlich für Verkündigungssendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie das Wort zum Tag...

... sind die Senderbeauftragten der evangelischen Landeskirchen, der evangelischen Freikirchen bzw. der römisch-katholischen Kirche.