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Schicken Sie uns Ihre Vorschläge Sächsische Wörter des Jahres gesucht

Auch in diesem Jahr suchen wir wieder Ihre liebsten Sächsischen Wörter des Jahres. Zusätzlich zum schönsten, beliebtesten und bedrohten Wort suchen wir bis zum 5. Juli 2019 auch sächsische Kosenamen. Hier können Sie Ihre Tipps einreichen.

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Die Sächsischen Wörter des Jahres wollen 2019 nicht nur mit Wortwitz, sondern auch mit Charme auf sich aufmerksam machen. Diesmal sucht die Jury auch sächsische Kosenamen - nicht nur für Personen, sondern auch für Gegenstände oder Tätigkeiten. Wie also sprechen Sie auf Sächsisch Ihre Zuneigung aus? Gesucht werden außerdem, wie in den vergangenen Jahren auch, das bedrohte, schönste sowie beliebteste Sächsische Wort.

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Bevor am 3. Oktober zum zwölften Mal die Sächsischen Wörter des Jahres durch die Ilse-Bähnert-Stiftung, die "Sächsische Zeitung" und MDR SACHSEN bei der großen Sachsen-Wort-Gala im Dresdner Schauspielhaus gekürt werden, warten wir voller Neugierde auf Ihre Wort-Meldungen.

Rettung der sächsischen Mundart

Seit 2008 kürt die Ilse-Bähnert-Stiftung die Sächsischen Wörter des Jahres. Sinn der Aktion ist es, aussterbende sächsische Wörter zu retten und die sächsische Mundart als wichtigen Teil der deutschen Sprache zu fördern.

Jährlich kürt eine Jury die Sächsischen Wörter des Jahres. Als Mitglieder sitzen Kabarettist Tom Pauls, Journalist Peter Ufer und MDR SACHSEN-Moderator Andreas Berger seit vielen Jahren im Gremium.

Die bisherigen Sächsischen Wörter des Jahres:
Jahr Beliebtestes Wort Schönstes Wort Bedrohtestes Wort Schimpfwort
2018 friemeln (knifflige Zusammenhänge verknüpfen) Beschmuh (Schummelei, Schwindelei) dorwiern (quengeln, nerven) Diggnischl (Mann, der seine Meinung durchsetzen will)
2017 andadschn (etw. anfassen) Schmieche (Gliedermaßstab, Meterstab oder Zollstock Reformande (Strafpredigt)  
2016 diggschn (eingeschnappt sein) Bibbus (kleines Teil) Mäffdl (kleines Auto)  
2015 Blaadsch (ungeschickter Mensch) Dämmse (drückende Hitze, Schwüle) Eiforbibbsch (etwa wie "Ach Gott")  
2014 Gelumbe (nutzlose Dinge) Däschdlmäschdl (Liebschaft) forblembern (trödeln, Zeit vergeuden)  
2013 Hitsche (Fußbank) forhohnebibln (verspotten) schnorbslich (köstlich)  
2012 didschen

(Lebensmittel in Flüssigkeit eintunken)
plumbn

(Wasser pumpen, heftiger Starkregen, schnell und viel trinken)
Renfdl

(Brotkanten)
 
2011 katschn

(laut kauen oder schmatzen)
bomforzionös

(großartig, aber etwas pompös)
Haderlump

(Taugenichts/ Landstreicher in abgerissener Kleidung)
 
2010 Hornzsche

(Rumpelkammer oder altes, verwahrlostes Haus)
bäbbeln

(Fußballspielen/ Kicken als Freizeitvertreib
dschidschoriengrien

(kräftige, "giftige" Grüntöne)
 
2009 färdsch

(fertig)
fischelant

(clever, rührig, auf Zack)
Asch

(Aufwaschschüssel oder große Waschschüssel)
 
2008 nu

(als Lückenfüller oder Synonym für "ja")
muddln

(vor sich hin arbeiten, sein Ding machen, etwas ziel- und lustlos bei der Sache sein)
lawede

(instabil, ausgeleiert, marode)
 

Zuletzt aktualisiert: 21. Mai 2019, 07:53 Uhr