13.02.2020 | 08:42 Uhr Sächsische Schulanfänger haben weniger Sprachprobleme

Einschulungsuntersuchung
Auch Hörtests gehören zur Schuleingangsuntersuchung. Bildrechte: imago/JOKER

Bei den Schulaufnahmeuntersuchungen im vergangenen Jahr sind bei rund einem Drittel der untersuchten Kinder in Sachsen Sprachstörungen festgestellt worden. Das teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag mit. Im Vergleich zum Jahr davor bedeutete dies einen Rückgang um rund drei Prozentpunkte beziehungsweise um 1.300 auf 12.000 Kinder.

Übergewicht und Probleme mit den Zähnen

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilte, wurde außerdem bei neun Prozent der untersuchten Kinder Übergewicht oder Adipositas festgestellt. Dieser Anteil hat sich in den vergangenen Jahren nur unwesentlich verändert. Mit steigendem Alter erhöhe sich der Anteil der Schüler mit Übergewicht.

Untersuchungen zur Zahngesundheit im Schuljahr 2018/19 zeigen, dass rund zehn Prozent der Dreijährigen bereits einer Behandlung bedürfen, bei den untersuchten Sechsjährigen waren es ein Viertel und bei den Zwölfjährigen elf Prozent.

Quelle: MDR/lam

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