Welche Stadt hat ihre Aufgabe erfüllt? MDR SACHSEN-Weihnachtstour 2020: Stadtaufgaben für den guten Zweck

MDR SACHSENSPIEGEL-Livesendungen im Advent immer samstags 19 Uhr aus den Aktionsorten

Der SACHSENSPIEGEL ist auch in diesem Jahr wieder auf Weihnachtstour gewesen. Diesmal mussten Stadtaufgaben für einen guten Zweck erfüllt werden. Ines Klein und Elena Pelzer verfolgten das Ganze. Die vierte Station war Rothenburg in der Oberlausitz.

Ines Klein und Elena Pelzer sind auf Weihnachtstour in Sachsen (v.l.)
Ines Klein und Elena Pelzer sind auf Weihnachtstour in Sachsen (v.l.) Bildrechte: MDR/Tobias Koch/Panthermedia/ZemlerZ

MDR SACHSEN ist in der Vorweihnachtszeit wieder auf Tour gewesen - natürlich mit Abstand und einem veränderten Konzept. Aber wie in den Vorjahren ging es darum: Wie engagiert und kreativ sind die Aktionsorte, um ihre Stadtaufgabe zu schaffen?

Das wird gebraucht: Einfallsreichtum

Vier Städte bekamen in diesem Jahr eine besondere Aufgabe gestellt, für die sie eine Woche Zeit hatten. Dabei waren Einfallsreichtum und Zusammenhalt gefragt. Wurde die Aufgabe erfüllt, gab es 1.000 Euro für einen guten Zweck, den die Orte selbst benannten.

Ob und wie die Aufgabe erfüllt wurde, zeigte Reporterin Ines Klein am Samstagabend zwischen 19:00 und 19:30 Uhr live im MDR SACHSENSPIEGEL.

Schon am Montag der jeweiligen Aktionswoche schaute sich SACHSENRADIO-Moderatorin Elena Pelzer vor Ort an, wie die Einwohner bei der Bewältigung der Stadtaufgabe vorankamen.

Das waren die Stationen der MDR SACHSEN-Weihnachtstour 2020:

MDR Sachsen Weihnachtstour
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

19.12.2020 | Rothenburg/OL
12.12.2020 | Klingenthal
05.12.2020 | Taucha
28.11.2020 | Zwönitz

Die vierte Aufgabe geht am 12.12.2020 an Rothenburg/OL - sie musste bis zum 19.12.2020 erfüllt sein, der MDR SACHSENSPIEGEL berichtete an dem Tag live aus der Stadt. Die Aufgabe wurde GESCHAFFT!

Die Stadt Rothenburg/OL steht bei unserer Tour stellvertretend für die Region Ostsachsen angetreten. Wegen Corona ist vor Ort nicht nur der Weihnachtsmarkt, sondern auch die immer parallel gestaltete Modellbahnausstellung ausgefallen. Modelleisenbahnen und Spielzeug gehören doch aber zu Weihnachten wie Stollen, Glühwein oder der Weihnachtsbaum.

Deswegen hatten wir folgende Idee für Ihre Stadtaufgabe: Bringen Sie mindestens 50 Rothenburger und Rothenburgerinnen dazu, auf Dachböden oder in Kammern nach Omas oder Opas Lieblingsspielzeug zu suchen. Es darf alles dabei sein - die Modelleisenbahn, der Teddy, ein Puppenwagen oder das Schaukelpferd. Wir fordern Sie auf, ein Foto des Spielzeugs zu machen und dieses für eine digitale Foto-Ausstellung zur Verfügung zu stellen.

Wir gratulieren ganz herzlich - Rothenburg hat es geschafft. Die Stadt erhält einen Scheck im Wert von 1.000 Euro für einen guten Zweck.

Die dritte Aufgabe ging am 05.12.2020 an Klingenthal - sie musste bis zum 12.12.2020 erfüllt sein, der MDR SACHSENSPIEGEL berichtete an dem Tag live aus der Stadt. Die Aufgabe wurde GESCHAFFT!

Klingenthal ist auf unserer diesjährigen Tour stellvertretend für das Vogtland. In der Stadtaufgabe haben wir die Wintersportgeschichte aufgegriffen.

Die Aufgabe lautete: Sammeln Sie, liebe Klingenthaler, im Laufe der Woche so viele Schlitten (gern auch historische), dass damit ein 20 Meter "hoher" Weihnachtsbaum als Silhouette auf den Markt gelegt werden kann. Spätestens fertig und zu sehen sein sollte der Baum am Samstagabend, den 12. Dezember.

Klingenthal hat genau das geschafft. Es winkt ein Scheck im Wert von 1.000 Euro. Diesen kann die Stadt an einen gemeinnützigen Verein, eine Einrichtung Ihrer Wahl weitergeben.

Die zweite Stadtaufgabe ging am 28.11.2020 an Taucha - sie musste bis zum 05.12.2020 erfüllt sein, der MDR SACHSENSPIEGEL berichtete live aus der Stadt. Die Aufgabe wurde GESCHAFFT!

Bei Recherchen über den Ort Taucha bei Leipzig sind wir u.a. darauf gestoßen, dass eine Firma in der unmittelbaren Nähe Zeltplanen und Stoffe näht. Stoffbahnen von dort nutzte z.B. auch Christo für die Verhüllung des Reichstags. Außerdem haben wir den Aussichtsturm entdeckt.

Deshalb gab es folgende Aufgabe an die Stadt: Die Tauchaer sollten im Laufe der Woche so viele Bettlaken und Tücher zusammentragen, dass diese zu mehreren langen Bahnen zusammengenäht werden können. Mit den Bahnen sollte dann die Vorderseite des Aussichtsturms so verhüllt werden, dass das Ganze am Ende wie eine Kerze anmutet. "Leuchten" sollte diese spätestens am Sonnabend-Abend.

Glückwunsch! Taucha hat es geschafft und einen Scheck im Wert von 1.000 Euro für einen guten Zweck erhalten.

Die erste Stadtaufgabe ging am 21.11.2020 an Zwönitz - sie musste bis zum 28.11.2020 erfüllt sein, der MDR SACHSENSPIEGEL berichtete live aus der Stadt. Die Aufgabe wurde GESCHAFFT!

Zwönitz war unser Vertreter für das Erzgebirge in diesem Jahr. Hier gibt es die über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Nachtwächter und die alte Papiermühle, in der einst Büttenpapier hergestellt wurde. Der Bürgermeister sollte deshalb mindestens 50 Zwönitzer*innen dazu bringen, ihm bzw. der Stadt handgeschriebene, gemalte oder gebastelte Wunschzettel (gern auf Bütten, aber nicht Bedingung) zu schicken oder zu bringen - mit Wünschen, nicht an den Weihnachtsmann sondern an die Stadt. Diese Wunschzettel sollten im Eingangsbereich des Rathauses präsentiert werden auf einer Art Wandzeitung oder ähnlichem. Eine kleine Wunschzettel-Ausstellung sozusagen.

Gern konnten die Zwönitzer*innen den Wunschzettel auch abgeben, der Bürgermeister sollte im Laufe der Woche als Nachtwächter verkleidet in der Stadt unterwegs sein, um für diese Aktion Werbung zu machen, natürlich corona-gerecht und mit Abstand. Zwönitz hat die Aufgabe geschafft, es gibt einen Scheck im Wert von 1.000 Euro für einen gemeinnützigen Verein. "Ich war begeistert vom Einfallsreichtum der Zwönitzer und ihrer Herzlichkeit", sagte SACHSENSPIEGEL-Reporterin Ines Klein. Herzlichen Glückwunsch!

Die Videos zur Tour: