100 Jahre Bistum Dresden-Meißen

Innenansicht des Doms St. Petri Bautzen
Bildrechte: MDR/Günter Grohs

100 Jahre Bistum Dresden-Meißen

1921 wurde durch Papst Benedikt XV. das neue Bistum Meißen wiedererrichtet, nachdem das alte Bistum Meißen im Zuge der Reformation aufgehört hatte zu existieren. Neuer Bischofssitz wurde Bautzen, da sich nur hier nach der Reformation eine Apostolische Präfektur, ein Bistum auf Probe, erhalten hatte. Aber die politische Situation nach dem Ersten Weltkrieg führte auch in Sachsen zu einem Erstarken des Nationalismus auf deutscher Seite und zu der sorbischen Nationalbewegung. Dies erschwerte den Aufbau des neuen Bistums, der anders als im übrigen Deutschland eine entscheidende Besonderheit hatte: Einer Kirche, die zwei Volksgruppen umfasste – Deutsche und Sorben.

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