Skispringen | Weltcup DSV-Adler in Klingenthal nicht auf dem Podest

Das Skisprung-Heimspiel in Klingenthal ist für das deutsche Team am Sonntag (12.12.2021) ohne Podestplatz zu Ende gegangen. Nach Sprüngen auf 115,5 und 134 Meter belegte der Weltcup-Gesamtführende Karl Geiger den 22. Rang und landete damit deutlich hinter der Elite.

Karl Geiger beim Skisprung.
Karl Geiger Bildrechte: IMAGO / opokupix

Schmid bester Deutscher - Kobayashi siegt

Bei dem stark vom Nebel und Schneeregen beeinflussten Wettbewerb setzte sich der Japaner Ryoyu Kobayashi (129,5 und 139 Meter) durch. Es war sein 21. Weltcupsieg. Das Podium komplettierten die beiden Norweger Daniel-André Tande und Marius Lindvik.

Ryoyu Kobayashi  mit Helm.
Ryoyu Kobayashi gewinnt in Klingenthal Bildrechte: IMAGO / opokupix

Vor der Vierschanzentournee-Generalprobe in Engelberg behält Geiger aber das Gelbe Trikot des Führenden, weil er ein deutliches Polster hatte. Bester Deutscher zum Abschluss des Wochenendes in Sachsen wurde Constantin Schmid als Achter. Stephan Leyhe (Willingen) kam auf Platz 19. Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding), am Samstag als Sechster noch mit seinem besten Ergebnis seit dreieinhalb Jahren, wurde 21. - und Pius Paschke (Kiefersfelden) holte als 29. noch Weltcup-Punkte.

Horngacher: "Irgendetwas ist schief gelaufen"

Markus Eisenbichler flog als 40. deutlich am zweiten Durchgang vorbei. Es war das dritte Einzel in Serie, bei dem das Team von Bundestrainer Stefan Horngacher die Podiumsplätze verpasste. "Wir hatten große Probleme mit der Anfahrtsgeschwindigkeit. Irgendetwas ist schief gelaufen heute", stellte Horngacher in der ARD fest: "Wir sind sonst fast immer die Schnellsten, heute sind wir die Langsamsten. Auch damit müssen wir leben."

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red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 12. Dezember 2021 | 19:30 Uhr

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