Eiskunstlauf | Jubiläum Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Anett Pötzsch wird 60

Mit 19 Jahren gewann Anett Pötzsch 1980 in Lake Placid die Goldmedaille und schwang sich zur ersten deutschen Olympiasiegerin im Eiskunstlauf auf. Am Donnerstag feierte die Ausnahmeathletin ihren 60. Geburtstag.

Siegerehrung DDR Meisterschaften 1973, v.li.: Christine Errath (SC Dynamo Berlin), Siegerin Sonja Morgenstern, Anett Pötzsch (beide SC Karl Marx Stadt / alle DDR)
Im Alter von fünf Jahren machte Pötzsch (r.) ihre ersten Schritte auf dem Eis. 1971 kam sie in die Trainingsgruppe der ehemaligen Eiskunstlauf-Weltmeisterin Gabriele Seyfert und überzeugte mit frühen Erfolgen im Kinder- und Jugendbereich. Bildrechte: imago/Karl-Heinz Stana
Siegerehrung DDR Meisterschaften 1973, v.li.: Christine Errath (SC Dynamo Berlin), Siegerin Sonja Morgenstern, Anett Pötzsch (beide SC Karl Marx Stadt / alle DDR)
Im Alter von fünf Jahren machte Pötzsch (r.) ihre ersten Schritte auf dem Eis. 1971 kam sie in die Trainingsgruppe der ehemaligen Eiskunstlauf-Weltmeisterin Gabriele Seyfert und überzeugte mit frühen Erfolgen im Kinder- und Jugendbereich. Bildrechte: imago/Karl-Heinz Stana
Anett Pötzsch auf dem Eis, 1976
1976 gelingt Pötzsch der endgültige Durchbruch in die Weltspitze. Dem Titel bei den DDR-Meisterschaften folgte die Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Genf. Bei den Weltmeisterschaften in Göteborg und bei den olympischen Spielen in Innsbruck verpasste sie jeweils mit Rang vier nur knapp eine Medaille. Bildrechte: imago/Frinke
Anett Pötzsch auf dem Eis in einem farbenfrohen Kostüm bei den Olympischen Spielen am 24.02.1980.
1977 gewann die in Karl-Marx-Stadt geborene Pötzsch ihren ersten Europameistertitel in Helsinki, den sie bis 1980 drei Mal in Folge verteidigen konnte. 1978 und 1980 triumphierte sie zudem bei den Weltmeisterschaften in Ottawa und Dortmund. Nach Gaby Seyfert und Christine Errath war Pötzsch die dritte Weltmeisterin aus der DDR. Bildrechte: imago/Sven Simon
Olympiasiegerin Anett Pötzsch (DDR) während der Siegerehrung, 1980
1980 erklomm Pötzsch den Gipfel ihrer Karriere. Bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid gewann sie die Goldmedaille – ein Novum im deutschen Eiskunstlauf. Auf dem Höhepunkt ihrer Laufbahn trat Pötzsch im selben Jahr überraschend zurück. Knieprobleme und mental kräftezehrende Jahre gaben den Ausschlag für ihre Entscheidung. Bildrechte: imago/Sven Simon
Katarina Witt (re.) und Anett Pötzsch (beide DDR) auf der Tribüne, 1988
Mit Katarina Witt (r.) trat Anfang der 1980er Jahre zudem eine ernstzunehmende Kontrahentin in den Fokus von Pötzsch. Witt dominierte in den folgenden Jahren die Branche, wurde zweimal Olympiasiegerin und viermal Weltmeisterin. Ihr frühes Karriereende sah Pötzsch jedoch nicht durch die Ausnahmeathletin begründet. Bildrechte: imago/Karl-Heinz Stana
Anett Pötzsch (DDR) unter den Zuschauern, WM 1988
Nach ihrer aktiven Laufbahn nahm Pötzsch zunächst ein Studium an der Leipziger Sporthochschule auf und war danach unter anderem für die Ausbildung der Eiskunstläufer zuständig. Nach der Wiedervereinigung absolvierte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau.   Bildrechte: imago/Karl-Heinz Stana
Anett Pötzsch
Seit 1999 ist Pötzsch als Trainerin im Eiskunstlauf unterwegs. Zunächst beim Sächsischen Eislaufverband, später auch als Spezialistin beim Eislauf-Weltverband ISU. Heute arbeitet die Mutter von zwei Töchtern am Bundesstützpunkt in Mannheim als Nachwuchs und Techniktrainerin. Wir wünschen alles Gute zum Geburtstag! Bildrechte: imago/STAR-MEDIA
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sportblock | 03. September 2020 | 17:45 Uhr