Biathlon | Weltcup Lesser und Herrmann bejubeln Podestplätze in der Biathlon-Verfolgung

Perfektes Wochenende für Erik Lesser und Denise Herrmann in Kontiolahti: Der Thüringer und die Sächsin reisen mit Podestplätzen aus Finnland ab.

Erik Lesser
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Der Thüringer Biathlet Erik Lesser ist erstmals seit fast 16 Monaten wieder in einem Weltcup-Einzel-Rennen auf Podest gelaufen. Der 33-Jährige, der in dieser Woche sein Karriereende zum Abschluss der Saison bekannt gegeben hatte, ist am Sonntag in Kontiolahti Verfolgungs-Zweiter geworden.

Biathletin beim Schiessen 1 min
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Die Weltcuploipen in Kontiolahti scheinen den deutschen Biathleten zu liegen - auch am Sonntag gab es zwei Podestplätze in den Verfolgungsrennen. Besonders stark: Der Thüringer Erik Lesser.

MDR aktuell 21:45 Uhr So 06.03.2022 21:45Uhr 00:32 min

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Die Weltcuploipen in Kontiolahti scheinen den deutschen Biathleten zu liegen - auch am Sonntag gab es zwei Podestplätze in den Verfolgungsrennen. Besonders stark: Der Thüringer Erik Lesser.

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Lesser: "Stolz auf mich selbst"

Mit 20 perfekten Schüssen verbesserte sich der 33-jährige Thüringer am Sonntag im Rennen über 12,5 Kilometer um zehn Ränge. Sprint-Sieger Quentin Fillon Maillet (Frankreich) feierte mit einer Strafrunde seinen siebten Saisonsieg, den fünften im sechsten Verfolgungsrennen für den Olympiasieger. Lesser ( +8,2 Sekunden ) setzte sich im Zielsprint knapp vor dem Italiener Lukas Hofer ( 1/+8,8 ) durch. "Dass ich in der letzten Runde gegen Jacquelin, Hofer und Christiansen bestehen konnte, habe ich mir nicht gedacht", sagte er im ZDF: "Ich bin heute mehr als stolz auf mich selbst."

Herrmann nach Sieg auf Rang drei

Im Norden Finnlands durfte auch die Sächsin Denise Herrmann jubeln: Einen Tag nach ihrem Sprint-Sieg hat sich die Oberwiesenthalerin zum Abschluss des Biathlon-Weltcups in Kontiolahti die nächste Podestplatzierung gesichert. Die Einzel-Olympiasiegerin schaffte es am Sonntag in der Verfolgung auf den dritten Platz und musste sich nach drei Strafrunden nur der norwegischen Tagessiegerin Tiril Eckhoff und Dorothea Wierer aus Italien geschlagen geben.

Denise Herrmann während des 7,5 km Sprint-Wettbewerbs der Frauen.
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Herrmann: "Letzter Schuss ist Ungeduldsschuss"

Herrmann hätte in Finnland sogar zum zweiten Mal nacheinander gewinnen können, verfehlte aber den 20. und letzten Schuss. Nach zehn Kilometern hatte sie 19,5 Sekunden Rückstand auf die starke Eckhoff. "Der Fehler war ganz knapp, den hab ich schon fallen sehen", sagte Herrmann im ZDF und erklärte: "Im letzten Schießen ist man schon sehr belastet. Der letzte Schuss, das ist immer der Ungeduldsschuss." Nach zwei Podestplätzen in Nordkarelien war die Ex-Langläuferin trotzdem sehr glücklich: "Ich bin richtig zufrieden mit den Rennen."

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dh/dpa/sid

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 06. März 2022 | 19:30 Uhr

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