Siegerin Lisa Brennauer (M) vom Team WNT-Rotor Pro Cycling präsentiert neben der Zweitplatzierten Lisa Klein (l) vom Team Canyon Sram Racing und der Drittplatzierten Liane Lippert vom Team Sunweb Women ihre Medaillen.
Siegerin Lisa Brennauer (M) vom Team WNT-Rotor Pro Cycling präsentiert neben der Zweitplatzierten Lisa Klein (l) vom Team Canyon Sram Racing und der Drittplatzierten Liane Lippert vom Team Sunweb Women ihre Medaillen. Bildrechte: dpa

Radsport | Deutsche Straßenmeisterschaft Zeitfahr-Expertin Brennauer glänzt beim Straßenrennen

Nach Zeitfahr-Gold bei den Deutschen Meisterschaften 2018 hat Lisa Brennauer ein Jahr später mit dem Sieg im Straßenrennen nachgelegt. Im packenden Sprint-Finale war gegen sie auf dem Sachsenring kein Kraut gewachsen.

Siegerin Lisa Brennauer (M) vom Team WNT-Rotor Pro Cycling präsentiert neben der Zweitplatzierten Lisa Klein (l) vom Team Canyon Sram Racing und der Drittplatzierten Liane Lippert vom Team Sunweb Women ihre Medaillen.
Siegerin Lisa Brennauer (M) vom Team WNT-Rotor Pro Cycling präsentiert neben der Zweitplatzierten Lisa Klein (l) vom Team Canyon Sram Racing und der Drittplatzierten Liane Lippert vom Team Sunweb Women ihre Medaillen. Bildrechte: dpa

Lisa Brennauer aus Durach heißt die neue deutsche Straßenradmeisterin. Die 31-Jährige, am Freitag noch Dritte im Zeitfahren, setzte sich nach 103 Kilometern rund um den Sachsenring im Sprint durch. Zeitfahr-Königin und Mit-Favoritin Lisa Klein aus Erfurt jubelte über Silber, Titelverteidigerin Liane Lippert gewann Bronze. Franziska Koch, die im Sommer Profi wird, blieb nur der undankbare vierte Platz.

Schwerer Kurs - schnelle Beine

Während die Männer in der brütenden Nachmittagshitze fahren müssen, begann das Meisterschaftsrennen der Frauen bei erträglichen Temperaturen am frühen Morgen. Gefahren wurde auf einer 12,9-Kilometer-Runde, davon 3,5 Kilometer auf der Rennstrecke des Sachsenrings. Das Feld schlug auf dem harten Kurs ein gemächliches Tempo an, blieb bei Ausreißversuchen wach und fing sämtliche Abtrünnige immer wieder ein. Auf die letzte 3,5 km-Runde gingen 24 Fahrerinnen, die schon einen deutlichen Vorsprung hatten. Auch jetzt gab es immer wieder Ausreißversuche, die allesamt misslangen.

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So entschied letztendlich der Zielspurt. Dabei hatte Brennauer, die ihre größten Erfolge im Zeitfahren feierte, die schnellsten Beine und mit drei Radlängen vor Klein. Die Allgäuerin ist vierfache Weltmeisterin und nun zum zweiten Mal deutsche Straßenmeisterin. Der erste Coup war ihr 2014 gelungen. "Der Kurs war sehr schwer und ich bin superglücklich, dass es gereicht hat", freute sich die frischgebackene Straßenmeisterin, die auf den richtigen Moment für den Antritt gewartet hatte und dann nicht mehr zu stoppen war. "Die Stärkste hat gewonnen", gratulierte Klein anerkennend.

sst

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 30. Juni 2019 | 16:25 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. Juni 2019, 19:19 Uhr

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