Doping | "Operation Aderlass" Drei mutmaßliche Dopinghelfer aus Haft entlassen

Im internationalen Doping-Skandal "Operation Aderlass" sind drei mutmaßliche Helfer des hauptverdächtigen Erfurter Sportarztes Mark S. aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Unter ihnen sei auch der Vater des Mediziners, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I.

Beutel mit Eigenblut liegen in einem Kühlfach in einem Krankenhaus
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Gegen die drei besteht nach Angaben des Leitenden Oberstaatsanwalts Hans Kornprobst keine Verdunkelungsgefahr mehr. Mark S. und ein mutmaßlicher Helfer sitzen hingegen noch immer in Haft.

Der Erfurter Mediziner soll angeblich Drahtzieher eines mutmaßlichen Doping-Netzwerkes sein. Nach Angaben der Ermittler sollen im Rahmen der "Operation Aderlass" mindestens 21 Sportler aus acht Ländern und fünf Winter- und Sommersportarten in Europa, Südkorea und auf Hawaii verbotenes Eigenblut-Doping betrieben haben.

Mehr als 50 Blutbeutel konnten "sehr sicher" Athleten zugeordnet werden, wie Kornprobst sagte. Er rief die Sportler auf, sich selbst bei seiner Behörde zu melden. Einige hätten das bereits getan.

dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 04. Juli 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Juli 2019, 18:50 Uhr

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