Leichtathletik | Springerabend Dreispringer Heß knackt 17-Meter-Marke in Chemnitz

Ein guter Tag für Dreispringer Max Heß. Bei der 4. Auflage des Chemnitzer Springer-Abends ließ der Lokalmatador sein Können aufblitzen und knackte die 17-Meter-Marke. Damit war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen.

Max Heß beim Dreisprung Finale im Olympiastadion Berlin
Wurde seiner Favoritenrolle gerecht: Dreispringer Max Heß. (Archiv) Bildrechte: imago images / Chai v.d. Laage

Das hat sich Dreispringer Max Heß nicht nehmen lassen: Beim 4. Chemnitzer Springer-Abend ließ der Lokalmatador vom LAC Erdgas Chemnitz der Konkurrenz keine Chance und schnappte sich nach einem Satz auf 17,01 Meter den ersten Platz. Der 24-Jährige schaffte die Siegweite am Freitagabend im fünften von sechs Versuchen. Damit verwies er den Potsdamer Felix Wenzel (15,91 Meter) klar auf Rang zwei, Dritter wurde der Chemnitzer Vincent Vogel (15,24).

Heß hatte nach einer langwierigen Rückenverletzung wieder gut trainieren können. Auch die Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio habe ihm in die Karten gespielt. "Ich bin ein kleiner Gewinner der Corona-Krise. So bin ich im nächsten Jahr wieder zu 100 Prozent fit und kann mich intensiv und fokussiert vorbereiten", sagte der dreimalige deutsche Meister. Heß hatte sich vor zwei Wochen beim Abendsportfest in Dresden mit 16,71 Metern an die Spitze der deutschen Jahresrangliste gesetzt.

Dreisprung-Sieg der Frauen geht an Lokalmatadorin Purtsa

In der Dreisprung-Konkurrenz der Frauen setzte sich mit Maria Purtsa (LAC Erdgas Chemnitz) ebenfalls eine Lokalmatadorin durch. Sie schaffte 13,32 Meter und gewann vor Lea Triendl von der TSG Weinheim, die 11,69 Meter weit sprang.

jmd/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 24. Juli 2020 | 20:40 Uhr

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