European Championships | München Turn-EM: Gold-Überraschung für Emma Malewski

Sensation für die Chemnitzerin Emma Malewski. Die erst 18-jährige Turnerin hat bei den European Championships in München überraschend Gold am Schwebebalken geholt.

Kunstturnerin Emma Malewski hat sich bei den European Championships in München am Schwebebalken überraschend die Goldmedaille gesichert. Die Chemnitzerin verwies Favoritin Ondine Achampong aus Großbritannien auf den zweiten Platz und brachte das Publikum in der Münchner Olympiahalle zum Ausrasten.

Malewski bleibt cool

Die gerade 18 Jahre alte Chemnitzerin Malewski blendete den Lärm in der Arena aus, gratulierte der deutschen Rekordmeisterin aus Stuttgart kurz, blieb cool und kam nahezu ohne Wackler über den "Zitterbalken". Fassungslos verfolgte die gebürtige Hamburgerin, wie ihre Rivalinnen anschließend reihenweise vom Gerät fielen. "Es ist einfach phantastisch, ein perfekter Tag. Durch die vielen Zuschauer fühlt sich alles noch viel krasser an. Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich", sagte die Schülerin am ARD-Mikrofon.

Die Chemnitzerin Emma Malewski bejubelt ihren EM-Sieg am Schwebebalken
Als der Punktestand klar war, brach Malewski vor Freude in Tränen aus Bildrechte: Imago Images

Nach der Team-Medaille vom Vortag ist die Einzelmedaille am Schwebebalken bereits Malewskis zweiter Überraschungserfolg bei den diesjährigen European Championships.

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dpa/sid

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 14. August 2022 | 19:30 Uhr

2 Kommentare

lunatic vor 5 Wochen

Nunja, das verkennst du aber mal so richtig ("...auch ohne Frehse erfolgreiche Turnerinnen hervorbringt...") - gerade Emma Malewski war ja ein Schützling von Gabi Frehse! Das ist wichtig zu erwähnen. Das hat ja richtigerweise selbst der CoKommentator Florian Hambüchen erwähnt, dass die wichtigsten Grundlagen bei Emma Malewski doch von Gabi Frehse (den Namen darf man dann auch mal richtig schreiben...) gelegt wurden!!! Gut und wichtig, dass das im TV auch mal gesagt wird.

d0m1ng0 vor 6 Wochen

Für den TuS Altendorf Chemnitz eine Genugtuung, nach dem von westdeutschen Funktionären und Medien hoch stilisierten "Skandal" um Trainerin Freese. So glaubten doch einige, dass der Verein ohne seiner überaus erfolgreichen Trainerin in der Versenkung verschwindet.

Jetzt wurde den Kritikern gezeigt, dass der Verein auch ohne Freese, erfolgreiche Turnerinnen hervor bringt und sehr gute Arbeit leistet.

Uhr nebenbei hat noch ein weiterer Chemnitzer (Bahnrad) Gold geholt. So sind se halt, mit wenig Mitteln den größtmöglichen Erfolg erreichen.