Kanu | EM in Posen EM-Gold für Dresdner Liebscher im Kajak-Vierer

Kanute Tom Liebscher (Dresden) hat mit dem deutschen Paradeboot bei der EM in Posen triumphiert. Der Kajak-Vierer fuhr in Polen mit mehr als einer Sekunden Abstand zu Gold. Nicht so gut lief es für Tina Dietze (Leipzig).

Viererkajak mit Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke
Der deutsche Viererkajak mit Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke Bildrechte: IMAGO / GEPA pictures

Das deutsche Paradeboot hat bei den Rennkanu-Europameisterschaften im polnischen Posen den Titel geholt und seine Favoritenrolle für die Olympischen Spiele in Tokio untermauert. Der Kajak-Vierer mit dem Dresdner Tom Liebscher, Max Rendschmidt (Essen), Ronald Rauhe und Max Lemke (beide Potsdam) setzte sich am Samstag über 500 Meter souverän vor der Slowakei und Russland durch. Die Slowaken hatten 1,435 Sekunden Rückstand.

 Kanute Tom Liebscher (KC Dresden)
Kanute Tom Liebscher (KC Dresden) Bildrechte: dpa

Zwei weitere Medaillen für den DKV

Zudem konnte der Deutsche Kanu-Verband (DKV) zwei weitere Medaillen in olympischen Klassen feiern. Conrad Scheibner (Berlin) musste sich im Canadier-Einer über 1.000 Meter lediglich dem Tschechen Martin Fuksa um 1,4 Sekunden geschlagen geben. Ebenfalls Silber gab es im C2 der Damen über 500 Meter für das Duo Lisa Jahn /Sophie Koch (Berlin/Karlsruhe) mit eineinhalb Sekunden Rückstand auf die Ukraine.

Tina Dietze auf Rang vier

Tina Dietze, Kanu
Tina Dietze Bildrechte: IMAGO

Dagegen ging das mitfavorisierte deutsche K2-Boot mit Sabrina Pradler/Tina Dietze (Hannover/Leipzig) leer aus. Das Duo musste sich über 500 Meter mit Platz vier begnügen. Olympiasieger Ungarn dominierte das Rennen. Im K1 der Herren über 1000 Meter hatte der Potsdamer Martin Hiller als Fünfter keine Chance. Den Sieg holte sich der ungarische Weltmeister Balint Kopasz. Ebenfalls chancenlos war Jule Hake (Lünen) im K1 über 200 Meter als Achte. Die Dänin Emma Jörgensen verteidigte ihren Titel.

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dpa/cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 05. April 2021 | 19:30 Uhr

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