Olympia | Kanu-Slalom-Weltcup Kanu-Slalom-Weltelite trifft sich in Markkleeberg

Beim Kanu-Slalom-Weltcup vom 18. bis 20. Juni im Kanupark Markkleeberg können sich die Zuschauer auf ein absolutes Weltklassefeld freuen. Das Event wird im Livestream der SpiO-App übertragen.

Kanutin in Stromschnellen. 1 min
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In allen vier olympischen Disziplinen (Kajak-Einer Männer und Frauen sowie Canadier-Einer Männer und Frauen) ist fast die komplette Weltelite am Start. So treten alle EM-Medaillengewinner und drei Olympiasieger von 2016 – Denis Gargaud Chanut (C1M, FRA), Joseph Clarke (K1M, GBR) und Maialen Chourraut (K1W, ESP) an. Das Feld im Canadier-Einer der Frauen, die in diesem Jahr ihre Olympiapremiere feiern, wird angeführt von der Weltmeisterin 2019 Andrea Herzog (Leipziger Kanu-Club) sowie der zweifachen Olympiazweiten im K1 und Weltranglistenersten im C1 Jessica Fox (AUS). Fox gewann am vergangenen Wochenende zudem den Weltcupauftakt in Prag.

Luftaufnahme vom Kanupark Markkleeberg
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Neben Andrea Herzog treffen auch in den drei weiteren olympischen Disziplinen die deutschen Olympiastarter auf ihre internationale Konkurrenz. Für Ricarda Funk (K1W, Bad Kreuznach), Sideris Tasiadis (C1M, Augsburg) und Hannes Aigner (K1M, Augsburg) ist der Heimweltcup somit die letzte Gelegenheit für eine internationale Standortbestimmung.

Deutsches Team startet am 6. Juli nach Tokio

Die deutschen Slalom-Kanuten werden am 6. Juli zu den Olympischen Spielen nach Tokio reisen. "Wir hatten vorher ja nur einmal die Möglichkeit, dort auf dem Wildwasserkanal zu trainieren. Daher werden die Nationen vorab ihre Trainingsmöglichkeiten bekommen", sagte Cheftrainer Klaus Pohlen am Mittwoch bei der Vorstellung des Olympia-Teams in Markkleeberg. Vor der Reise nach Japan wird das vierköpfige Team mit Ricarda Funk, Andrea Herzog, Hannes Aigner sowie Sideris Tasiadis noch eine Leistungsdiagnostik am 28. Juni in Augsburg absolvieren. In Tokio stehen dann zehn Trainingstage mit jeweils zwei Einheiten an. Der Umzug ins olympische Dorf ist dann am 19. Juli geplant. "Ich gehe davon aus, dass wir mit unserer Truppe konkurrenzfähig sind. Wir kämpfen um die Medaillen und wollen es den anderen so schwer wie möglich machen", sagte Cheftrainer Pohlen.

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red/pm/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 16. Juni 2021 | 17:45 Uhr

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