Wintersport | Biathlon Längere Zwangspause: Preuß fehlt wohl bei Heim-Weltcup in Oberhof

Es ist schlimmer als gedacht: Biathletin Franziska Preuß fällt nach ihrem Treppensturz nun doch länger aus und wird wohl erst Mitte Januar 2022 ins Wettkampfgeschehen eingreifen können. Damit dürfte ein Start beim Heim-Weltcup in Oberhof ausgeschlossen sein.

Franziska Preuß
Franziska Preuß beim Weltcup-Rennen in Hochfilzen. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Oryk HAIST

Deutschlands Olympiahoffnung Franziska Preuß fällt nach ihrem Treppensturz länger aus als gedacht. Die 27-jährige Biathletin wird wohl erst Mitte Januar 2022 wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen können und verpasst somit mit hoher Wahrscheinlichkeit die Weltcup-Heimrennen in Oberhof, die vom 6 bis 9. Januar in der Wintersportmetropole stattfinden. Auch für die Wettkämpfe in Ruhpolding vom 12. bis 16. Januar dürfte es für die Sportlerin vom SC Haag, die in der Vorsaison als Weltcup-Gesamt-Dritte beste Deutsche war, eng werden.

Fuß verstaucht bei Treppensturz

Preuß hatte sich vor Beginn des Weltcups in Annecy-Le Grand Bornand in der vergangenen Woche bei einem Treppensturz den Fuß verstaucht. Die Ärzte verordneten für zehn Tage ein komplettes Belastungsverbot für das betroffene Sprunggelenk an, danach müsse die Belastung vor der Wettkampfrückkehr erst sukzessive wieder gesteigert werden.

Nur noch wenige Weltcups bis Olympia

Für die Olympiahoffnungen der deutschen Biathletinnen ist die Trainings- und Wettkampfpause der Gesamtweltcupdritten des Vorwinters knapp anderthalb Monate vor dem Start der Spiele ein herber Rückschlag. Nach Ruhpolding steht nur noch der Weltcup im Südtiroler Antholz an, ehe es nach Peking (5. bis 20. Februar 2022) geht.

jmd/pm

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