Langlauf | Tour de Ski Podesttraum für Langläuferin Hennig platzt am letzten Anstieg

Starker fünfter Platz für Langläuferin Katharina Hennig beim Massenstartrennen der Tour de Ski. Die Oberwiesenthalerin zeigte einmal mehr, dass sie zu den besten Klassikläuferinnen gehört.

Katharina Hennig
Katharina Hennig wird Fünfte beim Massenstartrennen. Bildrechte: IMAGO / Sven Simon

Katharina Hennig hat bei der Tour de Ski einmal mehr für Furore gesorgt. Auf der vorletzten Etappe lief die Oberwiesenthalerin am Montag (03.01.2022) als Fünfte nur knapp am Siegerpodest vorbei. Den 10-Kilometer-Massenstart in der klassischen Technik gewann die russische Gesamtführende Natalia Neprjaewa.

Stockbruch kostet Körner

Hennig, deren Schokoladenseite die klassische Technik ist, hielt sich lange an der Spitze und verlor den Kontakt erst am letzten Anstieg, als Neprjaewa das Tempo verschärfte. Warum am Ende die Körner fehlten, erklärte die 25-Jährige im ZDF: "Ich hatte einen Stockbruch in der ersten Runde und musste von hinten wieder nach vorne laufen." Zu Platz drei, den sich die Finnin Krista Parmakoski erkämpfte, fehlten Hennig 6,1 Sekunden. Dennoch war sie glücklich über ihre Platzierung: "Ich habe bestätigt, dass ich vorne mitlaufen kann."

Durch ihr starkes Abschneiden hat sich Hennig auch in der Gesamtwertung ordentlich nach vorne geschoben. Sie geht als Neunte in die finale Etappe am Dienstag mit dem Berglauf zur Alpe Cermis.

Thüringer Newcomerin Sauerbrey überrascht

Eine starke Leistung vollbrachte Katherine Sauerbrey. Die Thüringerin schaffte in ihrem erst fünften Weltcup-Rennen Platz zwölf und sicherte sich damit die halbe Olympia-Norm. Diese verpasste Lisa Lohmann als 16. knapp. Auch Sofie Krehl kam als 20. noch im erweiterten Vorderfeld an.

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red/sid

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 03. Januar 2022 | 19:30 Uhr

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