Thomas Röhler
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Leichtathletik | Speerwurf Röhler: "Kleine Fehler mit großen Auswirkungen"

Speerwurf-Ass Thomas Röhler galt bei der Leichtathletik WM in Doha als heißer Medaillenkandidat. Doch der Jenaer verpasste völlig überraschend den Sprung ins Finale. Inzwischen hat der 28-Jährige die Ursachen analysiert.

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"2019 haben wir Trainingsentscheidungen getroffen für größere Pläne, die hatten Einfluss auf mein Training, auf das körperliche Vermögen perfekt zu koordinieren. Und wenn du hart trainierst und sich dein Körper nicht hundertprozentig wohl in sich selbst fühlt, dann machst du kleine Fehler im Timing. Die haben leider in so einer physischen Disziplin wie Speerwurf sehr große Auswirkungen", sagte Röhler am Mittwoch in Leipzig, wo er für einen Reifenhersteller als neuer Botschafter neben Kristina Vogel und Fabian Hambüchen für die Kampagne "Verfolge Deinen Traum - Egal was kommt" vorgestellt wurde.

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Röhler blickt optimistisch in die Zukunft

Die gescheiterte Final-Qualifikation in Doha mit nur 79,23 Metern hat er schnell abgehakt. "Wir haben Pläne geschmiedet und haben einen klaren Zwei-Jahres-Plan. Ich lasse mich nicht wegen drei Würfen von meinem Traum Tokio 2020 abbringen. Deswegen bin ich seit dem Rückflug auch wieder total straight. Ich freue mich auf das, was in diesem Winter in der Vorbereitung kommt", blickt er optimistisch nach vorne.

Er will auch für die Jugend Vorbild sein. "Ich persönlich will Fußstapfen hinterlassen. Man ist erstmal Sportler für sich selbst. Doch Medaillengewinnen ist nicht alles. Es stimmt mich noch viel glücklicher, wenn ich die Medaille nutze, um mein Wort zu gewichten, um an die Leute ranzukommen", sagte der Athletensprecher des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF.

red/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 09. Oktober 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. Oktober 2019, 19:38 Uhr