Bernd Berkhahn, 2015
Bernd Berkhahn tritt am 1. Februar die Stelle als DSV-Teamchef für das Beckenschwimmen an. Bildrechte: dpa

Schwimmen | DSV Magdeburger Berkhahn neuer Team-Chef der DSV-Beckenschwimmer

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat einen Monat nach dem Rücktritt von Bundestrainer Henning Lambertz sein Team Tokio 2020 für die nächsten Olympischen Spiele benannt. Mit dem Magdeburger Bernd Berkhahn und Hannes Vitense (Heidelberg) werden ab 1. Februar 2019 zwei neue Bundestrainer für das Beckenschwimmen ins Team integriert.

Bernd Berkhahn, 2015
Bernd Berkhahn tritt am 1. Februar die Stelle als DSV-Teamchef für das Beckenschwimmen an. Bildrechte: dpa

Berkhahn und Vitense sollen auch eine langfristige Strategie entwickeln, "um den deutschen Schwimmsport in seiner Gesamtheit näher an die Weltspitze zu führen", wie DSV-Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen erklärte. Berkhahn wird die DSV-Athleten als Teamchef zu allen internationalen Wettkämpfen führen und deren zentrale Trainingslagermaßnahmen begleiten. Teamcoach Vitense verantwortet die inhaltlich-methodische Jahresplanung des Olympia- und Perspektivkaders sowie den Gesamtbereich der Staffeln. Lambertz hatte Mitte Dezember 2018 nach sechs Jahren im Amt überraschend seinen Rücktritt als Chef-Bundestrainer beim DSV erklärt und sowohl familiäre als auch verbandsinterne Gründe angegeben.

"Haben keine Glaskugel, mit der wir in die Zukunft schauen"

Eine Medaillenprognose für den Saisonhöhepunkt, die im kommenden Juli stattfindenden Weltmeisterschaften im südkoreanischen Gwangju, wollte Bernd Berkhahn nicht treffen. "Die wird es nicht geben. Wir haben auch keine Glaskugel, mit der wir in die Zukunft schauen. Es geht darum, dass jeder seine beste Leistung für das beste Ergebnis abruft. Jeder kann einen Blick auf die Weltrangliste in den einzelnen Disziplinen werfen. Und jeder sieht, was man von einem Athleten erwarten kann", sagte der 47-Jährige im Interview mit der Magdeburger "Volksstimme".

red/sid/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 21. Januar 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2019, 22:21 Uhr

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