Pferdesport | "Partner Pferd" Marcus Ehning gewinnt Championat von Leipzig

Marcus Ehning und Pret a Tout haben auf der Partner Pferd das Championat von Leipzig gewonnen. Auf der Messe legten sie am Samstag (18.01.2020) im Stechen über Hindernisse von 1,50 Metern Höhe die schnellste fehlerfreie Runde hin.

Ein Reiter springt mit seinem Pferd über ein Hindernis.
Bildrechte: imago images/Stefan Lafrentz

Auf Oldie Pret a Tout zum Sieg

Acht der 47 Starter hatten es ins Stechen geschafft, darunter fünf Deutsche. Ehning und sein 17-jähriger Wallach, die als erstes ins Stechen gegangen waren, hatten mit 34,27 Sekunden gleich eine Hausmarke vorgelegt. Diese konnten die Zweitplatzierten Michael Jung mit Sportsmann S (35,16) sowie die Drittplatzierten Bryan Balsiger (SUI) mit Jenkins Ter Doorn (35,23) nicht unterbieten. Sieger Ehning sagte über seinen Wallach: "Er ist nicht mehr der Jüngste, aber immer noch sehr schnell. Mit ihm kann man im Sattel einiges riskieren."

Fehler bei Sosath, Staut und Haßmann

Der Weltcup-Führende Steve Guerdat (SUI) und Tum Play du Jouas (35,62) belegten Rang vier, gefolgt von dem ebenfalls fehlerfreien A-Kader-Mitglied Maurice Tebbel und Don Diarado (37,52). Einen Abwurf hatten Hendrik Sosath und der Oldenburgerschimmel Casino Berlin (4/42,84). Zu viele Flüchtigkeitsfehler leisteten sich der Franzose Kevin Staut mit Tolede de Mescam (8/36,90) und Toni Haßmann mit Contendrix (8/41,20). Bei André Thieme mit der zehnjährigen Stute Chakaria (71,43 Sek.) und Justine Tebbel (72,09) mit dem elfjährigen Hengst Light Star fielen im ersten Umlauf keine Stangen, allerdings waren sie zu langsam.

Deutsche Starter, die das Stechen verpassten

  • 11. André Thieme und Chakaria (1/71,43 Sek.)
  • 12. Justine Tebbel und Light Star (1/72,09)
  • 13. Felix Haßmann und Sig Captain America (4/66,23)
  • 16. Christopher Kläsener und Chaccorina (4/67,82)
  • 19. Cedric Wolf und Dsp Chicitito (4/68,70)
  • 20. Nisse Lüneburg und Alina (5/69,49)

mkö

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Pferdesport | "Partner Pferd" Die besten Springreiter im Weltcup

Der Belgier Pieter Devos ist im aktuellen Weltcup der Springreiter das Maß aller Dinge. Vor der "Partner Pferd" gibt es aber auch viele deutsche Starter, die schon ordentlich gepunktet haben.

Pieter Devos auf Espoir
Der Belgier Pieter Devos ging bei seinen fünf Starts im aktuellen Weltcup bisher nur einmal leer aus – ausgerechnet beim Heim-Turnier in Mechelen (mit Apart). Unschlagbar war er mit Apart in Stuttgart, wo er mit Wallach Apart vor Steve Guerdat (SUI) und Scott Brash (GBR) siegte. Auch auf Wallach Espoir und Stute Claire Z ritt Devos schon zu Weltcup-Punkten. Hier die besten deutschen Springreiter: Bildrechte: imago images/ThomasReiner.pro
Pieter Devos auf Espoir
Der Belgier Pieter Devos ging bei seinen fünf Starts im aktuellen Weltcup bisher nur einmal leer aus – ausgerechnet beim Heim-Turnier in Mechelen (mit Apart). Unschlagbar war er mit Apart in Stuttgart, wo er mit Wallach Apart vor Steve Guerdat (SUI) und Scott Brash (GBR) siegte. Auch auf Wallach Espoir und Stute Claire Z ritt Devos schon zu Weltcup-Punkten. Hier die besten deutschen Springreiter: Bildrechte: imago images/ThomasReiner.pro
Philipp Weishaupt auf Che Fantastica
Philipp Weishaupt ist aus dem Stall von Ludger Beerbaum, der seinem Chef im Parcours inzwischen ordentlich Konkurrenz macht. Sein Vater ist ein erfolgreicher Pferdezüchter und sein Bruder Maximilian ist ebenfalls Springreiter. Bildrechte: imago images/Stefan Lafrentz
Christian Ahlmann auf Solid Gold Z
Christian Ahlmann hat schon siebenmal das Weltcup-Springen in Leipzig gewonnen. Er startet als Titelverteidiger, da er 2019 mit „Caribis Z“ die schnellste Nullrunde im Stechen hinlegte. Als Junge hat ihn Fußball anfangs mehr gereizt als der Reitsport. Mit elf Jahren nahm er seine erste Reitstunde. Als Zwölfjähriger gewann er sein erstes S-Springen. Weitere zwei Jahre später erhielt Ahlmann das Goldene Reitabzeichen als jüngster Reiter der Geschichte. Bildrechte: imago images/ThomasReiner.pro
Marcus Ehning auf Firth Of Lorne
Marcus Ehning war sieben Jahre jung, als er mit dem Reiten begann. Wie er auf seiner Webseite berichtet, erhielt er einmal einen Sonderpreis, weil er trotz dreier Stürze eine Prüfung beendete. Als 16-Jähriger stieg er endgültig auf Großpferde um. Mit der Mannschaft gewann er 2000 Olympia-Gold und 2010 WM-Gold. In seiner Freizeit spielt Ehning Fußball. Bildrechte: imago images/ThomasReiner.pro
Christian Kukuk auf Mumbai
Vor knapp acht Jahren heuerte Christian Kukuk im Beerbaum-Stall in Riesenbeck als Bereiter an. 2016 erfüllte er sich den Traum vom Start beim CHIO Aachen, der aber durch einen Sturz am Wassergraben jäh endete. Kukuk brach sie die Schulter dreifach. Während der Rehabilitation musste er sich in Geduld üben, ehe er wieder an einem Turnier teilnahm. Aktuell präsentiert er sich in einer blendenden Form. Bildrechte: imago images/Hartenfelser
Daniel Deußer auf der Stute Happiness van’t Paradijs
2014 gewann Daniel Deußer mit Cornet D’Armour das Weltcup-Finale in Lyon. Darauf und auf andere Highlights arbeitete der Springreiter lange hin. Im Alter von nur zwei Jahren begann er im Stall seines Onkels mit dem Reitsport. Als 15-Jähriger gewann er sein erstes S-Springen. 2012 zog es ihn in die Stephex Stables in Mechelen, wo er mehrere Spitzenpferde fand. Harte Zeiten machte Deußer mit dem Fuchswallach First Class durch. Das Pferd, mit dem er in Rio de Janeiro zu Team-Bronze ritt, starb nach einer Kolik-Operation. Bildrechte: imago/Stefan Lafrentz
Ludger Beerbaum
Eine Auflistung sämtlicher Erfolge Ludger Beerbaums würde diese Seite sprengen. Der 56-Jährige hat schon viel erlebt: 1992 musste er bei den Olympischen Spielen von einer in Panik umher galoppierenden Classic Touch abspringen, nachdem der Zügel gerissen war.  Am Folgetag gewann er in Barcelona Einzel-Gold. Zudem gewann Beerbaum dreimal Mannschaftsgold (1988, 1996, 2000). Bildrechte: imago images/ThomasReiner.pro
Michael Jung
Michael Jung feierte seine größten Erfolge in der Vielseitigkeit: zweimal gewann er Gold in der Einzelwertung (2012, 2016). Im Weltcup, in dem die sieben besten Ergebnisse zählen, startete der 37-Jährige in dieser Saison bisher viermal. In Helsinki holte er mit "fischerChelsea" sieben Punkte. Jung wuchs auf der Reitanlage seiner Familie auf, wo er eine grundsolide Ausbildung in Dressur, Springen und Vielseitigkeit erhielt. Bildrechte: imago images/ThomasReiner.pro
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