Motorrad | WM | Moto3 Sächsischer Teamchef: Dupasquier-Tod war ein Renn-Unfall

GP Italien in Mugello

Der tödliche Unfall von Moto3-Pilot Jason Dupasquier (Schweiz) war wohl nicht zu verhindern. Das sagte Dupasquiers Teamchef vom sächsischen PrüstelGP-Team am Mittwoch.

Schweigeminuten für den verunglücken Jason Dupasquier
Bildrechte: imago images/Cordon Press/Miguelez Sports

Der Todesfall von Moto3-Fahrer Jason Dupasquier (Schweiz) war nicht zu verhindern gewesen. Das sagte Florian Prüstel von Dupasquiers sächsischem PrüstelGP-Team der "Sächsischen Zeitung" (Printausgabe vom Mittwoch, 09.06.2021).

Jason Dupasquier
Jason Dupasquier Bildrechte: dpa

Der Moto3-Pilot war vor eineinhalb Wochen im Training zum Großen Preis von Italien in Mugello tödlich verunglückt. Der 19-Jährige stürzte im Training und wurde von einem nachfolgenden Motorrad getroffen. Trotz einer Not-OP in Florenz starb er einen Tag später. Teamchef Prüstel sagte der Zeitung: "Wenn Fahrer nach einem Sturz auf der Strecke landen und dicht dahinter ein Pulk kommt angerast kommt, ist es immer gefährlich, weil die Piloten kaum Zeit haben, auszuweichen. Wäre er im Kiesbett gelandet, wäre es wahrscheinlich glimpflich ausgegangen. So war es eine Verkettung unglücklicher Umstände."

Heim-GP auf dem Sachsenring

Jason Dupasquier aus der Schweiz steuert sein Motorrad auf der Rennstreck
Jason Dupasquier fuhr im zweiten Jahr für Prüstel. Bildrechte: dpa

Am vergangenen Wochenende in Barcelona fuhr nur der Japaner Ryusei Yamanaka für das Team, das seinen Sitz in der Nähe des Sachsenrings hat. Einen neuen Piloten gibt es wohl erst nach der Sommerpause im August, weil "fast alle Fahrer unter Vertrag sind", so Prüstel. Damit steht fest, dass auch der Heim-Grand-Prix ab dem 18. Juni auf dem Sachsenring wohl nur mit einem Motorrad bestritten wird. Der MDR berichtet ausführlich auf allen Kanälen.

cke

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